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  • Das Dromedar — Allroundbeförderungsmittel Afrikas
    Erwachet! 1992 | 8. Juni
    • Damals ein nützliches Geschöpf ...

      Anscheinend wurde das einhöckerige Kamel oder Dromedar schon zu Abrahams Zeiten in großem Maß genutzt. Abraham erwarb während seines Aufenthalts in Ägypten einige dieser Tiere (1. Mose 12:16). Es ist sogar möglich, daß er seine berühmte Reise von Ur in Chaldäa in das Land Kanaan auf Kamelen unternahm.

      Auch Hiob besaß Kamele. Seine Herde zählte etwa 3 000 Stück und machte ihn mit zu einem der reichsten Männer seiner Gegend (Hiob 1:3). Kamele wurden also mindestens während der letzten 4 000 Jahre in Ägypten und anderswo für sehr kostbar gehalten.

      Im 2. Jahrhundert u. Z. gelangten sie in den übrigen Teil Nordafrikas. Das ermöglichte ihren Besitzern, in der Wüste Sahara ein Nomadenleben zu führen, was ohne Kamel undenkbar gewesen wäre.

      Schließlich schufen die Nomaden Wüstenstraßen und begannen, mit Sklaven zu handeln. In Gebieten Afrikas südlich der Sahara kauften sie Sklaven und brachten diese zu Arbeitszwecken in entfernte Oasen, aus denen sie nie und nimmer zu Fuß entkommen konnten.

      Große Kamelkarawanen beförderten Salz durch die Wüste an Plätze, wo es selten und daher sehr begehrt war. Das Kamel ist heute nicht im geringsten unmodern geworden, obwohl es nicht mehr im Sklavenhandel und nur noch selten im Salzhandel eingesetzt wird.

      ... und heute

      Im Gebiet der Sahara sind Kamelkarawanen noch üblich — eine Transportart, die sich seit Abrahams Zeiten nicht geändert hat. Die Nomadenstämme sind sehr auf die Kamele angewiesen; noch heute sind sie für ihren Lebensstil genauso bedeutsam wie in vergangenen Jahrtausenden.

      Nomaden benötigen zuallererst ein Transportmittel — für sich selbst, für Wasser, Nahrung und was sonst noch zu ihrer Ausrüstung gehört. Sie melken das Kamel und heben sorgfältig sein Haar auf, um daraus Kleidung, Decken und Zelte zu machen. Die Haut wird als Leder verwendet, und das Fleisch dient zur Nahrung.

      Kamelkarawanen legen ungefähr 40 km am Tag zurück. Manche Kamele können jedoch nötigenfalls 160 km an einem Tag bewältigen. Das ist ein wichtiger Faktor, wenn die Wasserquellen viele Kilometer entfernt sind.

      Sie kommen aber nicht nur in den entfernten Wüstengebieten zum Einsatz. Das Kamel ist ein alltäglicher Anblick, und im Sahel ist sein Stöhnen, Jammern und Gurgeln auf vielen Märkten ein normales Geräusch. Kamele befördern Menschen und Waren aus Landgebieten auf den Markt und transportieren häufig Lasten von 200 kg oder mehr.

  • Das Dromedar — Allroundbeförderungsmittel Afrikas
    Erwachet! 1992 | 8. Juni
    • Es ist nichts Ungewöhnliches, in dieser Stadt auf den Straßen ein Kamel oder mehrere zu sehen, die schwere Getreidesäcke sowie den Reiter tragen. Er liefert die Säcke eventuell in den Häusern ab oder sieht sich einfach nach künftigen Kunden um.

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