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Titelseite/ImpressumseiteGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Unser gottesdienstliches Werk wird weltweit durch freiwillige Spenden finanziert (siehe dazu auch donate.jw.org).
Wenn nicht anders vermerkt, sind die Bibelzitate der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift – mit Studienverweisen entnommen.
Auflage November 2018
German (sp-X)
© 1991, 2006
Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
Verlag:
© Wachtturm Bibel- und Traktat-Gesellschaft, Selters/Ts.
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InhaltGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Inhalt
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EinführungGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Einführung
„ICH bin in einem kleinen Dorf der nördlichen Provinz aufgewachsen“, berichtet Dauda aus Sierra Leone. „Als ich ein kleiner Junge war, kam es zwischen unserer und einer anderen Familie zu einem Streit, bei dem es um ein Stück Land ging. Beide Familien beanspruchten dasselbe Grundstück. Zur Klärung der Angelegenheit zog man einen Medizinmann heran. Dieser gab einem anderen Mann einen Spiegel und deckte den Mann dann mit einem weißen Tuch zu. Nach kurzer Zeit fing der Mann unter dem Tuch zu schwitzen und zu zittern an. Als er in den Spiegel schaute, rief er: ‚Ich sehe einen alten Mann näher kommen! Er ist weiß gekleidet. Es ist ein hochgewachsener alter Mann mit grauem Haar, und er geht leicht vornübergebeugt.‘
Er hatte Großvater beschrieben. Dann wurde er hysterisch und schrie: ‚Wenn ihr es nicht glaubt, kommt und seht selbst!‘ Natürlich hatte keiner von uns den Mut, seiner Aufforderung zu folgen. Der Medizinmann beruhigte ihn, indem er ihn mit einem Wundermittel aus Blättern und Wasser bespritzte, das er in einem Flaschenkürbis mitgebracht hatte.
Durch den Mann mit dem Spiegel erklärte ,Großvater‘, das Grundstück gehöre unserer Familie. Er sagte meiner Großmutter, sie solle unbesorgt damit beginnen, das Land zu bebauen. Die andere Familie war mit der Entscheidung einverstanden. Der Streit war beigelegt.“
Solche Erfahrungen sind in Westafrika nichts Außergewöhnliches. Dort — wie in anderen Teilen der Welt — glauben viele Millionen, daß die Verstorbenen in eine Geisterwelt eingehen, aus der sie dann die auf Erden Lebenden beobachten und beeinflussen können. Stimmt diese Ansicht? Sind die Toten wirklich am Leben? Wenn nicht, wer sind dann diejenigen, die sich für Geister von Verstorbenen ausgeben? Die richtigen Antworten auf diese Fragen zu kennen ist äußerst bedeutsam. Es geht dabei um Leben und Tod.
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Geister – keine verstorbenen MenschenGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Geister — keine verstorbenen Menschen
Es gibt tatsächlich Geister. Im unsichtbaren Bereich existieren sowohl gute als auch böse Geister. Handelt es sich dabei um verstorbene Menschen?
Nein, das ist nicht der Fall. Wenn ein Mensch stirbt, geht er — entgegen der Meinung vieler — nicht in eine Geisterwelt ein. Wieso wissen wir das? Weil die Bibel es lehrt. Sie ist ein Buch der Wahrheit und stammt von dem allein wahren Gott, dessen Name Jehova ist. Jehova hat die Menschen erschaffen; er weiß genau, was bei ihrem Tod geschieht (Psalm 83:18; 2. Timotheus 3:16).
Adam — aus Staub gemacht — kehrte zum Staub zurück
Wie die Bibel berichtet, bildete Gott Adam, den ersten Menschen, „aus Staub vom Erdboden“ (1. Mose 2:7). Er setzte ihn in das Paradies, in den Garten Eden. Hätte Adam dem Gesetz Jehovas gehorcht, wäre er nicht gestorben. Er würde heute noch leben. Als Adam jedoch willentlich Gottes Gesetz übertrat, sagte Gott zu ihm: ‘Zum Erdboden wirst du zurückkehren, denn aus ihm wurdest du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren’ (1. Mose 3:19).
Was bedeutet das? Wo befand sich Adam, bevor ihn Jehova aus dem Staub bildete? Nirgends. Er war kein im Himmel lebender Geist. Er existierte einfach nicht. Als Jehova Adam erklärte, er werde ‘zum Staub zurückkehren’, wollte Jehova damit sagen, Adam werde sterben. Adam ging nicht in ein Geisterreich ein. Bei seinem Tod hörte er auf zu leben; es gab ihn nicht mehr. Der Tod ist das Gegenteil von Leben.
Wie verhält es sich mit anderen Verstorbenen? Haben auch sie aufgehört zu existieren? Die Bibel antwortet:
„Alle [Menschen und Tiere] gehen an e i n e n Ort. Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück“ (Prediger 3:20).
„Die Toten . . . sind sich nicht des geringsten bewußt“ (Prediger 9:5).
„Ihre Liebe und ihr Haß und ihre Eifersucht sind bereits vergangen“ (Prediger 9:6).
„Es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheol [das Grab], dem Ort, wohin du gehst“ (Prediger 9:10).
„Er [der Mensch] kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich“ (Psalm 146:4).
Das können nur die Lebenden tun
Fällt es dir schwer, diese Bibeltexte zu akzeptieren? Wenn ja, dann denke über folgendes nach: In vielen Familien verdient der Mann das Geld für den Unterhalt der Familie. Wenn er stirbt, ergeben sich meist viele Härten für die Familie. Oft haben Frau und Kinder nicht genügend finanzielle Mittel, um Nahrung zu kaufen. Vielleicht machen ihnen die Feinde des Mannes das Leben schwer. Frage dich nun: Wenn dieser Mann in der Geisterwelt am Leben ist, warum sorgt er dann nicht weiter für seine Familie? Warum schützt er seine Familie nicht vor bösen Menschen? Weil das, was die Bibel lehrt, stimmt. Der Mann existiert nicht mehr, er kann absolut nichts tun (Psalm 115:17).
Tote können Hungernden nicht helfen und Hinterbliebenen keinen Schutz bieten
Bedeutet dieser Umstand, daß die Toten nie wieder leben werden? Nein. Doch auf die Auferstehung kommen wir noch zu sprechen. Man sollte jedoch beachten, daß die Toten nicht wissen, was die Lebenden tun. Sie können dich weder sehen noch hören, noch können sie mit dir reden. Es besteht kein Grund, sich vor ihnen zu fürchten. Sie können dir nicht helfen und dir auch nicht schaden (Prediger 9:4; Jesaja 26:14).
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Millionen von GeistgeschöpfenGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Millionen von Geistgeschöpfen
Aus der Bibel erfahren wir, daß es viele Geistpersonen gibt. Jehova selbst ist ein Geist (Johannes 4:24; 2. Korinther 3:17, 18).
Es gab eine Zeit, in der Jehova im Universum allein war. Irgendwann erschuf er dann Geistpersonen, Engel genannt. Sie sind mächtiger und intelligenter als Menschen. Jehova erschuf viele Engel. Daniel, ein Diener Jehovas, sah in einer Vision hundert Millionen Engel (Daniel 7:10; Hebräer 1:7).
Die Engel wurden vor der Erde erschaffen (Hiob 38:4-7). Bei keinem von ihnen handelte es sich um einen ehemaligen Menschen, der auf der Erde gelebt hatte und dann gestorben war.
Der große Geist, Jehova, erschuf Millionen von Geistpersonen
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Rebellion im geistigen BereichGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Rebellion im geistigen Bereich
Als Satan durch die Schlange zu Eva sprach, schloß sie sich seiner Auflehnung gegen Gott an
Alle Geistpersonen, die Jehova erschuf, waren gut. Ein Engel wurde später böse. Dabei handelt es sich um Satan, den Teufel. Er wollte, daß die Menschen ihn anbeteten statt Jehova. Es geschah folgendes:
Im Garten Eden gab es viele Bäume mit wohlschmeckenden Früchten. Jehova erlaubte Adam und dessen Frau Eva, nach Belieben davon zu essen. Doch von einem bestimmten Baum durften sie, wie Gott ihnen gesagt hatte, nicht essen. Falls sie es dennoch täten, würden sie bestimmt sterben (1. Mose 2:9, 16, 17).
Als Eva eines Tages allein war, redete eine Schlange mit ihr. Natürlich sprach nicht die Schlange selbst; es war Satan, der Teufel, der den Eindruck erweckte, die Schlange würde sprechen. Satan erklärte Eva, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würde, wäre sie ebenso weise wie Gott. Außerdem sagte er, sie würde nicht sterben. Beides war eine Lüge. Dennoch glaubte Eva Satan und aß von der Frucht. Später gab sie auch ihrem Mann davon, und er aß ebenfalls (1. Mose 3:1-6).
Aus dieser wahren Begebenheit lernen wir, daß Satan ein Rebell und ein Lügner ist. Er versicherte Eva, sie würde nicht sterben, wenn sie Gott gegenüber ungehorsam wäre. Das war eine Lüge. Denn sowohl Eva als auch Adam starben. Satan starb damals nicht, doch wird auch ihn dieses Geschick schließlich ereilen, weil er sündigte. In der Zwischenzeit ist er jedoch am Leben und fährt fort, die Menschheit irrezuführen. Er ist immer noch ein Lügner und legt es darauf an, die Menschen zur Übertretung der Gesetze Gottes zu verleiten (Johannes 8:44).
Andere Engel rebellieren
Später wurden andere Engel böse. Sie beachteten die gutaussehenden Frauen auf der Erde und wollten Geschlechtsbeziehungen mit ihnen haben. Sie kamen auf die Erde, verkörperten sich als Männer und nahmen sich Frauen. Das entsprach nicht dem Vorsatz Gottes (1. Mose 6:1, 2; Judas 6).
Böse Engel kamen auf die Erde, um mit Frauen unsittliche Handlungen zu begehen
Außerdem wirkte sich diese Handlungsweise verheerend auf die Menschheit aus. Den Frauen dieser Engel wurden Kinder geboren; aber es waren keine gewöhnlichen Kinder. Sie wuchsen zu gewalttätigen und grausamen Riesen heran. Schließlich wurde die Erde derart mit Gewalttat erfüllt, daß Jehova entschied, die bösen Menschen durch eine große Flut zu vernichten. Die einzigen, die die Flut überlebten, waren der gerechte Noah und seine Familie (1. Mose 6:4, 11; 7:23).
Die bösen Engel jedoch kehrten in den geistigen Bereich zurück. Sie starben nicht, wurden aber bestraft. Es wurde ihnen verboten, in die Familie der gerechten Engel Gottes zurückzukehren. Außerdem gestattete Gott ihnen nicht mehr, sich zu verkörpern. Letztendlich werden sie in dem großen Gericht umkommen (2. Petrus 2:4; Judas 6).
Satan aus dem Himmel geworfen
Satan und seine bösen Engel wurden aus dem Himmel geworfen
Zu Beginn unseres Jahrhunderts fand im Himmel ein Krieg statt. Das Bibelbuch Offenbarung beschreibt, was geschah: „Und Krieg brach aus im Himmel: Michael [der auferstandene Jesus Christus] und seine [guten] Engel kämpften mit dem Drachen [Satan], und der Drache und seine [bösen] Engel kämpften, doch gewann er nicht die Oberhand, auch wurde für sie keine Stätte mehr im Himmel gefunden. Und hinabgeschleudert wurde der große Drache — die Urschlange —, der Teufel und Satan genannt wird, der die ganze bewohnte Erde irreführt; er wurde zur Erde hinabgeschleudert, und seine [bösen] Engel wurden mit ihm hinabgeschleudert.“
Was war das Ergebnis? Es heißt weiter: „Darum seid fröhlich, ihr Himmel und ihr, die ihr darin weilt!“ Die guten Engel freuten sich, weil Satan und seine bösen Engel oder Geister keinen Zutritt mehr zum Himmel hatten. Doch wie sollte es den Menschen auf der Erde ergehen? Die Bibel sagt: „Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, daß er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:7-9, 12).
Ja, Satan und seine Komplizen führen die Menschen irre und verursachen viel Kummer und Leid. Diese bösen Engel werden Dämonen genannt. Sie sind Feinde Gottes. Sie sind alle verderbt.
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Die Dämonen sind MörderGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Die Dämonen sind Mörder
Satan und die Dämonen waren schon immer grausam und gefährlich. Satan vernichtete in alter Zeit zunächst die Viehherden des treuen Hiob und ließ seine Diener töten. Dann tötete er die 10 Kinder Hiobs, indem er veranlaßte, daß „ein gewaltiger Wind“ das Haus zerstörte, in dem sie sich aufhielten. Danach schlug er Hiob „von seiner Fußsohle bis zu seinem Scheitel mit bösartigen entzündeten Beulen“ (Hiob 1:7-19; 2:7).
In den Tagen Jesu machten die Dämonen Menschen stumm und blind (Matthäus 9:32, 33; 12:22). Einmal quälten sie einen Mann und bewirkten, daß er sich mit Steinen zerschlug (Markus 5:5). Einen Jungen veranlaßten sie zu schreien, sie schlugen ihn zu Boden und warfen „ihn in heftige Krämpfe“ (Lukas 9:42).
In der Vergangenheit machten die Dämonen einige Menschen krank, und andere warfen sie in Krämpfe
Satan und die Dämonen sind heute ebenso mordgierig wie eh und je. Tatsächlich hat ihr böses Treiben zugenommen, seit sie aus dem Himmel geworfen wurden. Berichte aus aller Welt zeugen von ihrer Grausamkeit. Sie plagen einige Menschen mit Krankheiten. Andere werden nachts belästigt, so daß sie nicht schlafen können oder schreckliche Träume haben. Wieder andere werden sexuell belästigt. Es gibt Menschen, die von den Dämonen zum Wahnsinn, Mord oder Selbstmord getrieben werden.
Einige Menschen werden heute von den Dämonen zu Gewalttaten angestiftet, während andere nachts belästigt werden und schreckliche Träume haben
Lintina wohnt in Surinam. Sie berichtet, daß ein Dämon, d. h. ein böser Geist, 16 Angehörige ihrer Familie tötete und ihr selbst 18 Jahre lang körperliche und seelische Qualen bereitete. Aus eigener Erfahrung erklärt sie, daß die Dämonen Menschen, „die sich ihnen widersetzen, nur zu gern zu Tode quälen“.
Jehova ist jedoch in der Lage, seine Diener vor Satans Angriffen zu schützen (Sprüche 18:10).
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Die Dämonen verleiten zu der falschen Ansicht, die Toten seien am LebenGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Die Dämonen verleiten zu der falschen Ansicht, die Toten seien am Leben
Die Bibel zeigt, daß Satan „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (Offenbarung 12:9). Satan und seine Dämonen wollen nicht, daß wir dem Wort Gottes, der Bibel, Glauben schenken. Sie versuchen den Menschen einzureden, die Toten seien irgendwo im geistigen Bereich am Leben. Wir wollen sehen, wie sie dabei vorgehen.
Die falsche Religion
Menschen, Landtiere, Fische und Vögel — alle sind Seelen
Viele Religionen lehren, jeder Mensch habe eine Seele, die beim Tod des Körpers in den geistigen Bereich übergehe. Sie sagen, der Körper sterbe zwar, nicht aber die Seele. Überdies wird behauptet, die Seele könne nicht sterben, denn sie sei unsterblich.
Doch Gottes Wort lehrt das nicht. Die Bibel zeigt, daß die Seele nicht etwas im Menschen ist, sondern der Mensch selbst. Sie beschreibt die Erschaffung Adams wie folgt: „Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele“ (1. Mose 2:7). Adam erhielt also keine Seele, sondern er war eine Seele.
Tiere werden ebenfalls als Seelen bezeichnet (1. Mose 1:20, 21, 24, 30).
Mit dem Wort „Seele“ wird in der Bibel die Person selbst bezeichnet. Daher sollten wir nicht überrascht sein, zu erfahren, daß die Seele sterben kann und auch tatsächlich stirbt. Die Bibel läßt uns nicht im unklaren, denn sie sagt:
„Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben“ (Hesekiel 18:4).
„Und Simson sagte dann: ‚Meine Seele sterbe mit den Philistern‘ “ (Richter 16:30).
„Ist es erlaubt, am Sabbat eine gute Tat oder eine schlechte Tat zu vollbringen, eine Seele zu retten oder zu töten?“ (Markus 3:4).
Aus der Bibel geht hervor, daß die Seele nicht unsterblich ist
Aus anderen Schrifttexten geht hervor, daß man die Seele vernichten (1. Mose 17:14), mit dem Schwert erschlagen (Josua 10:37), ersticken (Hiob 7:15) und ertränken (Jona 2:5) kann. Folglich stirbt die Seele.
Wer die Bibel von Anfang bis Ende durchliest, wird den Ausdruck „unsterbliche Seele“ vergeblich suchen. Die Menschenseele ist kein Geist. Die Lehre von der unsterblichen Seele ist keine biblische Lehre. Sie stammt von Satan und seinen Dämonen. Jehova verabscheut jede religiöse Lüge (Sprüche 6:16-19; 1. Timotheus 4:1, 2).
Geistermedien
In Wirklichkeit geben sich die Dämonen als Geister der Verstorbenen aus
Eine andere Methode Satans besteht darin, die Menschen durch Medien irrezuführen. Ein Medium ist eine Person, die unmittelbar aus dem Geisterreich Botschaften empfängt. Zahllose Menschen — auch Medien selbst — glauben, daß diese Botschaften von den Geistern Verstorbener stammen. Wie wir jedoch aus der Bibel erfahren haben, ist das unmöglich (Prediger 9:5, 6, 10).
Von wem kommen diese Botschaften dann? Von den Dämonen höchstpersönlich. Sie können eine Person zu ihren Lebzeiten beobachten. Sie wissen, wie die Person gesprochen hat, wie sie aussah, was sie getan hat und über welche Kenntnisse sie verfügte. Deshalb ist es für die Dämonen kein Problem, verstorbene Menschen nachzuahmen (1. Samuel 28:3-19).
Unwahre Geschichten
Eine andere Taktik Satans, Lügen über den Zustand der Toten zu verbreiten, besteht in unwahren Geschichten. Häufig verhindern sie, daß sich Menschen der biblischen Wahrheit zuwenden (2. Timotheus 4:4).
Einige sind der Überzeugung, Verstorbene gesehen zu haben, die von den Toten zurückgekehrt seien
In Afrika erzählt man sich viele Geschichten von Leuten, die nach ihrem Tod lebend gesehen wurden. Typisch für solche Vorfälle ist, daß sie sich gewöhnlich weit vom ehemaligen Wohnort der Betreffenden ereignen. Man frage sich jedoch: Ist es vernünftig anzunehmen, daß eine Person — falls sie die Macht hätte, von den Toten zurückzukehren — an einem Ort erscheint, der vom Wohnort ihrer Familie und dem ihrer Freunde weit entfernt liegt?
Könnte es nicht sein, daß die gesehene Person lediglich der verstorbenen ähnlich sah? Zum Beispiel bemerkten zwei christliche Prediger, die in einem Landgebiet tätig waren, einen alten Mann, der ihnen einige Stunden lang folgte. Als sie ihn ansprachen, erfuhren sie, daß er der Überzeugung war, einer von ihnen sei sein vor einigen Jahren verstorbener Bruder. Natürlich war er im Irrtum, wollte es aber nicht wahrhaben. Man stelle sich vor, welche Geschichte der alte Mann später seinen Freunden und Nachbarn wohl erzählt hat!
Visionen, Träume und Stimmen
Die Dämonen täuschen Menschen mit Hilfe von Träumen, Visionen und Stimmen
Zweifellos kennst du Personen, die Seltsames gesehen, gehört oder geträumt haben. Solche übernatürlichen Erlebnisse versetzen die Betroffenen häufig in Schrecken. Marein, die in Westafrika wohnte, hörte nachts regelmäßig, wie ihre verstorbene Großmutter sie rief. Durch ihre entsetzten Schreie weckte Marein gewöhnlich die ganze Familie auf. Schließlich verlor sie den Verstand.
Angenommen, die Toten wären wirklich am Leben, wäre es da nicht absurd anzunehmen, sie versetzten ihre Angehörigen in Angst und Schrecken? Allerdings. Solche erschreckenden Botschaften stammen von den Dämonen.
Wie verhält es sich aber mit Mitteilungen, die hilfreich oder tröstend zu sein scheinen? Gbassay aus Sierra Leone zum Beispiel war krank. In einem Traum sah sie ihren verstorbenen Vater. Er riet ihr, von einem bestimmten Baum ein Blatt zu pflücken, es zu zerkleinern und mit Wasser zu trinken. Sie durfte vorher mit niemandem darüber reden. Sie gehorchte und wurde gesund.
Eine andere Frau berichtete, ihr Mann sei ihr eine Nacht nach seinem Tod erschienen. Er habe sehr gut ausgesehen und sei wunderschön gekleidet gewesen.
Solche Botschaften oder Visionen scheinen gut und nützlich zu sein. Stammen sie aber von Gott? Nein, das ist nicht der Fall. Jehova ist ein „Gott der Wahrheit“ (Psalm 31:5). Niemals würde er uns täuschen oder betrügen. Das tun nur die Dämonen.
Gibt es denn auch gute Dämonen? Nein. Sie erscheinen zwar manchmal hilfsbereit, doch sind sie alle schlecht. Mit Eva sprach der Teufel offensichtlich auf freundliche Weise (1. Mose 3:1). Was war jedoch die Folge, nachdem sie ihm zugehört und das getan hatte, was er gesagt hatte? Sie starb.
Satan sagte, Eva werde nicht sterben. Eva glaubte ihm, starb aber letzten Endes.
Es ist nichts Ungewöhnliches, daß sich schlechte Menschen gegenüber denen, die sie täuschen oder betrügen wollen, liebenswert geben. Ein afrikanisches Sprichwort lautet: „Weiße Zähne, schwarzes Herz“. Die Bibel sagt: „Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des Lichts an“ (2. Korinther 11:14).
Gott tritt mit den Menschen auf der Erde nicht mehr durch Träume, Visionen oder Stimmen aus dem geistigen Bereich in Verbindung. Er leitet und unterweist sie anhand der Bibel, durch die ein Mensch „vollständig ausgerüstet [ist] für jedes gute Werk“ (2. Timotheus 3:17).
Wenn Jehova uns also vor den Machenschaften Satans warnt, tut er es, weil er uns liebt. Er weiß, daß die Dämonen gefährliche Feinde sind.
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Die Dämonen stiften zur Auflehnung gegen Gott anGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Die Dämonen stiften zur Auflehnung gegen Gott an
Einige Bräuche beruhen auf der Lüge, die Verstorbenen könnten die Lebenden sehen
Warum bieten Satan und seine Dämonen alles auf, um die Menschen zu betrügen? Sie wollen, daß wir sie in ihrer Rebellion unterstützen. Sie möchten von uns angebetet werden und wollen erreichen, daß wir ihren Lügen glauben und das tun, was Jehova mißfällt. Bei vielen dieser Handlungen geht es um Bräuche, die mit den Toten zu tun haben.
Der Tod eines Angehörigen ist eine schmerzliche Erfahrung, und es ist nur normal und auch angebracht, Trauer zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Tod seines Freundes Lazarus ‘brach Jesus in Tränen aus’ (Johannes 11:35).
Weltweit gibt es die verschiedensten Bräuche in Verbindung mit dem Tod. Viele widersprechen nicht biblischen Grundsätzen. Einige beruhen jedoch auf der Ansicht, die Toten seien am Leben und könnten die Hinterbliebenen sehen. Totenwachen, hemmungslose Trauer und prunkvolle Begräbnisfeierlichkeiten — all das wurzelt in der Furcht, den Geistern der Verstorbenen zu mißfallen. Da sich die Toten indes „nicht des geringsten bewußt“ sind, unterstützt jeder, der solche Bräuche pflegt, Satans Lüge (Prediger 9:5).
Andere Bräuche stützen sich auf die Lüge, die Toten benötigten unsere Hilfe
Andere Bräuche oder Zeremonien stützen sich auf die Ansicht, die Toten benötigten die Hilfe der Lebenden und fügten diesen Schaden zu, wenn sie von ihnen nicht besänftigt würden. In einigen Ländern ist es üblich, entweder 40 Tage oder ein Jahr nach dem Tod einer Person ein Fest zu feiern und Opfergaben darzubringen. Dadurch soll dem Verstorbenen der „Eintritt“ in das Geisterreich erleichtert werden. Ein anderer Brauch besteht darin, den Toten Mahlzeiten und Getränke vorzusetzen.
All diese Praktiken sind verwerflich, denn dadurch wird Satans Lügen über die Toten Vorschub geleistet. Würde es Jehova gutheißen, wenn wir auch nur das Geringste mit Bräuchen zu tun hätten, die sich auf Lehren von Dämonen stützten? Das ist undenkbar! (2. Korinther 6:14-18).
Diener des wahren Gottes haben absolut nichts mit Bräuchen zu tun, die Satans Lügen unterstützen. Statt dessen bemühen sie sich liebevoll um die Lebenden, indem sie ihnen helfen und sie trösten. Sie wissen, daß einem Verstorbenen nur Jehova helfen kann (Hiob 14:14, 15).
Spiritismus von Gott verurteilt
Einige Personen nehmen direkt oder durch ein Medium Verbindung mit den Dämonen auf. Das nennt man Spiritismus. Aber auch Wodu, Zauberei, Magie, Wahrsagerei und das Befragen der Toten fallen unter den Begriff Spiritismus.
Gott haßt diese verwerflichen Praktiken. Er fordert ausschließliche Ergebenheit (2. Mose 20:5).
Die Bibel verurteilt diese Praktiken, wenn sie sagt: „Es sollte sich in dir nicht jemand finden, . . . der sich mit Wahrsagerei beschäftigt, der Magie treibt, oder jemand, der nach Omen ausschaut, oder ein Zauberer oder einer, der andere mit einem Bannspruch bindet, oder jemand, der ein Geistermedium befragt, oder ein berufsmäßiger Vorhersager von Ereignissen oder jemand, der die Toten befragt. Denn jeder, der diese Dinge tut, ist für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges“ (5. Mose 18:10-12).
Warum warnt uns Jehova auf so eindringliche Weise vor diesen Bräuchen?
In unserem eigenen Interesse warnt uns Jehova vor allen Formen des Spiritismus. Er liebt die Menschen und kümmert sich um sie, und er weiß, daß diejenigen, die sich mit den Dämonen einlassen, unweigerlich Schaden erleiden.
Nehmen wir z. B. Nilda, ein ehemaliges Medium in Brasilien. Die Dämonen machten ihr das Leben zur Qual. Sie berichtet: „Die Geister . . . ergriffen Besitz von mir und kommandierten mich herum. Es gab Zeiten, in denen ich häufig das Bewußtsein verlor. Dann lieferte man mich mit psychischen Störungen in eine Klinik ein. Die Dämonen peinigten mich dermaßen, daß ich nur noch ein Nervenbündel war. Ich nahm Beruhigungsmittel, begann mit dem Trinken und wurde eine starke Raucherin. So ging das jahrelang.“
Wer Spiritismus ausübt, dem ergeht es meistens schlecht. Er kann sein Heim, seine Freiheit und sogar sein Leben verlieren.
Mit der Hilfe Jehovas und seiner Zeugen gelang es Nilda schließlich, sich von dem dämonischen Einfluß zu befreien. Heute führt sie ein normales, ausgefülltes Leben. Sie sagt: „Ich möchte allen dringend davon abraten, sich auch nur für einen Moment mit den [bösen] Geistern einzulassen.“
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Diene Jehova, nicht Satan!Geister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Diene Jehova, nicht Satan!
Jeder von uns kann sich frei entscheiden. Entweder dienen wir Jehova oder Satan und seinen Dämonen. Beides zugleich ist nicht möglich. Bestimmt ist es weise, Jehova zu dienen!
Jehova ist gut
Wie wir gesehen haben, gefällt es den Dämonen, Menschen zu betrügen und ihnen Schaden zuzufügen. Jehova ist ganz anders. Er liebt die Menschen, so wie ein Vater seine Kinder. Er ist der Geber ‘jeder guten Gabe und jedes vollkommenen Geschenks’ (Jakobus 1:17). Gott enthält den Menschen nichts Gutes vor, selbst wenn es ihn viel kostet (Epheser 2:4-7).
Jesus, Gottes Sohn, bewies seine Liebe zu den Menschen, indem er ihre Krankheiten heilte
Denken wir an all das, was Jesus, der Sohn Gottes, hier auf Erden getan hat. Er machte Blinde sehend und bewirkte, daß Stumme wieder sprachen. Er heilte Lahme und Aussätzige. Er trieb Dämonen aus und heilte alle Arten von Krankheiten. Durch Gottes Macht brachte Jesus sogar Tote zum Leben zurück (Matthäus 9:32-35; 15:30, 31; Lukas 7:11-15).
Gott führt uns nicht durch Lügen irre — er sagt immer die Wahrheit. Niemals würde er jemanden betrügen (4. Mose 23:19).
Meide unreine Bräuche
Wie Fliegen in einem Spinnennetz festgehalten werden, so sind Millionen Menschen Gefangene des Aberglaubens und der Lüge. Sie fürchten die Toten und leben in panischer Angst vor den Dämonen. Flüche, Omen, Zaubermittel und Fetische ängstigen sie. Sie sind in Glaubensansichten und in Traditionen verstrickt, die sich auf Satans Lügen gründen. Diener Gottes sind hingegen von alldem frei.
Jehova ist Satan an Macht weit überlegen. Wenn du Jehova dienst, wird er dich vor den Dämonen schützen (Jakobus 4:7). Bannsprüche werden wirkungslos bleiben. In Nigeria beispielsweise belegten drei mächtige Medizinmänner einen Zeugen Jehovas mit einem Bann, um ihn zu töten, weil er sich weigerte, den Ort zu verlassen. Als die Bannsprüche unwirksam blieben, bekam es einer der Medizinmänner mit der Angst zu tun, ging zu dem Zeugen und bettelte um Gnade.
Die Epheser verbrannten ihre spiritistischen Bücher
Falls die Dämonen dich belästigen, kannst du Jehova mit Namen anrufen, und er wird dich beschützen (Sprüche 18:10). Damit du aber Gottes Schutz genießt, mußt du mit jeder Art von Spiritismus und Dämonenanbetung vollständig brechen. Im alten Ephesus gingen Anbeter Gottes so vor. Sie brachten alle spiritistischen Bücher zusammen und verbrannten sie (Apostelgeschichte 19:19, 20). Diener Gottes müssen heute das gleiche tun. Trenne dich von Zaubermitteln, Amuletten, „schützenden“ Schnüren, Fetischen, okkulten Büchern und allem anderen, was mit spiritistischen Bräuchen zu tun hat.
Praktiziere die wahre Anbetung
Wenn du Gott gefallen möchtest, reicht es nicht aus, lediglich die falsche Anbetung aufzugeben und das Schlechte zu unterlassen. Du mußt die wahre Anbetung praktizieren. Die Bibel zeigt, was erforderlich ist:
Besuche christliche Zusammenkünfte (Hebräer 10:24, 25)
Studiere die Bibel (Johannes 17:3)
Predige anderen (Matthäus 24:14)
Bete zu Jehova (Philipper 4:6, 7)
Laß dich taufen (Apostelgeschichte 2:41)
Verbinde dich mit Jehovas Zeugen
Satan und die Dämonen haben auf der Erde Menschen, die Böses lehren und praktizieren. Aber auch Jehova hat ein Volk. Es handelt sich um Jehovas Zeugen (Jesaja 43:10). Auf der ganzen Erde sind es jetzt mehr als 6 Millionen. Sie alle strengen sich an, Gutes zu tun und Menschen die Wahrheit zu lehren. In den meisten Ländern trifft man sie im Königreichssaal, wo sie jeden herzlich willkommen heißen.
Ihre Tätigkeit soll anderen helfen, Gott zu dienen. Sie sind bereit, in deiner Wohnung die Bibel mit dir zu studieren, damit du kennenlernst, wie Jehova in der rechten Weise angebetet wird. Diese Hilfe bieten dir die Zeugen kostenlos. Sie freuen sich darüber, dir die Wahrheit näherzubringen, denn sie lieben die Menschen und Jehova Gott.
Jehovas Zeugen möchten dir helfen, Gott zu dienen
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Eine wunderbare ZukunftGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Eine wunderbare Zukunft
Bald werden Satan und die Dämonen unschädlich gemacht
Satan und seine Dämonen werden nicht mehr lange die Menschen betrügen. Jehova hat sie bereits aus dem Himmel geworfen (Offenbarung 12:9). In naher Zukunft wird Gott erneut gegen Satan und seine Dämonen vorgehen. Der Apostel Johannes hatte eine göttliche Vision und schrieb darüber: „Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabkommen mit dem Schlüssel des Abgrunds und einer großen Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die Urschlange, welche der Teufel und der Satan ist, und band ihn für tausend Jahre. Und er schleuderte ihn in den Abgrund und verschloß diesen und versiegelte ihn über ihm, damit er die Nationen nicht mehr irreführe, bis die tausend Jahre zu Ende wären“ (Offenbarung 20:1-3). Später werden der Teufel und seine Dämonen für immer vernichtet werden (Offenbarung 20:10).
Auch die bösen Menschen werden beseitigt (Psalm 37:9, 10; Lukas 13:5).
Die Toten werden wieder leben
Die Toten werden zum Leben auf der Erde zurückkehren
Nachdem Satan und die Dämonen aus dem Weg geräumt sein werden, wird Jehova unzählige Segnungen über die Menschen ausschütten. Wie wir bereits gesehen haben, existieren die Toten nicht, sie sind nicht am Leben. Jesus verglich den Tod mit dem Schlaf — einem tiefen, traumlosen Schlaf (Johannes 11:11-14). Dies tat er, weil er wußte, daß die Zeit kommen würde, in der die im Tod Entschlafenen zum Leben erwachen würden. Er sagte: „Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, . . . herauskommen werden“ (Johannes 5:28, 29; vergleiche Apostelgeschichte 24:15).
Sie werden hier auf der Erde zum Leben zurückgebracht. Anstelle von Todesanzeigen werden dann freudige Meldungen verbreitet werden, daß Tote auferstanden sind. Welch eine Freude wird es sein, verstorbene Angehörige, die aus den Gräbern zurückkehren, willkommen zu heißen!
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Die paradiesische ErdeGeister von Verstorbenen: Können sie dir helfen oder dir schaden? Gibt es sie wirklich?
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Die paradiesische Erde
Jehova wird all das Böse, das Satan verursacht hat, ungeschehen machen. Jehova hat Jesus zum König über die ganze Erde eingesetzt. Unter seiner Herrschaft wird die Erde zu einem Paradies umgestaltet werden (Daniel 7:13, 14; Lukas 23:43).
Jehova hat folgendes verheißen:
FÜLLE AN NAHRUNG: „Die Erde selbst wird bestimmt ihren Ertrag geben; Gott, unser Gott, wird uns segnen.“ „Es wird Fülle an Getreide auf der Erde geben; auf dem Gipfel der Berge wird Überfluß sein“ (Psalm 67:6; 72:16).
KEINE KRIEGE: „Kommt, seht die Taten Jehovas, wie er erstaunliche Ereignisse auf der Erde hat einsetzen lassen. Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde“ (Psalm 46:8, 9).
KEINE BÖSEN MENSCHEN: „Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt . . . Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein; und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein“ (Psalm 37:9, 10).
WEDER KRANKHEIT NOCH LEID, NOCH TOD: „Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln“ (Jesaja 35:5, 6).
„Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3, 4).
Im Gegensatz zu Satan und den Dämonen lügt Jehova nie. Alles, was er verheißen hat, wird sich erfüllen (Lukas 1:36, 37). Jehova liebt dich und möchte, daß du in dem Paradies, das er schaffen wird, Leben erlangst. Setze dich daher mit Jehovas Zeugen in Verbindung, und lerne mehr über die wunderbaren Wahrheiten in Gottes Wort kennen. Wenn du die Wahrheit in deinem Leben anwendest, wirst du frei werden von der Sklaverei der Lüge, des Aberglaubens und der Unwissenheit. Schließlich wirst du sogar von der Knechtschaft der Sünde und des Todes befreit werden. Jesus sagte: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ (Johannes 8:32).
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