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  • Südafrika
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
    • George Phillips schrieb über die Verbotszeit: „Wir [machten] viele aufregende Erfahrungen und erhielten die wunderbarsten Beweise von der sorgenden Liebe und dem Schutze Jehovas für sein Volk. Wir vermissten keine einzige Ausgabe des Wachtturms ... Oft kam nur ein einziges Exemplar einer Ausgabe durch. Manchmal wurden wir von einem Abonnenten in Süd- oder Nordrhodesien [heute Simbabwe und Sambia], in Portugiesisch-Ostafrika [heute Mosambik] oder auf einer einsamen Farm in Südafrika oder von einem Passagier eines in Kapstadt anlegenden Schiffes mit dem Nötigen versorgt.“

      Im August 1941 wurde die gesamte vom Zweigbüro ausgehende Post ohne Erklärung von der Zensur eingezogen. Noch im selben Jahr ordnete der Innenminister an, alle unsere Veröffentlichungen im ganzen Land zu konfiszieren. Eines Vormittags um 10 Uhr stand die Kriminalpolizei mit Lastwagen vor dem Zweigbüro, um die gesamte Literatur abzuholen. Bruder Phillips las sich das Schreiben durch und stellte fest, dass es nicht exakt den Vorschriften entsprach. Die Bücher waren nicht mit Titel aufgeführt, was laut Gesetzblatt erforderlich gewesen wäre.

      Bruder Phillips bat die Kripobeamten, sich kurz zu gedulden. Er setzte sich mit einem Anwalt in Verbindung und beantragte beim Obersten Gerichtshof eine einstweilige Verfügung, um zu verhindern, dass der Innenminister die Literatur konfiszierte. Der Antrag wurde gewährt. Die einstweilige Verfügung traf gegen Mittag ein und die Polizei musste den Rückzug antreten. Fünf Tage später widerrief der Minister die Anordnung und zahlte unsere Anwaltsgebühren.

  • Südafrika
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2007
    • [Kasten/Bilder auf Seite 88, 89]

      Ein treues Vorbild

      GEORGE PHILLIPS

      GEBURTSJAHR: 1898

      TAUFE: 1912

      KURZPORTRÄT: 1914 wurde er allgemeiner Pionier. Fast 40 Jahre lang war er Zweigaufseher in Südafrika und starb 1982 in Treue.

      GEORGE PHILLIPS stammt aus Glasgow in Schottland. 1914 wurde er mit 16 Jahren Pionier. Wegen seiner christlichen Neutralität musste er 1917 ins Gefängnis. 1924 wurde er von Bruder Rutherford persönlich gebeten, nach Südafrika zu gehen. „Es kann für ein Jahr sein, George, aber vielleicht auch für ein bisschen länger“, hatte er ihm gesagt.

      George schildert seine Eindrücke nach der Ankunft in Südafrika wie folgt: „Hier herrschten ganz andere Verhältnisse als in England, und alles, was mit dem Werk zu tun hatte, steckte noch in den Kinderschuhen. Es gab damals nur 6 Vollzeitdiener und nur rund 40, die hier und da predigten. Unser Gebiet ging vom Kap der guten Hoffnung bis nach Kenia. Wie sollten wir es in nur einem Jahr bearbeiten und dabei noch wirkungsvoll predigen? Aber was half es, darüber nachzugrübeln! Man musste die Sache einfach anpacken, alle Möglichkeiten ausschöpfen und den Rest Jehova überlassen.

      Südafrika ist mit seinen vielen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Sprachen ein Land von großer Vielfalt. Es war die reinste Freude, diese verschiedenen Völker kennen zu lernen. Das Werk in einem so riesigen Gebiet zu organisieren und das Fundament zu legen, auf dem man später aufbauen konnte, war keine leichte Aufgabe.

      In all den Jahren habe ich überdeutlich gespürt, wie liebevoll Jehova für mich gesorgt hat und wie er mich beschützt, geleitet und gesegnet hat. ‚Gottseligkeit ... mit Genügsamkeit ist ein großer Gewinn‘, das habe ich gelernt. Und noch etwas: Wenn man im ‚Schirm des Höchsten‘ bleiben will, muss man sich eng an seine Organisation halten und sich große Mühe geben, sein Werk so zu tun, wie er es möchte“ (1. Tim. 6:6, Elberfelder Bibel; Ps. 91:1).

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