Kannst du dich noch erinnern?
Hast du festgestellt, daß die letzten Ausgaben des Wachtturms für dich von praktischem Wert waren? Dann prüfe einmal dein Gedächtnis anhand der folgenden Fragen.
◻ Was müssen wir tun, damit die Vision aus Jesaja 2:4, bei der es um Harmonie und Frieden unter Menschen aller Rassen geht, Wirklichkeit werden kann?
Als erstes müssen wir anerkennen, daß Jehova, unser Schöpfer, das Recht hat, uns „über seine Wege“ zu unterweisen. Und zweitens müssen wir den aufrichtigen Wunsch haben, Gottes Gesetzen zu entsprechen, indem wir sagen: „Wir wollen auf seinen Pfaden wandeln“ (Jesaja 2:2, 3) (15. 12., Seite 5, 6).
◻ Warum sind Jehovas Zeugen wegen der weltweit auftretenden Gegnerschaft nicht mutlos oder verzagt?
Jesus sagte voraus, daß Haß und Gegnerschaft ein Kennzeichen der wahren Anbeter Gottes seien (Johannes 15:20, 21; 2. Timotheus 3:12). So sind die Verkündiger der guten Botschaft beruhigt, zu wissen, daß sie Gottes Billigung haben. Außerdem wissen Jehovas Zeugen, daß sie die Unterstützung Jehovas Gottes, des Höchsten, haben (1. 1., Seite 12).
◻ Welches sind einige Erfordernisse, die wir erfüllen müssen, damit unsere Gebete erhört werden?
Wir müssen aufrichtig glauben, daß Gott existiert. Wir müssen „ihn ernstlich suchen“ und davon überzeugt sein, daß er diejenigen, die das tun, belohnen wird (Hebräer 11:6). Auch dürfen wir uns Jehova nur durch Jesus Christus nahen (Johannes 14:6, 14) (15. 1., Seite 4, 6).
◻ Was ist „Gottergebenheit“? (1. Timotheus 3:16).
Gottergebenheit ist Ehrfurcht, Anbetung und Gottesdienst, verbunden mit Loyalität gegenüber Gottes universeller Souveränität (15. 1., Seite 11).
◻ Wer ist der „Mensch der Gesetzlosigkeit“, von dem Paulus in 2. Thessalonicher 2:3 spricht?
Paulus spricht nicht von einem einzelnen Menschen, denn er schreibt, daß dieser „Mensch“ in seinen Tagen geoffenbart wurde und bestehenbleiben werde, bis er von Jehova am Ende des gegenwärtigen Systems vernichtet würde. „Mensch der Gesetzlosigkeit“ ist somit ein symbolischer Ausdruck. Die Beweise zeigen, daß es sich um die stolze, ehrgeizige Geistlichkeit der Christenheit handelt, die jahrhundertelang gemacht hat, was sie wollte (1. 2., Seite 11).
◻ Wie kann die Habgier beseitigt werden?
Die Habgier unter den Menschen kann nur beseitigt werden durch die richtige Erziehung und Schulung sowie durch strenge Richtlinien und Verhaltensmaßregeln, die befolgt werden müssen. Eine solche Erziehung muß von einer Autorität ausgehen, die selbst frei von Habgier ist. Nur der Gott des Himmels kann für diese Art der Erziehung sorgen, und zwar durch sein Lehrbuch, die Bibel (15. 2., Seite 5).
◻ Was muß das persönliche Studium einschließen, wenn es dazu führen soll, daß man Gottergebenheit entwickelt?
Das Ziel des persönlichen Studiums darf nicht lediglich darin bestehen, eine bestimmte Menge Stoff zu bewältigen oder den Sinn mit Informationen zu füllen. Wenn man in Gottes Wort liest, sollte man sich vielmehr die Zeit nehmen, über das Gelesene nachzudenken, um herauszufinden, was es in bezug auf Jehovas Eigenschaften und Wege lehrt, damit man in dieser Hinsicht Jehova ähnlicher werden kann (1. 3., Seite 13).
◻ Warum sollte man im Rahmen des persönlichen Bibelstudiums regelmäßig in den Evangelien die Berichte über Jesus lesen?
Jesu Beispiel hilft uns, Gottergebenheit zu entwickeln. Er kannte seinen Vater besser als irgend jemand sonst. Daher konnte er die Wege und Eigenschaften Jehovas genau nachahmen. So gab er das vollkommene Beispiel eines von Gottergebenheit zeugenden Verhaltens (Johannes 1:18; 14:9; Römer 13:14) (1. 3., Seite 19).
◻ Was bedeutete es, die in Jesu Gleichnis erwähnten Talente arbeiten zu lassen? (Matthäus 25:19-23).
Die Talente arbeiten zu lassen bedeutete, als Gesandte Gottes treu zu wirken, nämlich Jünger zu machen und den Hausgenossen Gottes biblische Wahrheiten zu übermitteln (Matthäus 24:45; 28:19, 20; 2. Korinther 5:20) (15. 3., Seite 13).
◻ Inwiefern sucht die Bibel als Ratgeber in dreierlei Hinsicht ihresgleichen?
Erstens ist ihr Rat immer von Nutzen (Psalm 93:5). Zweitens hat sich die Bibel über einen langen Zeitraum bewährt (Jesaja 40:8; 1. Petrus 1:25). Drittens ist das große Spektrum des biblischen Rates ohnegleichen. Vor welchem Problem oder welcher Entscheidung wir auch stehen mögen, die in der Bibel enthaltene Weisheit kann uns helfen (1. 4., Seite 13).
◻ Welche zwei Beweisführungen zeigen, daß die Bibel nicht Menschenwort, sondern Gottes Wort ist?
Die unvergleichliche Weisheit der Bibel und ihre Macht, Menschen zu ändern (Sprüche 2:1, 5, 6; Hebräer 4:12) (1. 4., Seite 21).