Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Steuern
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Im 1. Jahrhundert u. Z. ärgerten sich die Juden sehr darüber, dass sie Steuern zahlen mussten, und zwar nicht nur wegen der Korruption unter den Steuereinnehmern, sondern auch, weil sie dadurch gezwungen wurden, ihre Abhängigkeit von Rom anzuerkennen. (Siehe STEUEREINNEHMER.) Jesus Christus und der Apostel Paulus zeigten jedoch, dass es richtig war, dem „Cäsar“ oder den „obrigkeitlichen Gewalten“ Steuern zu zahlen (Mat 22:17-21; Rö 13:1, 7; siehe CÄSAR [Gott und Cäsar]). In den Christlichen Griechischen Schriften werden verschiedene Arten von Steuern erwähnt, u. a. télos (eine indirekte Steuer, eine Abgabe oder ein Tribut; Mat 17:25; Rö 13:7), kḗnsos (eine Kopfsteuer; Mat 17:25; 22:17, 19; Mar 12:14) und phóros (ein weiterer Ausdruck, der, so wird angenommen, eine Steuer bezeichnet, mit der Häuser, Grundstücke oder Personen belegt wurden; Luk 20:22; 23:2).

  • Steuereinnehmer
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 2
    • Diese Männer, die als publicani („Zöllner“) bekannt waren, verpachteten das Recht, in gewissen Teilen ihres Gebiets Steuern einzutreiben, an Unterbeamte. Diese standen wiederum anderen Männern vor, die persönlich die Steuern eintrieben. Zachäus scheint zum Beispiel ein solcher Obersteuereinnehmer gewesen zu sein, der den Steuereinnehmern in und um Jericho vorstand (Luk 19:1, 2). Und Matthäus, den Jesus zum Apostel berief, trieb die Steuern selbst ein; wahrscheinlich hatte er sein Steuerbüro in oder in der Nähe von Kapernaum (Mat 10:3; Mar 2:1, 14).

      In Palästina gab es also viele jüdische Steuereinnehmer. Sie genossen bei ihren Landsleuten keine Achtung, denn oft verlangten sie mehr, als die Steuergebühr betrug (Mat 5:46; Luk 3:12, 13; 19:7, 8). Die anderen Juden vermieden es gewöhnlich, mit Steuereinnehmern Kontakt zu haben, und sie stellten sie mit Personen auf eine Stufe, die als Sünder bekannt waren, beispielsweise mit Huren (Mat 9:11; 11:19; 21:32; Mar 2:15; Luk 5:30; 7:34). Außerdem grollte man Steuereinnehmern, weil sie im Dienst Roms, einer fremden Macht, standen und engen Kontakt mit „unreinen“ Heiden hatten. Einen „Bruder“, der ein reueloser Sünder war, wie einen „Steuereinnehmer“ zu behandeln bedeutete also, freiwillig mit ihm nichts zu tun zu haben (Mat 18:15-17).

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen