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  • Sie haben ihr Leben bereichert — könntest du das auch?
    Der Wachtturm 2008 | 15. Januar
    • Sie haben ihr Leben bereichert — könntest du das auch?

      MARC, ein Zeuge Jehovas in Kanada, war bei einer Firma für hoch komplizierte Robotertechnik angestellt, wie sie in der Raumfahrt Verwendung findet. Er arbeitete Teilzeit und war allgemeiner Pionier. Eines Tages bot ihm sein Vorgesetzter eine Beförderung an: eine Ganztagsstelle mit hohem Gehalt. Wie reagierte Marc?

  • Sie haben ihr Leben bereichert — könntest du das auch?
    Der Wachtturm 2008 | 15. Januar
    • „Wir fühlen uns Jehova näher als je zuvor“

      Marc, von dem in der Einleitung die Rede war, befolgte den Rat, nicht vollen Gebrauch von der Welt zu machen, und lehnte die lukrative Beförderung ab. Um ihn umzustimmen, bot ihm sein Vorgesetzter ein paar Tage später ein noch höheres Gehalt an. Marc erzählt: „Das war ein Test, aber ich blieb bei meiner Entscheidung.“ Seine Begründung? „Paula, meine Frau, und ich hatten uns vorgenommen, dass sich unser Leben so intensiv wie möglich um den Dienst für Jehova drehen sollte. Deshalb beschlossen wir, unser Leben zu vereinfachen. Wir beteten um die nötige Weisheit, darauf hinzuarbeiten, und legten ein Datum fest, wann wir uns für zusätzliche Aufgaben im Dienst Jehovas zur Verfügung stellen würden.“

      Paula berichtet: „Ich arbeitete drei Tage pro Woche als gut bezahlte Sekretärin in einem Krankenhaus und war gleichzeitig allgemeiner Pionier. Marc und ich hatten uns aber vorgenommen, uns irgendwo einsetzen zu lassen, wo dringend Königreichsverkündiger benötigt werden. Als ich bei meiner Chefin die Kündigung einreichte, sagte sie mir, ich hätte die Qualifikation für den Posten der Chefsekretärin, der gerade frei geworden sei. Das war der höchstbezahlte derartige Job im ganzen Krankenhaus. Trotzdem blieb ich bei meiner Kündigung. Als ich ihr erklärte, warum ich mich nicht um die Stelle bewerben wollte, lobte sie mich für meinen starken Glauben.“

      Kurz danach wurden Marc und Paula als Sonderpioniere in eine kleine Versammlung in einer entlegenen Gegend Kanadas gesandt. Wie hat sich die Veränderung auf ihr Leben ausgewirkt? Marc sagt: „Als ich meinen Arbeitsplatz, an dem ich fast mein halbes Leben lang beschäftigt gewesen war, und die damit verbundene finanzielle Sicherheit aufgegeben hatte, war mir schon etwas mulmig. Aber Jehova hat unseren Dienst sehr gesegnet. Es macht so unglaublich viel Freude, Menschen zu helfen, Gott zu dienen. Der Vollzeitdienst hat auch unsere Ehe bereichert. Unsere Gespräche drehen sich um das, was wirklich zählt — um geistige Belange! Wir fühlen uns Jehova näher als je zuvor“ (Apg. 20:35). Und Paula meint: „Wenn man seinen Job und die Annehmlichkeiten der gewohnten Umgebung aufgibt, muss man sich wirklich ganz und gar auf Jehova verlassen. Das haben wir getan, und Jehova hat uns gesegnet. Die Brüder und Schwestern in unserer neuen Versammlung sind allerliebst und geben uns das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden. Die Kraft, die ich früher in meine Arbeit gesteckt habe, kann ich jetzt darauf verwenden, Menschen Jehova näherzubringen. Ich bin hier überglücklich!“

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