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  • „Sie zog Folgerungen in ihrem Herzen“
    Ahmt ihren Glauben nach
    • 6, 7. (a) Warum könnte es Maria schwergefallen sein, nach Bethlehem zu reisen? (b) Wie wirkte es sich auf Marias Entscheidungen aus, dass sie mit Joseph verheiratet war? (Dazu auch die Fußnote.)

      6 Würde Maria die Entscheidung Josephs unterstützen? Immerhin wäre die Reise für sie beschwerlich. Da es wahrscheinlich Frühherbst war und die Trockenzeit dem Ende entgegenging, konnte es zu leichten Regenfällen kommen. Die Bibel sagt auch ganz präzise, dass sie von Galiläa aus gesehen „hinaufgingen“, denn mit etwa 800 Metern lag Bethlehem verhältnismäßig hoch. Die mehrtägige Reise würde gegen Ende noch einmal sehr anstrengend werden. Vermutlich würden sie auch länger unterwegs sein als üblich, denn Maria musste sich in ihrem Zustand bestimmt öfter ausruhen. So kurz vor der Geburt wäre sie sicher gern bei ihrer Familie und ihren Freunden gewesen, damit ihr beim Einsetzen der Wehen sofort jemand zu Hilfe kommen könnte. Die Reise erforderte zweifellos Mut.

      Maria und Joseph reisen nach Bethlehem

      Die Reise nach Bethlehem war beschwerlich

      7 Von Lukas erfahren wir, dass Joseph nach Judäa ging, „um sich mit Maria einschreiben zu lassen“. Außerdem erwähnt er, dass sie Joseph, „wie versprochen, zur Ehe gegeben“ worden war (Luk. 2:4, 5). Als seine Frau entschied Maria jetzt ganz anders als früher. Sie betrachtete ihren Mann als Haupt und erfüllte die ihr von Gott übertragene Rolle als Gehilfin, indem sie seine Entscheidungen mittrug.a In dieser Situation, die ihren Glauben auf die Probe gestellt haben konnte, hörte sie einfach auf ihren Mann.

      8. (a) Was könnte Maria noch bewogen haben, Joseph nach Bethlehem zu begleiten? (b) Wieso ist Maria für uns alle ein leuchtendes Vorbild?

      8 Was hat Maria wohl noch bewogen, auf Joseph zu hören? Kannte sie die Prophezeiung über Bethlehem als Geburtsort des Messias? Die Bibel sagt darüber nichts. Auszuschließen ist es jedoch nicht, denn offensichtlich war diese Prophezeiung den religiösen Führern und auch dem Volk bekannt (Mat. 2:1-7; Joh. 7:40-42). Maria war in den Schriften jedenfalls gut bewandert (Luk. 1:46-55). Ob sich Maria nun für die Reise entschied, weil sie auf ihren Mann hörte, wegen des Erlasses, wegen der Prophezeiung Jehovas oder weil mehrere Faktoren zusammenspielten: Sie gab jedenfalls ein großartiges Beispiel. Jehova schätzt demütige und gehorsame Frauen und Männer sehr. Heute, wo es alles andere als populär ist, sich jemandem unterzuordnen, ist Maria für uns alle ein leuchtendes Vorbild.

  • „Sie zog Folgerungen in ihrem Herzen“
    Ahmt ihren Glauben nach
    • a Interessant ist, wie sich dieser Bericht von der Beschreibung einer früheren Reise unterscheidet. Damals „machte sich Maria auf“ und besuchte Elisabeth (Luk. 1:39). Maria war zu der Zeit noch nicht verheiratet, sondern erst verlobt. Vielleicht ging sie einfach los, ohne Joseph zu fragen. Bei der gemeinsamen Reise nach ihrer Heirat wird die Initiative jedoch Joseph zugeschrieben, nicht Maria.

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