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  • Wie sollten wir kurz vor dem Tag Jehovas den Menschen gegenüber eingestellt sein?
    Der Wachtturm 2003 | 15. Juli
    • Abraham ahmte Jehovas Einstellung nach

      3. Wie war Jehova den Einwohnern Sodoms und Gomorras gegenüber eingestellt?

      3 Im ersten Beispiel geht es um den treuen Patriarchen Abraham und die bösen Städte Sodom und Gomorra. Als Jehova den „Klageschrei über Sodom und Gomorra“ hörte, vernichtete er diese Städte samt ihren Bewohnern nicht sofort. Zunächst untersuchte er die Angelegenheit (1. Mose 18:20, 21). Zwei Engel wurden nach Sodom gesandt und kamen im Haus des gerechten Lot unter. Gleich am ersten Abend nach Ankunft der Engel „umringten die Männer der Stadt ... das Haus, vom Knaben bis zum alten Mann, alles Volk in e i n e r Pöbelrotte“, und wollten homosexuellen Verkehr mit den Engeln treiben. Die Einwohner Sodoms waren ganz offensichtlich so verderbt, dass die Stadt es verdiente, vernichtet zu werden. Trotzdem sagten die Engel zu Lot: „Hast du sonst noch jemand hier? Schwiegersohn und deine Söhne und deine Töchter und alle, die in der Stadt dein sind, führ sie aus dem Ort hinaus!“ Jehova machte es möglich, dass einige Einwohner jener Stadt gerettet werden konnten. Letztendlich entgingen dann aber nur Lot und seine beiden Töchter der Vernichtung (1. Mose 19:4, 5, 12, 16, 23-26).

      4, 5. Warum legte Abraham Fürbitte für die Bewohner Sodoms ein, und entsprach seine Einstellung gegenüber den Menschen der Einstellung Jehovas?

      4 Gehen wir noch einmal zurück zu dem Moment, als Jehova Abraham mitteilte, er wolle die Städte Sodom und Gomorra inspizieren. Damals bat Abraham eindringlich: „Angenommen, es sind fünfzig Gerechte inmitten der Stadt. Wirst du sie denn wegraffen und dem Ort nicht verzeihen um der fünfzig Gerechten willen, die darin sind? Es ist im Hinblick auf dich undenkbar, dass du auf diese Weise handelst, den Gerechten mit dem Bösen zu Tode zu bringen, sodass es dem Gerechten ebenso gehen muss wie dem Bösen! Das ist im Hinblick auf dich undenkbar. Wird der Richter der ganzen Erde nicht tun, was recht ist?“ Zweimal gebrauchte Abraham die Formulierung: „Es ist im Hinblick auf dich undenkbar.“ Aus eigener Erfahrung wusste Abraham, dass Jehova zusammen mit den Bösen nicht auch die Gerechten vernichten würde. Nachdem Jehova gesagt hatte, er werde Sodom nicht vernichten, falls es ‘inmitten der Stadt fünfzig Gerechte’ gebe, setzte Abraham diese Zahl nach und nach herab, bis er bei nur noch zehn angelangt war (1. Mose 18:22-33).

      5 Hätte Jehova auf Abrahams Bitten gehört, wenn er selbst eigentlich ganz anders gedacht hätte? Ganz bestimmt nicht. Abraham war der „Freund Jehovas“, und deshalb kannte er ganz offenkundig Jehovas Einstellung und dachte genauso (Jakobus 2:23). Als sich Jehova mit Sodom und Gomorra beschäftigte, ging er bereitwillig auf Abrahams Bitten ein. Warum? Weil unser himmlischer Vater „nicht will, dass irgendjemand vernichtet werde, sondern will, dass alle zur Reue gelangen“.

  • Wie sollten wir kurz vor dem Tag Jehovas den Menschen gegenüber eingestellt sein?
    Der Wachtturm 2003 | 15. Juli
    • Wie bist du eingestellt?

      11. Wie wäre Abraham wahrscheinlich gegenüber den heute lebenden Menschen eingestellt?

      11 Wir stehen heute ebenfalls vor einer Vernichtung: der Vernichtung des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge am großen Tag Jehovas (Lukas 17:26-30; Galater 1:4; 2. Petrus 3:10). Wie wäre Abraham gegenüber den Menschen in der heutigen Welt eingestellt, die bald vernichtet werden soll? Ganz bestimmt würde ihm etwas an denen liegen, die die „gute Botschaft vom Königreich“ noch nicht gehört haben (Matthäus 24:14). Abraham legte bei Gott wiederholt Fürbitte für gerechte Menschen ein, die sich womöglich in Sodom aufhielten. Fragen wir uns: Wie viel liegt mir an den Menschen, die womöglich von den Wegen dieser Welt umkehren würden, wenn sie die Gelegenheit erhielten, zu bereuen und Gott zu dienen? (1. Johannes 5:19; Offenbarung 18:2-4).

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