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  • Weitere Gründe, dankbar zu sein
  • Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1988
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Der Wachtturm verkündigt Jehovas Königreich 1988
w88 1. 7. S. 4-6

Weitere Gründe, dankbar zu sein

DIE Menschen im alten Israel hatten mehr als alle anderen Ursache, dem Schöpfer dankbar zu sein. Wieso?

Im Unterschied zu den anderen Menschen hatten sie nicht nur Grund, für all die schönen und wunderbaren Dinge dankbar zu sein, die Gott erschaffen hatte, sondern zusätzlich auch dafür, daß der Allmächtige sie als sein eigenes Volk auserwählt hatte und ihnen besondere Aufmerksamkeit schenkte (Amos 3:1, 2). Es folgen einige der wichtigsten Gründe, weshalb sie ihm zu Dank verpflichtet waren.

Zweimal dem Tod entronnen

Wie dankbar müssen doch alle israelitischen Eltern in der Nacht des 14. Nisan 1513 v. u. Z. gewesen sein! In jener bedeutsamen Nacht brachte der Engel Gottes den Tod über „jeden Erstgeborenen im Land Ägypten ..., vom Menschen bis zum Tier“. An den Häusern der Israeliten ging er jedoch vorüber, denn sie hatten die Türpfosten und Oberschwellen mit dem Blut des Tieres besprengt, das anläßlich des Passahs geschlachtet worden war. Die Stille dieser Nacht währte nicht lange, da „sich ein großes Geschrei unter den Ägyptern zu erheben [begann], denn da war kein Haus, wo nicht ein Toter war“. Die Erstgeborenen in den israelitischen Hausgemeinschaften waren dagegen am Leben und wohlauf (2. Mose 12:12, 21-24, 30).

Schon kurze Zeit später müssen die Herzen der Israeliten erneut mit Dank erfüllt gewesen sein. Sie wurden Zeuge, wie Jehova durch ein Wunder eingriff, als sie in einer Falle zu stecken schienen — vor ihnen das Rote Meer und im Rücken das ihnen nachjagende Heer des ägyptischen Pharao. Zunächst beobachteten die Israeliten, daß sich die Wolkensäule, die sie führte, zum Ende ihres Zuges bewegte und den Verfolgern wirkungsvoll Einhalt gebot. Dann sahen sie, daß Moses seine Hand über das Meer ausstreckte, und mit Erstaunen wurden sie gewahr, daß Gott die ganze Nacht einen starken Ostwind wehen ließ, der die Wasser teilte und das Meer in trockenes Land verwandelte. Die Israeliten ließen sich nicht lange bitten, den von Gott geschaffenen Fluchtweg zu benutzen.

Doch dann gab es einen neuen Grund zur Besorgnis. Die Ägypter rückten ebenfalls über den trockenen Meeresboden vor, voller Zuversicht, die Israeliten überwältigen zu können. Aber als sich alle Ägypter in dem von Wasserwänden gesäumten Durchgang befanden, begannen die Räder ihrer Wagen abzuspringen, und schnell herrschte ein völliges Durcheinander. Sobald alle Israeliten sicher am anderen Ufer angelangt waren, streckte Moses auf das Geheiß Jehovas hin wiederum seine Hand aus, „und das Meer begann beim Anbruch des Morgens zu seinem normalen Stand zurückzukehren“. Die Folge? Nicht e i n Mann von den Elitetruppen Pharaos überlebte, der stolze Herrscher selbst auch nicht (2. Mose 14:19-28; Psalm 136:15). Kannst du dir vorstellen, wie dankbar die geretteten Israeliten Jehova waren?

Gottes spektakuläre Kriegführung

Obwohl die Israeliten für die Rettung aus Ägypten und den unvergeßlichen Durchgang durch das Rote Meer dankbar waren, mußten sie noch viele demütigende Erfahrungen durchmachen, bevor sie das Land der Verheißung erreichten. Aber alles, was sie auf ihrer 40jährigen Wanderung durch die Wildnis erlebten, sollte ihnen zusätzlichen Grund geben, Jehova wirklich dankbar zu sein.

Schließlich überquerten die Israeliten den Jordan und gelangten in das Land, das Gott ihnen gegeben hatte. Sie wurden schon bald Zeuge von Jehovas spektakulärer Kriegführung zu ihren Gunsten. Wo zum Beispiel? Bei der ungewöhnlichen Einnahme und Zerstörung Jerichos, der ersten Kanaaniterstadt, zu der sie kamen (Josua, Kapitel 6). Wie eigenartig die von Gott gebotene Strategie doch war, mit der Bundeslade um Jericho herumzumarschieren! An sechs aufeinanderfolgenden Tagen gingen die Israeliten jeweils einmal um die Stadt herum. Am siebenten Tag mußten sie siebenmal um die Stadt marschieren. Als die Priester die Hörner bliesen, zerriß ein „großes Kriegsgeschrei“ der Israeliten die Stille, und „die Mauer [begann] einzustürzen“ (Vers 20). Nur Rahabs Haus und der Teil der Mauer, auf dem es errichtet war, blieben stehen. Die Mauern der scheinbar uneinnehmbaren Stadt waren gefallen, ohne daß Josua und sein Heer einen einzigen Pfeil abgeschossen hätten! Bestimmt war das, was in Verbindung mit Jericho geschah, ein weiterer herausragender Grund, Gott dankbar zu sein.

Bei einer anderen Gelegenheit lieferte Jehova noch mehr eindrucksvolle Beweise seiner spektakulären Kriegführung. Da die Bewohner von Gibeon mit den Israeliten Frieden geschlossen hatten, erklärten ihnen fünf Könige der Amoriter den Krieg. Josua kam den Gibeonitern zu Hilfe, und in der Schlacht, die daraufhin entbrannte, war die Hand Jehovas wiederholt zu erkennen. Gott brachte die Amoriter in Verwirrung, und „es geschah, während sie vor Israel her flohen und am Abhang von Beth-Horon waren, daß Jehova von den Himmeln her bis Aseka große Steine auf sie herabwarf, so daß sie starben“. Durch die Hagelsteine starben mehr als durch das Schwert der Israeliten (Josua 10:1-11).

„Vor den Augen Israels“ sprach Josua dann zu Jehova und sagte: „Sonne, steh bewegungslos über Gibeon, und Mond, über der tief gelegenen Ebene von Ajalon!“ Was geschah? Im Bericht heißt es: „Demgemäß blieb die Sonne bewegungslos, und der Mond stand wirklich still, bis die Nation Rache nehmen konnte an ihren Feinden“ (Josua 10:12, 13).

Welch erstaunliche Geschehnisse! Und bestimmt weitere herausragende Gründe für das Volk Jehovas, seinem Gott dankbar zu sein!

Dankbarkeit nur von kurzer Dauer

Nach jedem Eingriff Jehovas waren die Israeliten von Dank erfüllt. Wahrscheinlich schwor sich jeder, nie zu vergessen, was er gesehen hatte. Doch ihre Dankbarkeit war nur von sehr kurzer Dauer. Immer wieder erwiesen sich die Israeliten als undankbar. Daher gab Gott sie „wiederholt in die Hand der Nationen, damit die sie Hassenden über sie herrschten“ (Psalm 106:41).

Jehova bekundete allerdings großmütig seine Bereitschaft zu vergeben, wenn die Israeliten in eine ernste Notlage geraten waren, dann aber ihren falschen und undankbaren Lauf bereuten und ihn um Hilfe anriefen. „Er sah immer wieder ihre Bedrängnis, wenn er ihr inständiges Rufen hörte. Und er gedachte ihretwegen stets seines Bundes, und er empfand immer wieder Bedauern gemäß der Fülle seiner großen liebenden Güte“ (Psalm 106:44, 45). Wiederholt vergab Gott ihnen, befreite sie aus der Hand der Bedrücker und erwies ihnen wieder Gunst.

Gott war zwar langmütig und sandte wiederholt seine Propheten zu den Israeliten, um ihr Denken zurechtzubringen, aber sie erwiesen sich als unverbesserlich. Schließlich hatte Gottes Geduld ein Ende, und er ließ zu, daß das Land Juda im Jahre 607 v. u. Z. von den Babyloniern erobert wurde. Wer nicht von den Heeren Nebukadnezars getötet worden war, wurde in die Gefangenschaft nach Babylon geführt.

Welch ein katastrophales Ende sie doch wegen ihrer ständigen Undankbarkeit und ihrer Illoyalität Gott gegenüber ereilte! Und das obwohl sie unzählige Gründe gehabt hätten, dankbar zu sein.

Was müssen Christen heute tun, um denselben Fehler zu vermeiden, nämlich zu versäumen, für all das dankbar zu sein, was Jehova Gott — zusätzlich zu seinen gütigen Taten gegenüber der Menschheit im allgemeinen — für sie getan hat? Das wird im folgenden Artikel behandelt.

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