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Ein mediterranes Naturschutzgebiet ganz besonderer ArtErwachet! 2002 | 22. Mai
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Vor Jahrhunderten erkannten die Bauern in der Extremadura (der Region, wo Monfragüe liegt), dass die immergrünen Eichenwälder, die das Land bedeckten, unentbehrliche Schattenspender und gute Nahrungsquellen für ihre Herden waren.a Anstatt zu Weidezwecken alles abzuholzen, ließen sie daher genügend Eichen in lichten Waldbeständen stehen. Auch beschnitten sie die Bäume, damit sich allmählich ein breites Blätterdach bildete. Im Schatten dieser stattlichen Eichen war das darunter liegende Weidegras geschützt, und die Bäume lieferten eine Fülle an Eicheln, ein nahrhaftes Futter für Rinder und Schweine. Da in der dehesa ein beträchtlicher Teil des ursprünglichen Baumbestands noch steht, haben sich auch zahlreiche heimische Vögel und andere Tierarten gehalten.
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Ein mediterranes Naturschutzgebiet ganz besonderer ArtErwachet! 2002 | 22. Mai
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a Bei den immergrünen Eichen in Spanien handelt es sich hauptsächlich um Kork- und Steineichen. Ähnliche immergrüne Eichenarten waren in biblischer Zeit in Palästina weit verbreitet.
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