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SüdafrikaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
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Auch unsere schwarzen Schwestern bewiesen großen Mut, als man sie vom Predigen abhalten wollte. Da wäre zum Beispiel Florah Malinda. Ihre bereits getaufte Tochter Maki wurde von einer Horde Jugendlicher verbrannt, weil sie ihren Bruder verteidigte, als er sich weigerte, einer politischen Bewegung beizutreten. Trotz dieses tragischen Verlusts ließ sich Florah nicht verbittern, sondern predigte in ihrer Gegend weiter unbeirrt Gottes Wort. Eines Tages verlangten einige aus der Gruppe, die ihre Tochter ermordet hatte, sie solle sich der Bewegung anschließen, sonst müsse sie mit dem Schlimmsten rechnen. Ihre Nachbarn machten sich für sie stark. Sie sagten, Florah halte sich aus der Politik heraus und bringe den Leuten die Bibel näher. Dadurch entzündete sich unter den Aktivisten eine Debatte und zu guter Letzt ließen sie Florah laufen. Während der gesamten schweren Zeit und bis heute ist Florah eine treue Pionierin geblieben.
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SüdafrikaJahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
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[Bild auf Seite 121]
Die Pionierin Florah Malinda, deren Tochter brutal ermordet wurde
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