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Kuriose Bewohner der Tasmanischen WildnisErwachet! 2012 | April
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TAGSÜBER ist die Wildnis ruhig, ja nahezu still. Nachts dagegen hallen Schreie und Knurrlaute durch den Wald, dass einem angst und bange wird. Der Urheber des Gekreisches? Ein zähes Beuteltier mit einem etwas unglücklichen Namen — der Tasmanische Teufel. Dieser kräftige Bursche kann unglaublich aggressiv wirken, besonders wenn er sich gerade über einen Kadaver hermacht. Doch sein wildes Gekeife ist meistens nur Bluff.
Beutelteufel können den Wald blitzschnell von toten Tieren reinigen. Ihre kräftigen Kiefer und Zähne kriegen fast alles klein: Haut und Knochen mit allem Drum und Dran. Als echte Meisterfresser verputzen sie in einer halben Stunde bis zu 40 Prozent ihres Eigengewichts. Wollte ein Mensch da mithalten, müsste er bei einer einzigen Mahlzeit ein 25-Kilo-Steak verschlingen!
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Kuriose Bewohner der Tasmanischen WildnisErwachet! 2012 | April
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[Bild auf Seite 10]
Tasmanischer Teufel
[Bildnachweis]
© J & C Sohns/age fotostock
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