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Die schwerste aller FragenErwachet! 2006 | November
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Die schwerste aller Fragen
„WARUM?“ Es tut weh, zu sehen, wie viel Trauer und Schmerz sich hinter diesem einfachen Wort verbergen kann. Die Frage wird vor allem nach Katastrophen oder Tragödien gestellt: Ein Hurrikan bringt einer ganzen Region Tod und Verwüstung. Ein Erdbeben macht eine ganze Stadt dem Erdboden gleich. Ein Terroranschlag verwandelt einen ruhigen, normalen Tag in einen Alptraum aus Angst und Gewalt. Ein Unfall raubt einem Angehörigen die Gesundheit oder sogar das Leben.
Viel zu oft trifft es gerade die Unschuldigen und Wehrlosen. In letzter Zeit haben sich mehr als genug schreckliche Katastrophen ereignet, die Menschen veranlassen, zu Gott zu schreien: „Warum?“ Einige Beispiele:
◼ „Gott, warum hast du uns das angetan? Wodurch haben wir dich so erzürnt?“ Diese Fragen stellte laut der Nachrichtenagentur Reuters eine ältere Inderin, nachdem ein Tsunami ihr Dorf zerstört hatte.
◼ „Wo war Gott? Wenn Gott alles beherrscht, warum hat er das zugelassen?“, schrieb eine Zeitung in Texas (USA), nachdem ein bewaffneter Mann in einer Kirche das Feuer auf die Gottesdienstbesucher eröffnet und mehrere von ihnen getötet und verletzt hatte.
◼ „Warum hat Gott sie sterben lassen?“ Das fragte eine Frau, deren Freundin an Krebs starb und ihren Mann mit fünf Kindern allein zurückließ.
Diese Menschen sind nicht die einzigen, die hinter ihren Problemen irgendwie Gott vermuten. Bei einer Onlinebefragung erklärte vor kurzem fast die Hälfte der Teilnehmer, Katastrophen wie Hurrikans kämen ihrer Ansicht nach von Gott. Warum denken viele so?
Verwirrende Antworten der Religion
Außerstande, befriedigende Antworten zu geben, vergrößern religiöse Autoritäten oft noch die Verwirrung. Sehen wir uns stellvertretend einmal drei typische Erklärungsversuche an.
Erstens predigen etliche religiöse Führer, Gott würde Naturkatastrophen schicken, um eigensinnige Menschen zu bestrafen. Nachdem der Hurrikan Katrina New Orleans (Louisiana, USA) verwüstet hatte, erklärten einige Geistliche, Gott habe die Stadt bestraft, weil dort Korruption, Glücksspiel und Unmoral überhand genommen hätten. Manche untermauerten ihre Ansicht sogar mit Zitaten aus der Bibel und verwiesen auf Gelegenheiten, bei denen Gott die Bösen durch eine Flut oder durch Feuer vernichtete. Doch derartige Deutungen stellen den Bibelbericht verzerrt dar. (Siehe den Kasten „ ‚Höhere Gewalt‘?“.)
Zweitens behaupten einige Geistliche, Gott habe seine Gründe, die Menschheit mit Katastrophen heimzusuchen, doch diese Gründe würden das menschliche Begriffsvermögen übersteigen. Viele finden diese Vorstellung unbefriedigend. Sie fragen sich: „Würde ein liebevoller Gott wirklich Leid über die Menschen bringen und sich dann auch noch weigern, den nach Trost hungernden Opfern, die verzweifelt nach dem Warum fragen, seine Gründe zu erklären?“ Die Bibel dagegen betont: „Gott ist Liebe“ (1. Johannes 4:8).
Drittens meinen andere geistliche Führer, Gott sei möglicherweise weder allmächtig noch liebevoll. Allerdings wirft auch diese Erklärung ernste Fragen auf. Ist derjenige, der „alle Dinge erschaffen“ hat — einschließlich des unvorstellbar weiten Universums —, tatsächlich unfähig, das Leid auf diesem einen Planeten zu verhindern? (Offenbarung 4:11). Wie könnte der Gott, dem wir Menschen unsere Fähigkeit zu lieben verdanken und dessen Wort ihn als die Liebe in Person beschreibt, menschlichem Leid gegenüber gleichgültig sein? (1. Mose 1:27; 1. Johannes 4:8).
Natürlich sind das nur drei von zahlreichen Erklärungsversuchen. Die Frage, warum Gott Leid zulässt, bewegt denkende Menschen seit Jahrhunderten. Der folgende Artikel zeigt, was die Bibel über dieses wichtige und aktuelle Thema lehrt. Wir werden sehen, dass die Bibel eine vernünftige, logische Erklärung bietet und die Verwirrung beseitigt. Zudem gibt Gottes Wort allen wahren Trost, die aus eigener Erfahrung wissen, was Leid bedeutet.
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Warum lässt Gott Leid zu?Erwachet! 2006 | November
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Warum lässt Gott Leid zu?
HINTER der Frage „Warum?“ steht manchmal nicht nur das Verlangen nach einer Antwort, sondern auch das Bedürfnis nach Trost, vor allem wenn der Fragende einen schweren Verlust verkraften muss. Kann die Bibel solchen Trost bieten? Betrachten wir dazu einmal drei wichtige biblische Aussagen.
Erstens: Es ist nicht verkehrt, zu fragen, warum Gott Leid zulässt. Einige fürchten, diese Frage zu stellen sei Gott gegenüber respektlos oder zeige einen Mangel an Glauben. Doch im Gegenteil: Wer diese Frage aus ehrlichem Herzen stellt, befindet sich in guter Gesellschaft. Selbst der treue Prophet Habakuk fragte Gott: „Warum lässt du mich solches Unrecht erleben? Warum siehst du untätig zu, wie die Menschen geschunden werden? Wo ich hinsehe, herrschen Gewalt und Unterdrückung, Entzweiung und Streit“ (Habakuk 1:3, Gute Nachricht Bibel). Jehova Gott machte Habakuk keine Vorhaltungen. Stattdessen ließ er die Fragen dieses treuen Mannes aufzeichnen, sodass wir alle sie nachlesen können (Römer 15:4).
Zweitens: Es ist wichtig, zu erkennen, dass Gott mit uns in unseren Nöten wirklich mitfühlt. Er ist weder distanziert noch geheimnisvoll. Er „liebt das Recht“, und er verabscheut Schlechtigkeit und das daraus resultierende Leid (Psalm 37:28; Sprüche 6:16-19). „Es schmerzte ihn in seinem Herzen“, als er zur Zeit Noahs die grassierende Gewalt auf der Erde sah (1. Mose 6:5, 6). Gott hat sich nicht geändert. Angesichts dessen, was heute passiert, empfindet er nicht anders als früher (Maleachi 3:6).
Drittens: Böses ist niemals auf Gott zurückzuführen. Die Bibel spricht hier eine deutliche Sprache. Diejenigen, die Gott etwa für Mord und Terror verantwortlich machen wollen, verleumden ihn. Beachten wir die Worte aus Hiob 34:10: „Fern sei es von dem wahren Gott, böse zu handeln, und vom Allmächtigen, unrecht zu handeln!“ Ganz ähnlich heißt es in Jakobus 1:13: „Keiner sage, wenn er versucht wird: ‚Ich werde von Gott versucht.‘ Denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst irgendjemand.“ Damit ist eines sicher: Wenn wir leiden, dann nicht, weil es von Gott verursacht wird.
Wer beherrscht die Welt?
Das bisher Gesagte lässt die Frage offen: „Wenn Gott liebevoll, gerecht und mächtig ist, warum gibt es dann so viel Leid?“ Dazu muss zunächst ein verbreitetes Missverständnis geklärt werden. Viele halten Gott, den Allmächtigen, für den Herrscher der heutigen Welt, für denjenigen, der alles unmittelbar kontrolliert. Der Präsident eines theologischen Seminars sagte einmal: „Es gibt im Universum kein einziges Atom oder Molekül, das Gott nicht aktiv kontrolliert.“ Lehrt das die Bibel tatsächlich?
Nein, überhaupt nicht. Viele sind überrascht, zu erfahren, wer laut der Bibel wirklich die Welt beherrscht. Beispielsweise heißt es in 1. Johannes 5:19: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist.“ Wer ist dieser Böse? Jesus Christus machte ihn als Satan, den Teufel, kenntlich und bezeichnete ihn als den „Herrscher der Welt“ (Johannes 14:30). Ist das nicht einleuchtend? Satan ist grausam, ein Betrüger und voller Hass — er hat genau die Eigenschaften, die so viel menschliches Leid verursachen. Doch warum erlaubt Jehova Satan überhaupt zu herrschen?
Der Streitfall in Eden
Wie würde sich ein liebevoller Vater (oder eine liebevolle Mutter) fühlen, wenn man ihn öffentlich beschuldigte, seine Kinder zu belügen, seine elterliche Autorität zu missbrauchen und ihnen Gutes vorzuenthalten? Könnte er die Verleumdungen dadurch entkräften, dass er den Ankläger tätlich angreift? Bestimmt nicht! Eine gewaltsame Reaktion würde den Vorwürfen eher noch Glaubwürdigkeit verleihen.
Diese Veranschaulichung hilft zu verstehen, wie Jehova Gott auf einen Vorwurf reagierte, der zu Beginn der Menschheitsgeschichte in einer Gegend namens Eden gegen ihn erhoben wurde. Dort hatte Gott den ersten beiden Menschen, Adam und Eva, angekündigt, welches wunderbare Projekt seine irdischen Kinder verwirklichen sollten. Sie sollten die Erde füllen, sie sich unterwerfen und sie zu einem weltweiten Paradies machen (1. Mose 1:28). Ein spannendes Projekt, für das sich zudem Hunderte von Millionen Geistsöhne Gottes rege interessierten (Hiob 38:4, 7; Daniel 7:10).
Als ein großzügiger Gott gab Jehova Adam und Eva einen wunderschönen Garten als Zuhause, einschließlich der herrlichen Früchte, die dort wuchsen. Lediglich ein Baum war für sie tabu — der „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“. Adam und Eva hätten beweisen können, dass sie Jehova uneingeschränkt vertrauen und sein Recht anerkennen, zu entscheiden, was für seine Kinder gut ist und was schlecht; sie hätten einfach nicht von diesem Baum zu essen brauchen (1. Mose 2:16, 17).
Doch einer der Geistsöhne Gottes entwickelte den Wunsch, angebetet zu werden, und redete Eva leider ein, sie werde nicht sterben, wenn sie von der verbotenen Frucht essen würde (1. Mose 2:17; 3:1-5). Damit widersprach dieser böse Engel, Satan, unverhohlen Gottes Anweisung und stellte ihn im Grunde als Lügner hin. Weiter klagte Satan Gott an, Adam und Eva wichtiges Wissen vorzuenthalten. Satan ließ durchblicken, die Menschen könnten doch selbst entscheiden, was gut und was schlecht ist. Kurz gesagt stellte Satan Gott als unfähigen Herrscher und Vater hin und sich selbst, Satan, als die bessere Wahl.
Durch seine raffinierten und heimtückischen Lügen machte sich dieser Engel selbst zu Satan, dem Teufel. Diese beiden Namen bedeuten „Widerstandleistender“ und „Verleumder“. Was taten Adam und Eva? Sie wandten sich von Gott ab und stellten sich auf die Seite Satans (1. Mose 3:6).
Jehova hätte die Rebellen auf der Stelle vernichten können. Doch wie in unserer Veranschaulichung bereits erwähnt, lassen sich solche Angelegenheiten nicht durch Gewaltmaßnahmen regeln. Vergessen wir auch nicht, dass Millionen von Engeln zuhörten, als Satan Gott herausforderte. Tatsächlich schloss sich später eine unbekannte, aber beträchtliche Zahl von Engeln der Rebellion Satans an, wodurch sie sich zu Dämonen machten (Markus 1:34; 2. Petrus 2:4; Judas 6).
Warum hat Gott noch nicht eingegriffen?
Indem Satan Adam und Eva verleitete, sich von Gott unabhängig zu machen, gründete er sozusagen selbst eine Familie, die allerdings nicht wirklich unabhängig war, sondern seiner Autorität unterstand — ob ihr das bewusst war oder nicht. Unter dem Einfluss ihres „Vaters“, des Teufels, würde diese Familie ihre Ziele und Verhaltensnormen selbst auswählen (Johannes 8:44). Würde diese Lebensweise ihnen echte Freiheit und dauerhaftes Glück bringen? Jehova wusste genau, dass das nicht der Fall wäre. Dennoch ließ er die Rebellen auf ihrem unabhängigen Kurs gewähren, denn nur so würden die in Eden aufgeworfenen Streitfragen ein für alle Mal geklärt werden.
Das von der Menschheit errichtete Weltsystem existiert nun schon seit mehr als 6 000 Jahren. In dieser Zeit ist mit allen erdenklichen Regierungsformen und Verhaltensnormen experimentiert worden. Kann man mit dem Resultat zufrieden sein? Ist die Menschheitsfamilie heute wirklich glücklich, friedlich und geeint? Alles andere als das! Stattdessen leidet die Menschheit unter Kriegen, Hungersnöten, Naturkatastrophen, Krankheit und Tod. Die Folgen: „Nichtigkeit“, „Schmerzen“ und „Seufzen“ — gerade so, wie es die Bibel beschreibt (Römer 8:19-22; Prediger 8:9).
Allerdings könnte jemand fragen: „Warum tut Gott nichts, um Tragödien zu verhindern?“ Zum einen wäre das in Wirklichkeit ungerecht und zum anderen wäre die Streitfrage nicht mehr klar erkennbar, da Auflehnung gegen Gott ja scheinbar ohne Folgen bliebe. Deshalb wird Gott nicht sozusagen hinter den Kulissen aktiv, um sämtliche Verbrechen und Tragödien zu verhindern, die direkte oder indirekte Folgen des Ungehorsams ihm gegenüber sind.a Jehova würde niemals die Lüge unterstützen, Satans System könne erfolgreich sein und Menschen wirklich glücklich machen. Trotz alledem ist es Gott nicht gleichgültig, was passiert. Wie wir jetzt sehen werden, ist er tatsächlich sehr aktiv.
„Mein Vater hat bis jetzt fortwährend gewirkt“
Diese Worte Jesu zeigen, dass Jehova dem Geschehen nicht einfach tatenlos zusieht (Johannes 5:17). Im Gegenteil, seit der Auflehnung in Eden ist er sehr aktiv. Beispielsweise hat er Bibelschreiber veranlasst, sein Versprechen aufzuzeichnen, dass ein künftiger „Same“ Satan und alle, die zu ihm halten, zermalmen wird (1. Mose 3:15). Zudem versprach Gott, mittels dieses Samens eine Regierung zu bilden, ein himmlisches Königreich, das gehorsamen Menschen Segnungen bringen und allem Leid, sogar dem Tod, ein Ende machen wird (1. Mose 22:18; Psalm 46:9; 72:16; Jesaja 25:8; 33:24; Daniel 7:13, 14).
Ein Schritt auf dem Weg zur Erfüllung dieser herrlichen Zusagen bestand darin, dass Jehova denjenigen zur Erde schickte, der der oberste Herrscher dieses Königreiches werden sollte. Das war niemand anders als Jesus Christus, der Sohn Gottes (Galater 3:16). Im Einklang mit Gottes Vorsatz für ihn drehte sich Jesu Lehrtätigkeit vor allem um Gottes Königreich (Lukas 4:43). Tatsächlich gab Christus einen greifbaren Vorgeschmack dessen, was er als König dieses Königreiches bewirken wird. Er versorgte Tausende hungriger Menschen mit Nahrung, heilte Kranke, auferweckte Tote und demonstrierte sogar seine Macht über die Naturgewalten, indem er bewirkte, dass sich ein heftiger Sturm legte (Matthäus 14:14-21; Markus 4:37-39; Johannes 11:43, 44). Über Jesus sagt die Bibel: „So viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn zum Ja geworden“ (2. Korinther 1:20).
Diejenigen, die auf Jesus hören und „aus der Welt“ herausgehen — aus dem von Gott entfremdeten Weltsystem unter der Herrschaft Satans —, finden in Jehovas Familie ein neues Zuhause (Johannes 15:19). In dieser weltweiten Familie wahrer Christen herrscht echte Liebe, sie verhält sich kompromisslos friedlich und ist fest entschlossen, in ihrer Mitte nicht die leiseste Spur von Intoleranz, Vorurteilen und Rassismus zu dulden (Maleachi 3:17, 18; Johannes 13:34, 35).
Anstatt sich für die gegenwärtige Welt einzusetzen, engagieren sich wahre Christen für Gottes Königreich und gehorchen Jesu Gebot aus Matthäus 24:14, dieses Königreich zu verkündigen. Sehen wir uns einmal um: Wer predigt weltweit die „gute Botschaft vom Königreich“? Wo gibt es eine weltweite Familie von Gläubigen, die sich an Kriegen ebensowenig beteiligt wie an nationalen Konflikten und Stammesfehden? Und wer lässt sich von Gottes Wort leiten, ungeachtet dessen, ob die hohen biblischen Maßstäbe gerade populär sind oder nicht? (1. Johannes 5:3). Viele haben festgestellt, dass diese Beschreibung auf Jehovas Zeugen zutrifft. Warum sich nicht einmal selbst ein Bild machen?
Entscheiden wir uns für Gottes Herrschaft!
Von Gott entfremdet und von Satan irregeführt, hat die Menschheit ein Weltsystem errichtet, das immer mehr Elend und Hoffnungslosigkeit hervorbringt. Sogar die Erde selbst wird ruiniert! Jehova dagegen hat eine himmlische Regierung eingesetzt, die das Leben von Millionen Menschen zum Besseren verändert hat und ihnen allen eine verlässliche Hoffnung gibt (1. Timotheus 4:10). Wofür werden wir uns entscheiden?
Da Gott Satan und seine böse Welt nicht unbegrenzt bestehen lassen wird, müssen wir uns jetzt entscheiden. Gott hat seinen ursprünglichen Vorsatz, die Erde zu einem Paradies zu machen, niemals aufgegeben. Während das Königreich an Einfluss gewinnt und seine Unterstützer auf dem Weg zum Ziel dynamisch vorangehen, wird die von Satan beherrschte Welt immer heftigere „Bedrängniswehen“ erleben, bis Gott ihr schließlich ein Ende macht (Matthäus 24:3, 7, 8). Wer von Gott ernsthaft eine Antwort auf die Frage „Warum?“ verlangt, sollte auf ihn hören, indem er sich die tröstliche biblische Botschaft der Hoffnung zu Herzen nimmt. Dann können Tränen der Trauer schon heute zu Freudentränen werden (Matthäus 5:4; Offenbarung 21:3, 4).
[Fußnote]
a Wenn Gott von Zeit zu Zeit in die Angelegenheiten der Menschen eingegriffen hat, geschah dies nicht, um das bestehende System zu stützen. Sein Eingreifen hatte vielmehr stets mit der Verwirklichung seines Vorsatzes zu tun (Lukas 17:26-30; Römer 9:17-24).
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