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Jehova gebührt ewiger LobpreisDer Wachtturm 1990 | 15. September
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Jehovas Werke loben
8. (a) Wie hat „Generation um Generation“ Jehovas Werke gelobt? (b) Wie werden unsere Kinder wahrscheinlich zur Anbetung Jehovas eingestellt sein, wenn wir sie über seine Werke und Taten belehren? (c) Was tut der gesalbte Überrest als eine freudige „Generation“?
8 Zum Lobpreis unseres unerforschlich großen Gottes ist so viel zu sagen, daß sich David zu den Worten gedrängt fühlte: „Generation um Generation wird deine Werke loben, und deine Machttaten werden sie kundtun“ (Psalm 145:4). Eine Menschengeneration nach der anderen hat Jehovas Werke gelobt und von seinen Machttaten gesprochen. Welch ein Vorrecht, davon all denen zu erzählen, mit denen wir ein Heimbibelstudium durchführen! Wir können mit ihnen zum Beispiel darüber sprechen, daß Gott alles erschaffen hat (1. Mose 1:1 bis 2:25; Offenbarung 4:11). Wir können erzählen, welche Machttaten er wirkte, als er die Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft befreite, als er ihnen beistand, die kanaanitischen Feinde zu besiegen, als er sie im alten Persien vor der Ausrottung bewahrte, und noch vieles andere (2. Mose 13:8-10; Richter 4:15; Esther 9:15-17). Und drängt es uns nicht, unseren Kindern von den Werken und Taten Jehovas zu berichten? Wenn wir unsere Kinder so unterweisen und sie sehen, daß wir Gott freudig dienen, betrachten sie die Gottesanbetung höchstwahrscheinlich als eine Freude und wachsen mit ‘der Freude Jehovas als ihrer Feste’ auf (Nehemia 8:10; Psalm 78:1-4). Der gesalbte Überrest bildet eine freudige „Generation“ von Zeugen Jehovas und lobt die Werke Gottes gegenüber der „großen Volksmenge“, die zu der Generation gehört, die die paradiesische Erde bewohnen wird (Offenbarung 7:9).
9. Welche Überzeugung können wir erlangen, wenn wir über Gottes Werke und Machttaten nachsinnen?
9 Wenn wir über Gottes Werke und Machttaten nachsinnen, wächst in uns die Überzeugung, daß Jehova „sein Volk um seines großen Namens willen nicht im Stich lassen“ wird (1. Samuel 12:22; Psalm 94:14). Wenn Prüfungen, Härten und Verfolgung auf uns zukommen, können wir beruhigt und davon überzeugt sein, daß der „Frieden Gottes“ unser Herz und unsere Denkkraft behüten wird (Philipper 4:6, 7). Wie passend ist es somit, daß wir mit anderen über unseren liebevollen himmlischen Vater sprechen, der uns beschützt!
10. Was zählt unter anderem zu den ‘wunderbaren Werken’ Jehovas, und von welchem Nutzen ist es für uns, darüber nachzudenken?
10 Wir sollten uns die Zeit nehmen, über Jehovas Majestät und seine Werke nachzusinnen, denn David sagte weiter: „Die herrliche Pracht deiner Würde und die Dinge deiner wunderbaren Werke, damit will ich mich befassen“ (Psalm 145:5). Gottes Würde ist furchteinflößend und ohnegleichen (Hiob 37:22; Psalm 148:13). David befaßte sich deshalb mit der herrlichen Pracht der Würde Jehovas. Auch seinen ‘wunderbaren Werken’ galt das Interesse des Psalmisten. Dazu zählte unter anderem, daß Gott durch die Sintflut Gerechtigkeit übte, indem er Sünder vernichtete und gottesfürchtige Menschen bewahrte (1. Mose 7:20-24; 2. Petrus 2:9). Über solche Ereignisse nachzudenken stärkt unser Verhältnis zu Jehova und befähigt uns, mit anderen über seine Würde und seine wunderbaren Werke zu sprechen. Während der 40 Tage, die sich Jesus in der Wildnis aufhielt, wurde er gestärkt, Versuchungen standzuhalten, indem er über das nachsann, was er durch die geöffneten Himmel erfahren hatte (Matthäus 3:13 bis 4:11). Danach sprach er mit anderen über die Würde und die wunderbaren Werke Jehovas.
11. (a) Warum war Schrecken auf die Bewohner Jerichos gefallen? (b) Mit welchem Geist sprechen Jehovas Zeugen über die „furchteinflößenden Dinge“ und die „Größe“ Gottes?
11 Dadurch, daß wir über Gottes Würde und seine Werke sprechen, veranlassen wir andere, ebenfalls darüber zu reden. David sagte: „Und sie werden von der Stärke deiner eigenen furchteinflößenden Dinge sprechen; und was deine Größe betrifft, ich will sie verkünden“ (Psalm 145:6). Rahab sprach von dem Schrecken, der auf die Bewohner Jerichos fiel, als sie erfuhren, wie Jehova die Israeliten am Roten Meer gerettet und ihnen zum Sieg über zwei amoritische Könige verholfen hatte. Man muß in Jericho viel über jene „furchteinflößenden Dinge“ gesprochen haben (Josua 2:9-11). Und bestimmt wird auch die bevorstehende „große Drangsal“ furchteinflößend sein (Matthäus 24:21). Was aber für Gott entfremdete Menschen so erschreckend ist, flößt gerechten Herzen die „Furcht Jehovas“ ein, das heißt eine heilsame Scheu vor ihm (Sprüche 1:7). Mit einem so ehrerbietigen Geist sprechen Jehovas Zeugen über die Kundgebungen der Macht Gottes. Ja, der große Wundertäter ist bei Gesprächen der Gesalbten mit ihren Gefährten, die eine irdische Hoffnung haben, das wichtigste Thema. Und selbst durch Verfolgung lassen sie sich nicht davon abhalten, anderen von diesen Dingen und von der „Größe“ Jehovas zu erzählen (Apostelgeschichte 4:18-31; 5:29).
Jehova wegen seiner Güte preisen
12. Wieso läßt Jehovas Güte uns „übersprudeln“?
12 Gott gebührt nicht nur wegen seiner Größe Lobpreis, sondern auch wegen seiner Güte und Gerechtigkeit. Deshalb sagte David: „Bei der Erwähnung der Fülle deiner Güte werden sie übersprudeln, und deiner Gerechtigkeit wegen werden sie jubeln“ (Psalm 145:7). Jehovas Güte ist so groß, daß wir von Äußerungen darüber „übersprudeln“. Im Hebräischen wird hier der Gedanke vermittelt, daß Wasser aus einer Quelle hervorsprudelt. Lassen wir also dankbaren Lobpreis für Gott wie einen Wildbach hervorsprudeln (Sprüche 18:4). Die Israeliten vergaßen die Güte Jehovas, was für sie großen geistigen Schaden bedeutete (Psalm 106:13-43). Möge unser Herz vor Dankbarkeit überfließen, so daß andere bereuen, wenn sie erfahren, wie gut Jehova zu seinen ihm hingegebenen Zeugen ist (Römer 2:4).
13. Wie sollten uns Kundgebungen des Rechts und der Gerechtigkeit Gottes berühren?
13 Auch Kundgebungen des Rechts und der Gerechtigkeit Gottes sollten uns veranlassen zu jubeln. Mit einer solchen Einstellung werden wir nicht nur zuerst Gottes Königreich suchen, sondern auch seine Gerechtigkeit. Stets wird uns daran gelegen sein, Jehova durch unseren Lebenswandel Lobpreis zu bereiten. Ja, wir werden regelmäßige Königreichsverkündiger sein, die im Dienst Gottes reichlich beschäftigt sind. Unser Lobpreis für Jehova wird nie zur Grabesstille verstummen (Matthäus 6:33; 1. Korinther 15:58; Hebräer 10:23).
Jehova ist barmherzig
14. Was beweist, daß ‘Jehova gnädig und barmherzig ist’?
14 David führte noch weitere lobenswerte Eigenschaften Gottes an, indem er sagte: „Jehova ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an liebender Güte“ (Psalm 145:8). Gott ist insofern gnädig, als er uneingeschränkt gut und großmütig ist (Matthäus 19:17; Jakobus 1:5). Er tut selbst denen Gutes, die ihm nicht dienen (Apostelgeschichte 14:14-17). Jehova ist auch barmherzig, mitfühlend und „eingedenk dessen, daß wir Staub sind“. Ein zerbrochenes Herz verachtet er nicht, noch verfährt er mit uns gemäß unseren Sünden, sondern er ist weit barmherziger als der liebevollste menschliche Vater (Psalm 51:17; 103:10-14). Den größten Beweis seiner Barmherzigkeit lieferte Gott, als er seinen geliebten Sohn sandte und dieser für uns starb, damit wir mit Gott versöhnt werden und wirklich seine Gnade schmecken können (Römer 5:6-11).
15. Warum kann gesagt werden, daß Jehova Gott „langsam zum Zorn“ ist und „groß an liebender Güte“?
15 Unser himmlischer Vater ist langsam zum Zorn. Bei ihm gibt es keinen Wutausbruch. Jehova ist zudem „groß an liebender Güte“. Das hebräische Wort bezeichnet eine Güte, die der Liebe entspringt und an einer Sache festhält, bis der Zweck in Verbindung mit dieser Sache erfüllt ist. Eine andere Übersetzung wäre „loyale Liebe“. Gott bekundet zum Beispiel liebende Güte oder loyale Liebe, wenn er Menschen befreit oder am Leben erhält, wenn er sie behütet und beschützt, ihnen in Schwierigkeiten Erleichterung bringt und sie aufgrund des Lösegeldes von Sünde erlöst (Psalm 6:4; 25:7; 31:16, 21; 40:11; 61:7; 119:88, 159; 143:12; Johannes 3:16). Der Umstand, daß Jehova Harmagedon nicht sogleich nach dem ‘Krieg im Himmel’ herbeigeführt hat, ermöglicht es vielen, gerettet zu werden — ein Ausdruck großer liebender Güte Gottes (Offenbarung 12:7-12; 2. Petrus 3:15).
16. Wie hat Jehova bewiesen, daß er „gut gegen alle“ ist?
16 In Anbetracht der Barmherzigkeit Gottes kann man bei ihm wirklich von Großherzigkeit sprechen. David erklärte: „Jehova ist gut gegen alle, und seine Erbarmungen sind über alle seine Werke“ (Psalm 145:9). Ja, Gott war gut zu den Israeliten. Auch kann gesagt werden, daß „er seine Sonne über Böse und Gute aufgehen und es über Gerechte und Ungerechte regnen läßt“ (Matthäus 5:43-45). In Eden verhieß Jehova einen „Samen“, der ein Segen sein würde. Später sagte er zu Abraham: „Durch deinen Samen werden sich bestimmt alle Nationen der Erde ... segnen“ (1. Mose 3:15; 22:18). Und seine Güte ist in der gegenwärtigen „Zeit des Endes“ so groß, daß jeder ‘kommen und vom Wasser des Lebens kostenfrei nehmen’ kann (Daniel 12:4; Offenbarung 22:17). Jehova ist bereit, allen vernunftbegabten Geschöpfen Gutes zu erweisen, und seine Güte sollte bewirken, daß wir uns immer mehr zu ihm hingezogen fühlen.
17. In welchem Sinn sind Jehovas ‘Erbarmungen über alle seine Werke’?
17 Jehovas „Erbarmungen sind [insofern] über alle seine Werke“, als er für Mensch und Tier reichlich sorgt. Er ist derjenige, „der Speise gibt allem Fleisch“ (Psalm 136:25; 147:9). Es ist keinesfalls so, daß Gott die Reichen ehrt und die Unterdrückten verachtet, daß er die Stolzen erhöht und die Demütigen verabscheut, daß er die Törichten erhebt und die Weisen erniedrigt. Sündige Menschen tun dies zwar, nicht aber unser barmherziger himmlischer Vater (Psalm 102:17; Zephanja 3:11, 12; Prediger 10:5-7). Und wie groß sind doch die Barmherzigkeit, die Güte und die loyale Liebe Gottes, die die Rettung durch das Loskaufsopfer seines geliebten Sohnes ermöglichen! (1. Johannes 4:9, 10).
Loyalgesinnte segnen Jehova
18. (a) Wie können Gottes Werke ihn „lobpreisen“? (b) Wann sollten wir uns gedrängt fühlen, Jehova zu lobpreisen?
18 Gott gebührt der Lobpreis der ganzen Schöpfung. David drückte es in den Worten aus: „All deine Werke werden dich lobpreisen, o Jehova, und deine Loyalgesinnten werden dich segnen“ (Psalm 145:10). Gottes Schöpfungswerke „lobpreisen“ ihn, wie ein gut gebautes Haus seinen Erbauer ehrt und eine schöne Vase ihren geschickten Töpfer. (Vergleiche Hebräer 3:4; Jesaja 29:16; 64:8.) Jehovas Schöpfungswerke sind so wunderbar, daß sich Engel und Menschen bewogen fühlten, ihn zu preisen. Engelsöhne Gottes jauchzten beifällig, als er die Erde gründete (Hiob 38:4-7). David sagte, daß ‘die Himmel die Herrlichkeit Gottes verkünden und die Ausdehnung das Werk seiner Hände kundtut’ (Psalm 19:1-6). Wir können Jehova lobpreisen, wenn wir sehen, wie ein Falke in die Lüfte steigt oder wie eine Gazelle über einen Grashügel hinwegsetzt (Hiob 39:26; Hoheslied 2:17). Lobpreis geziemt sich, wenn wir Feldfrüchte ernten oder bei Freunden ein Mahl einnehmen (Psalm 72:16; Sprüche 15:17). Auch unser wunderbar gebildeter Körper kann uns zu Äußerungen dankbaren Lobpreises gegenüber Gott veranlassen (Psalm 139:14-16).
19. Wer sind die „Loyalgesinnten“, und was tun sie?
19 Jehovas geistgesalbte „Loyalgesinnte“, die noch auf der Erde sind, segnen ihn. Sie reden gut von ihm und sehnen sich danach, daß sein Wille auch auf der Erde wie bereits im Himmel geschieht (Matthäus 6:9, 10). Die Gesalbten sprechen mit anderen über Gottes wunderbare Werke, und als Ergebnis nimmt die große Volksmenge ständig zu. Alle ihre Glieder dienen zusammen mit den gesalbten Loyalgesinnten eifrig als Königreichsverkündiger. Drängt dich Dankbarkeit dazu, dich regelmäßig an diesem Werk zum Lobpreis Gottes zu beteiligen?
20. (a) Wie wird Jehovas Name geheiligt werden? (b) Welche Fragen bleiben in bezug auf Psalm 145 noch zur Betrachtung?
20 Als Zeugen Jehovas bringen wir wie David Gott Lobpreis dar. Die Heiligung des Namens Jehovas und der diesem Namen gebührende Lobpreis sind für uns von überragender Bedeutung. Da der göttliche Name durch Gottes Königreich geheiligt werden wird, ist die biblische Lehre vom Königreich ein wesentlicher Bestandteil der guten Botschaft, die wir verkündigen.
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Segne Jehovas heiligen Namen!Der Wachtturm 1990 | 15. September
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Vom Königtum Jehovas sprechen
3. Was werden wir tun, wenn uns das Königtum Jehovas am Herzen liegt?
3 Die Herrschaft Jehovas war für David von großem Interesse. Er sagte: „Von der Herrlichkeit deines Königtums werden sie sprechen, und von deiner Macht werden sie reden, um den Menschensöhnen seine Machttaten bekanntzumachen und die Herrlichkeit der Pracht seines Königtums“ (Psalm 145:11, 12). Menschen sprechen über das, was sie interessiert. Ein Mann spricht beispielsweise über seine Familie, sein Zuhause oder seine Ernteerträge. „Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens Gutes hervor“, sagte Jesus (Lukas 6:45). Wenn uns die Herrschaft Gottes am Herzen liegt, werden wir um das Kommen des Königreiches beten und mit anderen über das Recht, den Frieden und die Gerechtigkeit sprechen, durch die sich diese Regierung auszeichnen wird. Wir werden Jehova als den „König der Ewigkeit“ preisen und über den Ausdruck seiner Souveränität sprechen, das heißt über das messianische Königreich, an dessen Spitze sein geliebter Sohn, Jesus Christus, steht (Offenbarung 15:3; Jesaja 9:6, 7). Welch ein Vorrecht, über die himmlische Herrlichkeit des Königtums Jehovas zu sprechen, die sich bald in der Schönheit des irdischen Paradieses widerspiegeln wird, das von vollkommen glücklichen Geschöpfen bewohnt sein wird! (Lukas 23:43).
4. Wann haben wir Gelegenheit, von Jehovas „Macht“ zu reden, und wie werden wir in diesem Werk unterstützt?
4 Wertschätzung wird uns auch bewegen, von Jehovas „Macht“ zu reden. Er ist zwar „erhaben an Macht“, doch mißbraucht er sie nie (Hiob 37:23). Er gebrauchte seine Macht bei der Erschaffung der Erde und des Menschen und wird sie auch zur Vernichtung der Bösen einsetzen. Wenn wir die gute Botschaft verkündigen, haben wir Gelegenheit, von Gottes Macht zu reden. Und sind wir nicht dankbar dafür, daß wir durch die allerhöchste Kraftquelle befähigt werden, dieses Werk zu verrichten? (Jesaja 40:29-31). Ja, als Zeugen Jehovas werden wir im heiligen Dienst von Gottes Kraft und Geist unterstützt. Nur so kann die Königreichsbotschaft weltweit erfolgreich verkündigt werden (Psalm 28:7, 8; Sacharja 4:6).
5. Was sollten wir tun, da viele nichts von Gottes „Machttaten“ wissen?
5 Wir müssen den Menschensöhnen die „Machttaten“ Jehovas ebenso bekanntmachen, wie die Israeliten ihren Kindern davon berichteten, auf welche Weise Gott sie aus der ägyptischen Knechtschaft befreit hatte (2. Mose 13:14-16). Für Menschen, die als erinnerungswürdig gelten, errichtet man Denkmäler. Aber wie viele wissen heute etwas über die Machttaten Gottes? Ein Gelehrter schrieb: „Die Taten ihrer Helden halten sie in Bronze fest, doch die herrlichen Taten Jehovas werden in Sand geschrieben, und der Strom der Zeit wäscht sie aus der Erinnerung.“ In Wirklichkeit sind diese Taten nicht weggewaschen worden, wenn sie auch den meisten unbekannt sind. Daher sollten wir in unserem Haus-zu-Haus-Dienst, bei Heimbibelstudien und anderen Gelegenheiten voller Eifer über die Machttaten Gottes sprechen.
6. (a) Bei welcher Gelegenheit wurde vor Jahren der Eifer, mit dem wir unseren Predigtdienst verrichten, gut zum Ausdruck gebracht? (b) Was wurde 1922 sinngemäß über die Verkündigung des Königreiches gesagt?
6 Auch die Herrlichkeit des Königtums Gottes sollten wir eifrig bekanntmachen. Eifer für diesen Königreichsdienst sprach sicherlich aus den Worten, die J. F. Rutherford 1922 als damaliger Präsident der Watch Tower Society an die Anwesenden auf dem Kongreß in Cedar Point (Ohio) richtete. Er sagte: „Seit 1914 hat der König der Herrlichkeit seine Macht an sich genommen ... Das Königreich des Himmels ist nahe gekommen; der König regiert; Satans Reich bricht zusammen; Millionen jetzt Lebender werden nie sterben. Glaubt ihr es? ... Dann zurück in das Feld, o ihr Söhne des höchsten Gottes! Umgürtet euch mit eurer Waffenrüstung! Seid nüchtern, seid wachsam, seid tätig, seid tapfer! Seid treue und glaubensstarke Zeugen für den Herrn! Geht mutig vorwärts in dem Kampfe, bis jede Spur Babylons wüst und öde gemacht ist! Verkündet die Botschaft weit und breit! Die Welt muß es wissen, daß Jehova Gott ist und daß Jesus Christus König der Könige und Herr der Herren ist! Dies ist der Tag aller Tage. Siehe, der König regiert! Ihr seid seine öffentlichen Verkündiger ... Deshalb verkündet, verkündet, verkündet den König und sein Königreich.“
7. Wie sollten wir zu unserer Tätigkeit als Verkündiger des Königreiches eingestellt sein?
7 Welch eine Freude, ‘an Gottes Namen zu denken’, mit anderen über seine Herrschaft zu sprechen und das messianische Königreich seines geliebten Sohnes zu verkündigen! (Maleachi 3:16). Als Verkündiger und Verfechter des Königreiches lieben wir unser Vorrecht, die gute Botschaft zu verkündigen und dazu beizutragen, daß sich weitere Menschen mit ganzem Herzen Gott, Christus und dem Königreich zuwenden. Ja, wir sollten von dem brennenden Wunsch erfüllt sein, mit anderen über die herrliche Pracht des Königtums Jehovas zu sprechen. (Vergleiche Jeremia 20:9.)
8. (a) Wodurch wird die Herrschaft Jehovas heute vertreten? (b) Wieso kann gesagt werden, daß Gott „durch alle sich folgenden Generationen hindurch“ herrscht?
8 Wir sollten uns gedrängt fühlen, eifrig Gottes Königtum bekanntzumachen, denn David sagte: „Dein Königtum ist ein Königtum für alle unabsehbaren Zeiten, und deine Herrschaft währt durch alle sich folgenden Generationen hindurch“ (Psalm 145:13).
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