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  • Wie schafft man es, einen guten Draht zum Sohn zu behalten?
    Der Wachtturm 2011 | 1. November
    • 1. DER ZEITFAKTOR: In vielen Ländern ist der Vater der Haupternährer der Familie. Oft ist er deshalb zwangsläufig den größten Teil des Tages weg. Es ist frappierend, wie wenig Zeit manche Väter mit ihren Kindern verbringen. Nach einer neueren Umfrage in Frankreich zum Beispiel haben Väter dort gerade einmal 12 Minuten am Tag Zeit für ihre Kinder.

      WIE SIEHT ES BEI MIR AUS? Wie viel Zeit verbringe ich mit meinem Sohn? Ich könnte in den nächsten Wochen ja einmal aufschreiben, wie viel Zeit ich mir jeden Tag für ihn nehme. Vielleicht ist es weniger, als ich denke.

  • Wie schafft man es, einen guten Draht zum Sohn zu behalten?
    Der Wachtturm 2011 | 1. November
    • Und wie findet man Zeit für seinen Sohn?

      Man könnte ihn sooft wie möglich bei den täglichen Arbeiten mit einschließen, ihn zum Beispiel mithelfen lassen, wenn es rund ums Haus etwas zu tun gibt. Ein kleiner Handfeger oder ein Kinderspaten — und schon wird der kleine Mann mit strahlendem Gesicht seinem Helden und großen Vorbild — seinem Papa! — zur Hand gehen. Wahrscheinlich braucht man dann zwar für alles etwas länger, aber es schafft Nähe, und der Sohn lernt gleichzeitig noch etwas in Sachen Arbeitsmoral. Schon vor langer Zeit wurden Väter in der Bibel dazu ermutigt, ihre Kinder in ihren Alltag mit einzubeziehen und solche Momente zu nutzen, sich mit ihnen zu unterhalten und ihnen vieles beizubringen (5. Mose 6:6-9). Ein guter Rat, der immer noch aktuell ist.

      Außerdem ist es sehr wertvoll, sich die Zeit zu nehmen, mit seinem Jungen zu spielen. Dabei kommt nicht nur der Spaßfaktor zum Tragen. Wie Forschungen ergeben haben, lernen Kinder auf diese Weise auch, sich mehr zuzutrauen und mutiger zu werden.

      Und das gemeinsame Spielen hat sogar eine noch wichtigere Funktion: „Durch das Spiel kann ein Junge mit seinem Vater am besten kommunizieren“, erklärt der Soziologe Michel Fize. Beim Spiel kann der Vater seinem Sohn mit Worten und Taten zeigen, dass er ihn liebt. Auf diese Weise lernt auch der Sohn, Liebe zurückzuschenken. Dazu erzählt André aus Deutschland: „Als Manuel noch klein war, haben wir häufig zusammen gespielt. Ich habe ihn oft geknuddelt, und er hat dadurch gelernt, mir auch seine Liebe zu zeigen.“

      Gut für eine enge Bindung ist nicht zuletzt auch, wenn man seinem Sprössling vor dem Schlafengehen regelmäßig etwas vorliest. Oft erzählt er einem dann, was er an dem Tag alles toll fand. Oder man hört von seinen kleinen und großen Sorgen. Dadurch macht es ein Vater seinem Sohn leichter, auch später weiter mit ihm im Gespräch zu bleiben.

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