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StimmeEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Der Apostel Paulus spricht von „Menschen- und Engelszungen“, wodurch er andeutet, dass auch Geistpersonen eine Sprache und die Fähigkeit des Sprechens haben (1Ko 13:1). Die Menschen, zu denen Engel und Jehova Gott selbst redeten, konnten deren Stimmen hören und die Sprachen verstehen, in denen sie zu ihnen redeten. Doch ist nicht anzunehmen, dass sich Geistpersonen auf dieselbe Weise im Himmel miteinander verständigen, weil die Schallwellen einer Stimme, die von Menschen gehört und verstanden werden soll, zu ihrer Ausbreitung auf eine Atmosphäre angewiesen sind, wie sie unsere Erde umgibt.
Wenn Gott oder Engel mit einer für Menschen hörbaren Stimme redeten, setzte dies voraus, dass ihre Rede in Schallwellen umgewandelt wurde, gleichwie es entweder einer Materialisierung oder der Übertragung eines Bildes in den menschlichen Sinn bedurfte, damit Engel von Menschen gesehen werden konnten. Heutzutage ist es sogar dem Menschen möglich, das Schallmuster einer menschlichen Stimme in elektrische Impulse umzuwandeln, die ihrerseits zu einem Empfänger übermittelt werden können, der die Impulse wieder in Töne umwandelt, die der ursprünglichen Stimme ähneln.
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StimmeEinsichten über die Heilige Schrift, Band 2
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Stimmen von Engeln. Wenn Gott bei anderen Gelegenheiten „sprach“, benutzte er Engel als seine Vertreter, um sich akustisch zu offenbaren. Engel vertraten Gott, als sie am Berg Horeb zu Moses und zu den am Fuß des Berges versammelten Israeliten sprachen (2Mo 34:4-7; 20:1-17; Gal 3:19). Manchmal erschienen diese Engel nicht als sichtbare Gestalt, wie z. B., als die Stimme aus dem bebenden, rauchenden Berg kam (2Mo 20:18, 19; 5Mo 4:11, 12; Heb 12:18, 19). Hin und wieder erschienen sie in Visionen (Da 8:1, 15, 16; Off 14:15-18), und bei mehreren Gelegenheiten nahmen sie Menschengestalt an, um Menschen Botschaften mündlich zu überbringen (1Mo 18:1-3, 20; 19:1; Jos 5:13-15).
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