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Die Rolle der obrigkeitlichen GewaltenDer Wachtturm 1990 | 1. November
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Ein Gegenstand der Furcht
9. Wozu können Christen zu Recht Zuflucht nehmen, wenn sie von gesetzlosen Elementen bedroht werden?
9 Paulus setzt seine Besprechung der obrigkeitlichen Gewalten mit den Worten fort: „Denn die Herrschenden sind nicht für die gute Tat ein Gegenstand der Furcht, sondern für die schlechte. Willst du also ohne Furcht vor der obrigkeitlichen Gewalt sein? Fahre fort, Gutes zu tun, und du wirst Lob von ihr haben“ (Römer 13:3). Nicht loyale Christen sollen sich vor Strafe durch die Obrigkeit fürchten, sondern Übeltäter, diejenigen, die ‘schlechte Taten’, kriminelle Handlungen, begehen.
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Die Rolle der obrigkeitlichen GewaltenDer Wachtturm 1990 | 1. November
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15. Auf welch allgemeine Weise fungieren die obrigkeitlichen Gewalten als Gottes Dienerin, und welches Recht gibt ihnen das?
15 Des weiteren fungieren Staatsregierungen allgemein als Gottes Dienerin, indem sie die öffentliche Ordnung aufrechterhalten, bis Gottes Königreich diese Aufgabe übernimmt. Zu diesem Zweck „trägt“, wie Paulus sagt, die Obrigkeit „das Schwert“, das ihr Recht versinnbildlicht, Strafen zu verhängen. Gewöhnlich handelt es sich dabei um Haft- oder Geldstrafen. In einigen Ländern kann auch die Todesstrafe dazuzählen.a Viele andere Staaten wiederum haben die Todesstrafe abgeschafft, und das ist ebenfalls ihr Recht.
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