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Schutz vor bösen GeisternDer Wachtturm 2009 | 1. Mai
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Hierzu ein Beispiel: In vielen Kulturkreisen werden voreheliche Beziehungen und Ehebruch missbilligt. Auch die Bibel verurteilt so etwas (1. Korinther 6:9, 10). Doch auf einigen Pazifikinseln wird dieses Verhalten akzeptabel, sobald ein Mädchen sagt, es sei durch einen Fluch dazu getrieben worden. Der Brauch besteht darin, dass man dem Mädchen eine Pflanze oder Speise gibt, die mit einem Fluch belegt ist. Männer können ihr dann angeblich nicht widerstehen.a
Aus der Bibel geht hervor, dass wir sehr wohl für unser Tun verantwortlich sind (Römer 14:12; Galater 6:7). Eva, die erste Frau, war der Meinung, sie sei von der Schlange, das heißt von Satan, dazu getrieben worden, Gott den Rücken zu kehren. Sie sagte: „Die Schlange — sie betrog mich, und so aß ich.“ Trotzdem musste sie sich für ihre Tat vor Jehova verantworten (1. Mose 3:13, 16, 19). Auch wir sind vor Gott für unser Handeln verantwortlich (Hebräer 4:13).
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Schutz vor bösen GeisternDer Wachtturm 2009 | 1. Mai
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a Anders verhält es sich, wenn ein Mädchen ohne ihr Wissen unter Drogen gesetzt und dann vergewaltigt wird. In diesem Fall trägt sie keine Schuld.
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