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Ein dauerhaft strahlendes Lächeln — Wie?Erwachet! 2005 | 8. November
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Die Schäden entstehen durch zweierlei Bakterien: Streptococcus mutans und Laktobazillen. Sie lagern sich an dem Zahnbelag oder der Plaque an, einem klebrigen Biofilm aus Essensrückständen. Diese Kariesbakterien bilden beim Zersetzen von Zucker Säuren, die die Zahnhartsubstanz angreifen. Bestimmte Zucker werden schneller in Säure umgewandelt oder haften stärker an den Zähnen, sodass mehr Zeit für das zerstörerische Werk bleibt.b Werden die Beläge nicht entfernt, kann sich am Zahnfleischsaum Zahnstein bilden.
Karies lässt sich nur vorbeugen, wenn die Zahnbeläge und die Kariesbakterien entfernt werden. Für ein dauerhaft strahlendes Lächeln ist also tägliche gute Mundhygiene unerlässlich. In einem Ratgeber der Columbia University School of Dental and Oral Surgery heißt es über das Zähneputzen: „Kombiniert mit der Anwendung von Zahnseide ist es das Wichtigste, was man tun kann, um die Zähne und den Zahnhalteapparat gesund und intakt zu erhalten.“ Wirkungsvolle Methoden, Zahnbürste und Zahnseide zu gebrauchen, werden auf dieser und auf der nächsten Seite gezeigt. Man kann sich auch bei seinem Zahnarzt über zusätzliche Hilfsmittel und andere Techniken informieren, die Zähne gründlich zu reinigen, damit ein strahlendes Lächeln erhalten bleibt.
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Ein dauerhaft strahlendes Lächeln — Wie?Erwachet! 2005 | 8. November
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Zahnärzte werden verstärkt dazu ausgebildet, Schäden vorzubeugen, die durch Demineralisierung auftreten. Oberflächliche, geringe Kariesschäden können, wenn frühzeitig behandelt, oft natürlich ausheilen. Konzentriert man sich auf Früherkennung und -behandlung, muss der Besuch in der Zahnarztpraxis gar nicht so unangenehm ausfallen.
Bleibt die durch den Zahnbelag entstehende Säure allerdings auf den Zähnen, entwickelt sich Karies. Wird sie nicht frühzeitig behandelt, entstehen Löcher. Ein so geschädigter Zahn muss repariert werden. Ist die Pulpa — das Zahnmark, wo der Zahnnerv sitzt — noch nicht betroffen, wird dazu das Loch in der Regel mit einer Füllung versehen.
Zunächst reinigt der Zahnarzt mit einem Bohrer das Loch und formt die Öffnung, in die die Füllung eingebracht wird. Ist das Loch entsprechend vorbereitet, wird es mit der Füllung abgedichtet. Amalgamfüllungen härten schnell aus und werden in dem Loch verdichtet und in Form gebracht, Kunststoff- oder Kompositefüllungen werden mit blauem Licht ausgehärtet. Ist Karies nicht sofort behandelt worden und hat auf das Zahnmark übergegriffen, kann eine Wurzelbehandlung erforderlich werden oder der Zahn muss sogar gezogen werden.
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