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Wer lebt in der unsichtbaren Welt?Erwachet! 1996 | 22. November
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Wer lebt in der unsichtbaren Welt?
UNSERE Welt hat sich zu einem „Supermarkt“ der Glaubensansichten und Glaubensbekenntnisse entwickelt. Allein in Afrika gibt es Tausende von religiösen Gruppen, und jede hat ihre eigene Meinung darüber, was in der Geisterwelt vor sich geht. Um jedoch ein klares, der Wahrheit entsprechendes Bild zu erhalten, muß man die Bibel befragen. Sie sagt uns, um wen es sich bei den Geistern — sowohl den guten als auch den bösen — handelt. Die Bibel zeigt auch, wer unsere Bitten um Hilfe und Schutz erfüllen kann.
Jehova, der allmächtige Gott
Die traditionelle afrikanische Religion lehrt, daß ein allmächtiger Gott über den Ahnen und Gottheiten steht. In dem Buch African Mythology heißt es: „Es besteht kein Zweifel, daß die meisten, wenn nicht alle afrikanischen Völker an ein höchstes Wesen glauben, an einen Schöpfer aller Dinge.“ Und in dem Buch African Religion in African Scholarship wird erklärt: „Da Gott der absolute Herrscher des Universums ist, verdanken alle anderen Wesen und Mächte ihre Existenz Ihm. Er besitzt die uneingeschränkte Gewalt und Macht.“
Die Bibel bestätigt, daß es in der unsichtbaren Welt einen höchsten Herrscher gibt. Er wird beschrieben als der „Gott der Götter und ... Herr der Herren, der große, starke und furchteinflößende Gott, der niemand parteiisch behandelt noch eine Bestechung annimmt“ (5. Mose 10:17).
In Afrika hat der als Höchster Angesehene Hunderte von Namen und Titeln. Was aber sagt das Wort Gottes über seinen Namen? Der Psalmist schrieb: „Du, dessen Name Jehova ist, du allein, [bist] der Höchste ... über die ganze Erde“ (Psalm 83:18). Dieser heilige Name erscheint im Bibelbericht mehr als 7 000mal; allerdings haben ihn einige Bibelübersetzer durch Titel wie „Gott“ oder „Herr“ ersetzt.
Da Jehova allmächtig ist, kann er uns helfen. Er beschreibt sich selbst als einen „Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit, der Tausenden liebende Güte bewahrt, der Vergehung und Übertretung und Sünde verzeiht, doch keinesfalls wird er Straffreiheit gewähren“ (2. Mose 34:6, 7; 1. Samuel 2:6, 7).
Engel, mächtige Diener Gottes
Lange bevor Jehova Menschen erschuf und noch vor der Erschaffung der Erde erschuf er im Himmel Geistpersonen. In der Bibel lesen wir, daß „alle Söhne [Engel] Gottes beifällig zu jauchzen begannen“, als Gott „die Erde gründete“ (Hiob 38:4-7). Es gibt Millionen Engel. Daniel, ein Diener Jehovas, schrieb eine Vision von himmlischen Dingen nieder, in der er „tausend Tausende“ sah, „die ihm [Gott] ständig Dienst leisteten, und zehntausend mal zehntausend, die fortwährend direkt vor ihm standen“ (Daniel 7:10).
Die erste Geistperson, die Jehova erschuf, wurde später unter dem Namen Jesus Christus bekannt (Johannes 17:5; Kolosser 1:15). Bevor Jesus als Mensch auf der Erde lebte, war er ein mächtiges Geistgeschöpf im Himmel. Nach seinem Tod auf der Erde wurde Jesus auferweckt, fuhr in den Himmel auf und lebte dort wieder als mächtiges Geistgeschöpf (Apostelgeschichte 2:32, 33).
Jesus besitzt im Himmel große Macht. In Judas 9 wird er, der auch als Michael bekannt ist, „der Erzengel“ genannt, was bedeutet, daß er der oberste Engel oder der Hauptengel ist (1. Thessalonicher 4:16). Außerdem hat Jesus Macht über die Erde. Jehova hat ihm „Herrschaft und Würde und Königtum gegeben, damit die Völker, Völkerschaften und Sprachen alle ihm dienen sollten“ (Daniel 7:13, 14). Trotz seiner großen Macht bleibt Jesus seinem Vater, Jehova, untergeordnet (1. Korinther 11:3).
Die treuen Engel dienen zum einen Jehova, zum anderen dienen sie den Dienern Gottes hier auf der Erde. Der Apostel Paulus schrieb: „Sind ... [Engel] nicht alle Geister für den öffentlichen Dienst, ausgesandt, um denen zu dienen, die die Rettung erben werden?“ (Hebräer 1:14). Die Engel sind besonders daran interessiert, daß die Menschen die Wahrheit über Jehova erfahren. Der Apostel Johannes sah in einer Vision einen „Engel in der Mitte des Himmels fliegen, und er hatte eine ewige gute Botschaft, um sie als frohe Nachricht denen zu verkünden, die auf der Erde wohnen, sowie jeder Nation und jedem Stamm und jeder Zunge und jedem Volk, indem er mit lauter Stimme sprach: ‚Fürchtet Gott, und gebt ihm die Ehre‘“ (Offenbarung 14:6, 7).
Satan und die Dämonen — Feinde Gottes und der Menschen
Leider sind nicht alle Engel Gott treu geblieben. Einige haben sich gegen ihn aufgelehnt und sind zu Feinden Gottes und der Menschen geworden. Der Hauptrebell ist Satan, der Teufel.
Zwar bestreiten heute viele, daß es Satan gibt, aber niemand bestreitet, daß es das Böse gibt. Die Tatsache, daß an das Böse geglaubt werde, jedoch nicht daran, daß es eine Ursache habe, führe zu „einem unlösbaren Problem“, wird in dem Buch The Death of Satan erklärt. „Wir spüren etwas, für das es in unserer Kultur keine Ausdrucksmöglichkeit mehr gibt“, so das Buch.
In krassem Gegensatz dazu hat die Bibel Ausdrücke für das Böse, und sie hält mit der Wahrheit über dessen Ursache nicht hinter dem Berg. Wie sie erklärt, waren die Engelgeschöpfe, die Jehova erschuf, allesamt gerecht und gut; Jehova erschuf keine bösen Engel (5. Mose 32:4; Psalm 5:4). Doch wie den Menschen, so stand es auch den Engeln frei, zwischen Recht und Unrecht zu wählen. Einer der vollkommenen Geistsöhne entwickelte ein selbstsüchtiges Verlangen nach der Anbetung, die rechtmäßigerweise nur Jehova gebührt. Das trug ihm den Namen Satan ein, was „Widerstandleistender“ bedeutet. (Vergleiche Jakobus 1:14, 15.) Satan ist weder bloß ein Schwindler, wie einige afrikanische Religionen lehren, noch ein „Leibwächter“, der diejenigen beschützt, die ihm regelmäßig Opfer darbringen. Wie aus der Bibel hervorgeht, ist er durch und durch schlecht und bösartig.
Andere Engel folgten Satans Beispiel und lehnten sich ebenfalls gegen Gott auf. Auch diese Engel, die Dämonen, sind Feinde der Menschen. Sie sind ebenfalls schlecht und bösartig. In der Vergangenheit ließen sie Menschen manchmal stumm oder blind werden (Matthäus 9:32, 33; 12:22). Andere, darunter Kinder, schlugen sie mit Krankheit oder Wahnsinn (Matthäus 17:15, 18; Markus 5:2-5). Ganz bestimmt möchte wohl kaum ein vernünftiger Mensch etwas mit Satan oder den Dämonen zu tun haben.
Wo sind die Ahnen?
Millionen Menschen in Afrika und anderswo glauben, daß der Tod nicht das Ende des Lebens ist, sondern lediglich ein Übergang oder Übertritt in das Leben in der Geisterwelt, dem Reich der Gottheiten und Ahnen. Der Gelehrte John Mbiti, ein Experte auf dem Gebiet afrikanischer Religionen, schreibt über den Glauben an die Ahnen, die er die Lebend-Toten nennt: „Sie sind diejenigen ‚Geister‘, denen bei den afrikanischen Völkern die größte Bedeutung zukommt ... Sie sind über alles, was in der Familie [auf der Erde] vorgeht, unterrichtet und nehmen lebhaften Anteil daran. ... Sie sind die Hüter des Familienlebens, der Traditionen, ethischen Normen und alles Tuns. Jeglicher Verstoß gegen den Familienkodex ist letzten Endes ein Verstoß gegen die Ahnen, die die Rolle einer unsichtbaren Familien- und Gemeinschaftspolizei spielen. Weil die Totenseelen noch menschliche Züge tragen, sind sie die besten Mittler zwischen Gott und den Menschen. Da sie kürzlich noch unter ihnen weilten, kennen sie all ihre Nöte, haben aber gleichzeitig direkten Zugang zu Gott.“
Was aber sagt die Bibel über den Zustand der Toten? Nach ihrer Aussage gibt es nicht so etwas wie „Lebend-Tote“. Entweder ein Mensch lebt, oder er ist tot — beides gleichzeitig ist unmöglich. Gottes Wort lehrt, daß die Toten weder hören noch sehen, noch sprechen, noch denken können. Sie sind nicht in der Lage, die Lebenden zu überwachen. In der Bibel heißt es: „Die Toten ... sind sich nicht des geringsten bewußt, ... ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen, ... es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol [dem Grab], dem Ort, wohin du gehst“ (Prediger 9:5, 6, 10). „[Der Mensch] kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Psalm 146:4).
Zum Staub zurückkehren
Sollte es uns schwerfallen, das oben Angeführte zu akzeptieren, dann könnten wir darüber nachdenken, was mit Adam, dem ersten Menschen, geschah. Jehova bildete Adam „aus Staub vom Erdboden“ (1. Mose 2:7). Als Adam Jehovas Gebot übertrat, lautete die Strafe auf Tod. Gott sagte zu ihm: ‘Zum Erdboden wirst du zurückkehren, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren’ (1. Mose 3:19).
Bevor Jehova Adam aus Staub bildete, existierte Adam nicht. Als er ‘zum Erdboden zurückkehrte’, war er somit wieder ohne Leben, leblos wie Staub. Er wechselte nicht in ein Reich der Ahnengeister hinüber. Er kam weder in den Himmel noch in eine Feuerhölle. Als er starb, war sein Leben vorbei.
Trifft das auch auf andere Menschen zu, wenn sie sterben? Ja. Die Bibel erklärt: „Alle [Menschen und Tiere] gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück“ (Prediger 3:20). Wie die Bibel verheißt, wird Gott verstorbene Menschen zu Leben auf einer paradiesischen Erde auferwecken, doch diese Zeit liegt noch in der Zukunft (Johannes 5:28, 29; Apostelgeschichte 24:15). Unterdessen sollten wir die Toten nicht fürchten und ihnen auch keine Opfer darbringen, denn sie können uns weder helfen noch schaden.
Da Satan und die Dämonen den Menschen ein falsches Bild vom Zustand ihrer Ahnen vermitteln möchten, fördern sie die Lüge, daß der Mensch nach dem Tod weiterlebt. Sie tun dies zum einen durch unwahre Geschichten (1. Timotheus 4:1). Zum anderen verleiten sie Menschen durch Visionen, Träume und Geistermedien zu dem Glauben, sie hätten mit Verstorbenen gesprochen. Es sind jedoch nicht die Verstorbenen, mit denen Kontakt aufgenommen wird. Es sind vielmehr Dämonen, die sich als Verstorbene ausgeben. Deshalb verurteilt Jehova Personen scharf, die — wie zum Beispiel durch das Wahrsagen — die Toten befragen, entweder direkt oder indirekt (5. Mose 18:10-12).
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Unser bester Freund lebt in der unsichtbaren WeltErwachet! 1996 | 22. November
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Unser bester Freund lebt in der unsichtbaren Welt
DIE Bibel vermittelt uns ein klares Bild von denjenigen, die in der unsichtbaren Welt leben. Jehova Gott ist der Höchste im Himmel. Nach ihm besitzt Jesus Christus die größte Macht und Gewalt. Engel, die Gott treu sind, dienen sowohl ihm als auch seinem Volk auf der Erde. Satan und die Dämonen widerstehen Gott und führen Menschen irre. Die Verstorbenen befinden sich im Todesschlaf, bis Gott sie auferweckt.
Die Dämonen möchten von uns angebetet werden
Es bringt keinen Nutzen, die Verstorbenen anzubeten, weil verstorbene Menschen nicht mehr existieren. Wenn man ihnen Opfer darbringt, fördert man lediglich die Lügen Satans und der Dämonen.
Möchten Gottes Engel von uns angebetet werden? Auf keinen Fall! Treue Engel geben Gott die Ehre und fordern Menschen auf, es ihnen gleichzutun. Zweimal wollte der Apostel Johannes einen Engel anbeten, und beide Male wurde er dafür gerügt. Die Engel sagten: „Sieh dich vor! Tu das nicht! ... Bete Gott an“ (Offenbarung 19:10; 22:8, 9).
Im Unterschied zu den treuen Engeln wollen Satan und die Dämonen angebetet und verherrlicht werden. Das zeigte sich deutlich, als Jesus während seines Lebens als Mensch auf der Erde von Satan versucht wurde. Die Bibel berichtet: ‘Der Teufel nahm Jesus mit auf einen ungewöhnlich hohen Berg und zeigte ihm alle Königreiche der Welt und ihre Herrlichkeit, und er sagte zu ihm: „Alle diese Dinge will ich dir geben, wenn du niederfällst und mir einen Akt der Anbetung erweist“’ (Matthäus 4:8, 9).
Jesus erwiderte: „Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: ‚Jehova, deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen‘“ (Matthäus 4:10). Jesus kannte das Gesetz Jehovas, und er wollte es nicht übertreten (5. Mose 6:13).
Es gelang Satan zwar nicht, Jesus dazu zu bringen, ihn anzubeten, aber bei anderen war er erfolgreich. Natürlich beten nur wenige Satan bewußt an. Dennoch haben Satan und die Dämonen so viele Menschen durch Betrügereien, Täuschung, Lügen und Angst von der wahren Anbetung Jehovas ferngehalten, daß der Apostel Johannes schrieb: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ (1. Johannes 5:19). Wer seinen Glauben auf eine Art und Weise ausübt, die dem Wort Gottes widerspricht, ehrt Satan, nicht Jehova. Warnend heißt es in der Bibel: „Die Dinge, die die Nationen opfern, [opfern] sie Dämonen ... und nicht Gott“ (1. Korinther 10:20).
Jehova gebührt Anbetung
Wir sollten niemand anders anbeten als Gott. Jehova sagte zu Moses: „Du sollst keine anderen Götter wider mein Angesicht haben. Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen noch eine Gestalt wie irgend etwas, was oben in den Himmeln oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen noch dich verleiten lassen, ihnen zu dienen, denn ich, Jehova, dein Gott, bin ein Gott, der ausschließliche Ergebenheit fordert“ (2. Mose 20:3-5).
Jehovas Majestät ist zwar furchteinflößend, aber er ist nicht unnahbar. Der Jünger Jakobus schrieb: „Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jakobus 4:8). Paulus, ein Apostel, erklärte: ‘Gott ist einem jeden von uns nicht fern’ (Apostelgeschichte 17:27). Und der Apostel Johannes schrieb: „Dies ist die Zuversicht, die wir ihm [Jehova] gegenüber haben, daß er uns hört, ungeachtet dessen, was wir gemäß seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, daß er uns in dem, worum immer wir bitten, hört, wissen wir, daß wir die erbetenen Dinge haben werden, da wir sie von ihm erbeten haben“ (1. Johannes 5:14, 15).
Beachten wir, daß Johannes schrieb, Jehova werde unsere Bitten dann erfüllen, wenn wir „gemäß seinem Willen“ bitten. Um den Willen Gottes kennenzulernen, müssen wir wissen, was die Bibel lehrt. Jehovas Zeugen helfen jedem gern, die Bibel zu verstehen.
Je mehr man über Jehova erfährt, desto mehr Wissen eignet man sich über diejenigen an, die in der unsichtbaren Welt leben. Dieses Wissen macht einen frei von abergläubischen Vorstellungen, Glaubensansichten und Traditionen, durch die Satan die Menschen in Angst hält und versklavt. Dank einer genauen Erkenntnis Gottes lernt man, auf Gottes Hilfe zu vertrauen, wenn es darum geht, Alltagsprobleme zu überwinden oder zu vermeiden. Man kann ein Freund Gottes werden. Und Gott wird sich uns als „Zuflucht und Stärke“ erweisen, als „eine Hilfe, die in Bedrängnissen leicht zu finden ist“ (Psalm 46:1).
Böse Mächte, die beseitigt werden sollen
Zweifeln wir niemals daran, daß die guten Geistermächte über die bösen Geistermächte triumphieren werden. Zwischen ihnen fand bereits ein Krieg statt, durch den der Himmel von Satan und seinen üblen Komplizen gereinigt wurde. Im Bibelbuch Offenbarung lesen wir: „Krieg brach aus im Himmel: Michael [der auferstandene Jesus Christus] und seine Engel kämpften mit dem Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert“ (Offenbarung 12:7-9).
Wie wirkte sich dieser Krieg aus? Der Bericht lautet weiter: „Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt! Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:12). Die im Himmel Weilenden konnten sich freuen, weil es Satan und den Dämonen nicht mehr möglich war, dort Unruhe zu stiften. Satans Hinauswurf aus dem Himmel hat jedoch großes Leid und eine Menge Probleme über die Erde gebracht. Wir leben heute wirklich in einer Zeit voller Leid (2. Timotheus 3:1-5).
Eine Zukunft ohne das Böse
Die Bibel macht uns jedoch Hoffnung. Sie versichert uns, daß der Teufel nur „eine kurze Frist“ hat, bevor er ausgeschaltet wird. Dann wird Jehova alle diejenigen auf der Erde, die seine Freundschaft suchen, auf großartige Weise segnen. Betrachten wir einige seiner Verheißungen:
„Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben; auf dem Gipfel der Berge wird Überfluß sein“ (Psalm 72:16).
„Das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen. Sie werden sich nicht umsonst abmühen“ (Jesaja 65:22, 23).
„Kein Bewohner wird sagen: ‚Ich bin krank‘“ (Jesaja 33:24).
„Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln“ (Jesaja 35:5, 6).
„Und ... [Gott] wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:4).
„Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Psalm 37:29).
Nur Jehova, der wahre Gott, kann diese großartigen Verheißungen erfüllen. Nichts wird ihn davon abhalten, seinen Vorsatz auszuführen. „Bei Gott wird keine Erklärung etwas Unmögliches sein“ (Lukas 1:37).
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