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Barbados, Westindische InselnJahrbuch der Zeugen Jehovas 1989
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Normalerweise sind die Inselbewohner Frühaufsteher. Alfred Joseph erinnerte sich, daß er und einige andere Brüder beschlossen hatten, in Holetown, einer kleinen Gemeinde an der Westküste, mit dem Zeugnisgeben frühmorgens anzufangen. Sie hängten die Sprechmaschine hoch oben in einem Baum auf, so daß der Ton in der morgendlichen Stille weithin zu hören war und somit mehr Menschen erreicht werden konnten. Dieses energische Vorgehen löste sofort Reaktionen aus. Bruder Joseph berichtete: „Bald tauchte am Ort des Geschehens ein Polizeibeamter auf, der uns mitteilte, daß der ‚Reverend‘ ihn geschickt habe und daß wir mit unserem biblischen Bildungsprogramm aufhören sollten. Wir ermunterten ihn, ein paar Minuten zuzuhören. Als er feststellte, daß wir in keiner Weise ordnungswidrig handelten — abgesehen davon, daß wir früh angefangen hatten — und daß an unserer Königreichsbotschaft nichts Verkehrtes war, ging er fort.“
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Barbados, Westindische InselnJahrbuch der Zeugen Jehovas 1989
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Einige Zeit danach stellte ich die Sprechmaschine hinter der Nazarene Church unter freiem Himmel auf und spielte Richter Rutherfords Schallplatten ab. Die Folge war, daß viele, die gerade zum Gottesdienst gehen wollten, nicht in die Kirche hineingingen, sondern draußen blieben, um sich den Vortrag auf Schallplatte anzuhören. Ob die Leute nur neugierig oder wirklich interessiert waren, konnte ich nicht sagen, aber eines konnte ich sagen: ‚Meine Gemeinde‘ draußen war größer als die in der Kirche.“
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