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  • Jehova Gott ist in seinem heiligen Tempel
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen I
    • 1, 2. (a) Wann hatte der Prophet Jesaja seine Tempelvision? (b) Warum verlor König Usija die Gunst Jehovas?

      „IM Todesjahr des Königs Usija sah ich indes Jehova auf einem hohen und erhabenen Thron sitzen, und seine Schleppen füllten den Tempel“ (Jesaja 6:1).

  • Jehova Gott ist in seinem heiligen Tempel
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen I
    • 3. (a) Sieht Jesaja Jehova tatsächlich? Erkläre es. (b) Welche Szene sieht Jesaja, und aus welchem Grund?

      3 Wo sich Jesaja zur Zeit der Vision befindet, erfahren wir nicht. Fest steht aber, dass es sich bei dem, was er mit dem buchstäblichen Auge wahrnimmt, um eine Vision handelt. Jesaja sieht nicht wirklich den Allmächtigen, denn „kein Mensch hat GOTT jemals gesehen“ (Johannes 1:18; 2. Mose 33:20). Doch selbst in einer Vision flößt der Anblick des Schöpfers, Jehova, Ehrfurcht ein. Als Universalherrscher und Quell aller rechtmäßigen Regierungsgewalt sitzt er auf einem erhabenen Thron, der sinnbildlich seine Rolle als ewiger König und Richter darstellt. Die Schleppen seines langen, wallenden Gewandes füllen den Tempel. Jesaja soll zu einem prophetischen Dienst berufen werden, der Jehovas souveräne Macht und Gerechtigkeit verherrlichen wird. Als Vorbereitung darauf erhält er eine Vision von der Heiligkeit Gottes.

      4. (a) Warum muss es sich um Symbolik handeln, wenn Jehova in Visionen, die in der Bibel festgehalten sind, beschrieben oder dargestellt wird? (b) Was erfahren wir aus der Vision Jesajas über Jehova?

      4 Im Gegensatz zu den Visionen, über die Hesekiel, Daniel und Johannes berichten, wird in Jesajas Vision nicht das Aussehen Jehovas beschrieben. Auch unterscheiden sich all diese Berichte voneinander in Bezug auf das, was im Himmel zu sehen ist (Hesekiel 1:26-28; Daniel 7:9, 10; Offenbarung 4:2, 3). Man darf allerdings nicht Charakter und Zweck solcher Visionen übersehen. Die Beschreibungen der Gegenwart Jehovas sind nicht wörtlich aufzufassen. Das buchstäbliche Auge kann Geistiges nicht wahrnehmen noch kann der begrenzte menschliche Verstand den geistigen Bereich begreifen. Daher wird das, was in den Visionen vermittelt werden soll, in Worte gekleidet, die Menschen vertraut sind. (Vergleiche Offenbarung 1:1.) In Jesajas Vision erübrigt sich eine Beschreibung des Aussehens Gottes. Jesaja erfährt durch seine Vision, dass sich Jehova in seinem heiligen Tempel befindet, dass er heilig ist und dass seine Gerichte unfehlbar sind.

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