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  • Gott und Cäsar
    Der Wachtturm 1996 | 1. Mai
    • Relative Unterordnung

      14. Wie kam es, daß 1962 verstärkt Licht auf Römer 13:1, 2 und die damit in Verbindung stehenden Bibeltexte fiel?

      14 Dann wurde 1961 die englische Ausgabe der Neuen-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift fertiggestellt. Ihre Abfassung erforderte ein eingehendes Studium des Grundtextes der Bibel. Die genaue Wiedergabe der Worte, die nicht nur in Römer, Kapitel 13 verwendet wurden, sondern auch in Passagen wie Titus 3:1, 2 und 1. Petrus 2:13, 17, ließ deutlich erkennen, daß sich der Begriff „obrigkeitliche Gewalten“ nicht auf die höchste Gewalt, Jehova, und auf seinen Sohn, Jesus, bezieht, sondern auf menschliche Regierungsgewalten. Ab Ende 1962 wurden Wachtturm-Artikel veröffentlicht, die eine genaue Erklärung von Römer, Kapitel 13 enthielten und auch ein klareres Verständnis vermittelten, als man es zur Zeit von C. T. Russell hatte. Wie die Artikel zeigten, kann die Unterordnung eines Christen unter diese Gewalten niemals absolut sein. Sie muß relativ sein, darf also nicht so weit gehen, daß Gottes Diener in Konflikt mit Gottes Gesetzen geraten. Dieser wichtige Gedanke wurde in weiteren Wachtturm-Artikeln hervorgehoben.c

      15, 16. (a) Zu welcher ausgeglicheneren Haltung führte das neue Verständnis von Römer, Kapitel 13? (b) Welche Fragen müssen noch beantwortet werden?

      15 Die Erklärung in bezug auf das korrekte Verständnis von Römer, Kapitel 13 hat es dem Volk Jehovas ermöglicht, zwischen dem gebührenden Respekt vor den politischen Gewalten und dem kompromißlosen Einstehen für unumstößliche biblische Grundsätze abzuwägen (Psalm 97:11; Jeremia 3:15). Dadurch können sie ihr Verhältnis zu Gott und ihre Beziehungen zum Staat im richtigen Licht sehen. So können sie Cäsars Dinge Cäsar zurückzahlen, ohne darüber zu versäumen, Gottes Dinge Gott zurückzuzahlen.

  • Gott und Cäsar
    Der Wachtturm 1996 | 1. Mai
    • Interessanterweise schreibt Professor F. F. Bruce in seinem Kommentar zu Römer, Kapitel 13: „Sowohl aus dem unmittelbaren Kontext als auch aus dem Gesamtkontext der apostolischen Schriften geht deutlich hervor, daß der Staat nur berechtigt ist, Gehorsam innerhalb des beschränkten Zwecks zu verlangen, für den er von Gott geschaffen wurde — vor allem dann, wenn der Staat eine Treue verlangt, die allein Gott gebührt, ist man nicht nur berechtigt, sondern sogar gezwungen, sich ihm entgegenzustellen.“

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