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  • Taoismus und Konfuzianismus — Die Suche nach dem Weg des Himmels
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • Das Vermächtnis der Weisheit des Ostens

      38. (a) Was ist mit dem Taoismus und dem Konfuzianismus seit 1911 geschehen? (b) Doch was trifft auf die grundlegenden Vorstellungen dieser Religionen immer noch zu?

      38 Seit dem Ende der dynastischen Herrschaft in China im Jahre 1911 sind der Konfuzianismus und der Taoismus schon heftiger Kritik, ja sogar Verfolgungen ausgesetzt gewesen. Der Taoismus ist wegen seines magischen und abergläubischen Brauchtums in Mißkredit geraten, dem Konfuzianismus sind feudalistische Tendenzen vorgeworfen worden und die Förderung einer sklavischen Gesinnung, die die Menschen, vor allem die Frauen, unterwürfig hält. Doch trotz dieser offiziellen Kritik sind die grundlegenden Vorstellungen dieser Religionen im Geist der Chinesen so tief verankert, daß immer noch viele davon beherrscht werden.

      39. Was berichtete eine Zeitung über abergläubische religiöse Bräuche in China?

      39 Die kanadische Zeitung Globe and Mail berichtete zum Beispiel im Jahre 1987 unter der Überschrift „Chinesische Riten in Beijing selten; in Küstengebieten aber noch florierend“, daß nach fast 40jähriger atheistischer Herrschaft in China Begräbnisfeierlichkeiten, Tempeldienste und viele abergläubische Bräuche in Landgebieten immer noch gang und gäbe sind. „In den meisten Dörfern gibt es einen feng-schui — gewöhnlich ein älterer Einwohner —, der die Kräfte des Windes (feng) und des Wassers (schui) zu deuten weiß, um die günstigsten örtlichen Bedingungen für irgend etwas — vom Ahnengrab bis zu einem neuen Haus oder einer Wohnzimmereinrichtung — zu erkunden“, hieß es in dem Bericht.

      40. Welche religiösen Bräuche sind auf Taiwan zu finden?

      40 Wo immer die traditionelle chinesische Kultur erhalten geblieben ist, sind der Taoismus und der Konfuzianismus zu finden. Auf Taiwan amtiert ein Mann, der ein Nachkomme Chang Tao-lings zu sein behauptet, als „Himmelsmeister“, der ermächtigt ist, taoistische Priester (tao shi) zu ordinieren. Die als „Heilige Himmelsmutter“ bekannte Göttin Matsu wird als Schutzherrin der Insel sowie der Seeleute und Fischer verehrt. Das einfache Volk ist vorwiegend damit beschäftigt, den Geistern der Flüsse, Berge und Sterne, den Schutzgöttern aller Berufsgruppen sowie den Göttern der Gesundheit, des Glücks und des Reichtums Opfer darzubringen.c

  • Taoismus und Konfuzianismus — Die Suche nach dem Weg des Himmels
    Die Suche der Menschheit nach Gott
    • 42. Wieso sind der Taoismus und der Konfuzianismus keine Hilfe auf der Suche nach dem wahren Gott?

      42 Der Konfuzianismus und der Taoismus sind Beispiele, die zeigen, daß ein auf menschlicher Weisheit und menschlichen Überlegungen beruhendes System — ganz gleich, wie vernünftig und wie gut gemeint es ist — letztendlich keine Hilfe ist auf der Suche nach dem wahren Gott. Warum nicht? Weil ein wichtiges Element außer acht gelassen wird: der Wille und die Anforderungen eines persönlichen Gottes. Der Konfuzianismus wendet sich an die menschliche Natur als motivierende Kraft, Gutes zu tun, und der Taoismus wendet sich an die Natur selbst. Doch das ist ein unangebrachtes Vertrauen, weil es lediglich zur Verehrung erschaffener Dinge führt, nicht aber zur Anbetung des Schöpfers (Psalm 62:9; 146:3, 4; Jeremia 17:5).

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