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Es trifft auch die Guten: Warum?Der Wachtturm 2014 | 1. Juli
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ZUR FALSCHEN ZEIT AM FALSCHEN ORT
Einen Grund für das Leid der Menschen beschreibt die Bibel so: „Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle“ (Prediger 9:11). Ob man Opfer eines Unfalls oder eines anderen tragischen Ereignisses wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wo man sich zum Zeitpunkt des Geschehens befindet. Vor fast 2 000 Jahren erwähnte Jesus Christus einen Turmeinsturz, der 18 Menschenleben forderte (Lukas 13:1-5). Diese Menschen bezahlten nicht für ihre Fehler. Sie waren einfach nur zur falschen Zeit am Unglücksort. So ähnlich war es auch im Januar 2010 bei dem verheerenden Erdbeben in Haiti. Die Regierung meldete später mehr als 300 000 Tote. Wer auch immer all diese Menschen waren, das Erdbeben machte keinen Unterschied. Bei Krankheiten ist es nicht anders — auch sie können jeden jederzeit treffen.
Warum schirmt Gott die Guten nicht vom Unheil ab?
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Es trifft auch die Guten: Warum?Der Wachtturm 2014 | 1. Juli
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IST DER MENSCH SCHULD?
Der Mensch hat zu der Misere beigetragen. Wie die Bibel beschreibt, kann sich hinter schlechten Taten ein Prozess verbergen: „Jeder Mensch wird durch seine eigenen Begierden dazu verleitet, Böses zu tun. Wer seinen Begierden nachgibt, sündigt, und die vollzogene Sünde führt zum Tod“ (Jakobus 1:14, 15, Begegnung fürs Leben). Hält jemand diesen „Begierden“ nicht stand und folgt seinen unrechten Wünschen, setzt er eine Talfahrt in Gang — mit schlimmen Folgen (Römer 7:21-23). Die Geschichte belegt, zu welchen Gräueltaten der Mensch fähig ist und welch unsagbares Leid er verursacht hat. Hinzu kommt, dass skrupellose Menschen andere zum Schlechten anstacheln und so das Unrecht nicht abreißen lassen (Sprüche 1:10-16).
Durch seine Gräueltaten hat der Mensch unsagbares Leid verursacht
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