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  • Die kostbare Einheit in Jehovas Familie
    Der Wachtturm 1996 | 15. Juli
    • Theokratische Ordnung unerläßlich

      12. Wodurch zeichnet sich eine glückliche, vereinte Familie aus, und welche Einrichtung förderte die Einheit der Christenversammlung im ersten Jahrhundert?

      12 Eine Familie, die eine feste, aber liebevolle Führung hat und in der Ordnung herrscht, ist wahrscheinlich vereint und glücklich (Epheser 5:22, 33; 6:1). Jehova ist ein Gott des Friedens und der Ordnung, und alle in seiner Familie betrachten ihn als den „Allerhöchsten“ (Daniel 7:18, 22, 25, 27; 1. Korinther 14:33). Sie erkennen auch an, daß er seinen Sohn, Jesus Christus, zum Erben aller Dinge eingesetzt und ihm alle Gewalt im Himmel und auf der Erde übertragen hat (Matthäus 28:18; Hebräer 1:1, 2). Mit Christus als Haupt ist die Christenversammlung eine geordnete, vereinte Organisation (Epheser 5:23). Zur Beaufsichtigung der Tätigkeit der Versammlungen im ersten Jahrhundert diente eine leitende Körperschaft, bestehend aus den Aposteln und anderen geistig reifen „älteren Männern“. In den einzelnen Versammlungen gab es ernannte Aufseher oder Älteste und Dienstamtgehilfen (Apostelgeschichte 15:6; Philipper 1:1). Der Gehorsam gegenüber denjenigen, die die Führung übernahmen, förderte die Einheit (Hebräer 13:17).

      13. Wie zieht Jehova Menschen zu sich, und wozu führt das?

      13 Doch läßt solche Ordnung darauf schließen, daß die Einheit der Anbeter Jehovas einer festen, unpersönlichen Führung zuzuschreiben ist? Keinesfalls! Es gibt nichts Liebloses in Verbindung mit Gott oder seiner Organisation. Jehova zieht die Menschen durch Beweise seiner Liebe zu sich, und jedes Jahr werden Hunderttausende freiwillig und freudig ein Teil seiner Organisation, indem sie sich als Symbol ihrer völligen Hingabe an Gott taufen lassen. Sie haben die gleiche Einstellung wie Josua, der seine israelitischen Landsleute aufforderte: „Erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt ... Ich aber und meine Hausgenossen, wir werden Jehova dienen“ (Josua 24:15).

      14. Warum können wir sagen, daß Jehovas Organisation theokratisch ist?

      14 Als Teil der Familie Jehovas sind wir nicht nur freudig, sondern auch sicher. Das ist deshalb der Fall, weil Jehovas Organisation theokratisch ist. Gottes Königreich ist eine Theokratie (von den griechischen Wörtern theós, Gott, und krátos, Herrschaft). Es handelt sich um eine Herrschaft durch Gott, eine Herrschaft, die von ihm angeordnet und eingesetzt worden ist. Jehovas gesalbte „heilige Nation“ unterwirft sich seiner Herrschaft und ist daher ebenfalls theokratisch (1. Petrus 2:9). Da Jehova, der große Theokrat, unser Richter, Satzungsgeber und König ist, haben wir allen Grund, uns sicher zu fühlen (Jesaja 33:22). Doch was wäre, wenn irgendwelche Streitigkeiten entstehen würden und unsere Freude, Sicherheit und Einheit bedrohten?

  • Die kostbare Einheit in Jehovas Familie
    Der Wachtturm 1996 | 15. Juli
    • In theokratischer Einheit dienen

      19. Warum wächst die Einheit in der Familie der Anbeter Jehovas?

      19 Die Einheit wächst, wenn die Mitglieder einer Familie zusammenarbeiten. Das gleiche trifft auf die Familie der Anbeter Jehovas zu. Da die Ältesten und die übrigen Mitglieder der Versammlung des ersten Jahrhunderts theokratisch gesinnt waren, wirkten sie in ihrem Dienst für Gott vollständig mit der leitenden Körperschaft zusammen und beachteten deren Entscheidungen. Mit der Unterstützung der leitenden Körperschaft gingen die Ältesten daran, ‘das Wort zu predigen’, während die Mitglieder der Versammlungen im allgemeinen ‘übereinstimmend redeten’ (2. Timotheus 4:1, 2; 1. Korinther 1:10). Deshalb wurden im Predigtdienst und in den christlichen Zusammenkünften dieselben biblischen Wahrheiten dargelegt, ob in Jerusalem, Antiochia, Rom, Korinth oder anderswo. Eine solche theokratische Einheit besteht auch heute.

      20. Was müssen wir tun, damit unsere christliche Einheit bewahrt bleibt?

      20 Damit unsere Einheit bewahrt bleibt, sollten wir uns alle bemühen, die wir zur weltweiten Familie Jehovas gehören, theokratische Liebe zu offenbaren (1. Johannes 4:16). Wir müssen uns Gottes Willen unterwerfen und tiefen Respekt vor dem ‘treuen Sklaven’ und seiner leitenden Körperschaft haben. Genauso wie unsere Hingabe an Gott beruht natürlich auch unser Gehorsam auf Freiwilligkeit und Freude (1. Johannes 5:3). Wie passend der Psalmist doch Freude und Gehorsam miteinander verband! Er sang: „Preiset Jah! Glücklich ist der Mann, der Jehova fürchtet, an dessen Geboten er große Lust gefunden hat“ (Psalm 112:1).

      21. Wie können wir uns als theokratisch gesinnt erweisen?

      21 Jesus, das Haupt der Versammlung, ist durch und durch theokratisch gesinnt und tut stets den Willen seines Vaters (Johannes 5:30). Ahmen wir daher ihn als unser Vorbild nach, indem wir Gottes Willen tun — auf theokratische Weise und vereint in rückhaltloser Zusammenarbeit mit der Organisation Jehovas. Dann können wir mit von Herzen kommender Freude und Dankbarkeit in die Worte des Psalmisten einstimmen: „Siehe! Wie gut und wie lieblich es ist, wenn Brüder in Einheit beisammenwohnen!“

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