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LeidenUnterredungen anhand der Schriften
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Jehova hat Vorkehrungen getroffen, um alles Leiden zu beenden. Er erschuf die ersten beiden Menschen vollkommen und sorgte auf liebevolle Weise dafür, ihnen auf jede erdenkliche Weise das Leben angenehm zu machen. War Gott aber, als sie ihm absichtlich den Rücken kehrten, verpflichtet einzugreifen, um ihre Kinder vor den Auswirkungen der Handlungsweise ihrer Eltern zu bewahren? (5. Mo. 32:4, 5; Hiob 14:4). Wie uns allen gut bekannt ist, ist es für Ehepaare mit Freude, aber auch mit Verpflichtungen verbunden, Kinder zu bekommen. Die Einstellung und Handlungsweise der Eltern wirkt sich auf die Kinder aus. Dessenungeachtet sandte Jehova als Ausdruck seiner wunderbaren unverdienten Güte seinen geliebten Sohn auf die Erde, der sein Leben als Loskaufsopfer hingab, damit diejenigen der Nachkommen Adams, die glaubensvoll diese Vorkehrung schätzen würden, Befreiung erlangen könnten (Joh. 3:16). Infolgedessen steht allen heute lebenden Menschen die Möglichkeit offen, das wiederzuerlangen, was Adam verlor — vollkommenes menschliches Leben, frei von Leid, auf einer paradiesischen Erde. Welch eine großzügige Vorkehrung dies doch ist!
Siehe auch Seite 289—291 unter dem Thema „Lösegeld“.
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LeidenUnterredungen anhand der Schriften
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Gott kann und wird alles Leid, das über seine Diener in diesem System der Dinge kommen mag, beenden. Gott verursacht keine Leiden. Vielmehr wird er durch Jesus Christus die Toten auferwecken, gehorsame Menschen von all ihren Krankheiten heilen, jede Spur der Sünde beseitigen und sogar früheren Kummer vergessen lassen (Joh. 5:28, 29; Offb. 21:4; Jes. 65:17).
Die bisher verstrichene Zeit war erforderlich, um die in Eden aufgeworfene Streitfrage beizulegen. Weitere Einzelheiten sind auf Seite 371 und 81—84 zu finden.
Wir sehnen uns persönlich sehr nach Erleichterung. Doch wenn Gott etwas unternimmt, geschieht das zugunsten aller gerechtigkeitsliebenden Menschen, nicht nur zugunsten einiger. Gott ist nicht parteiisch (Apg. 10:34).
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