-
Wie reisende Aufseher als treue Verwalter dienenDer Wachtturm 1996 | 15. November
-
-
16. Warum ist die Ermunterung durch reisende Aufseher und ihre Frauen von großem Nutzen?
16 Reisende Aufseher bemühen sich, andere zu ermuntern. Als Paulus die Versammlungen in Mazedonien besuchte, ‘ermunterte er sie mit manchem Wort’ (Apostelgeschichte 20:1, 2). Worte der Ermunterung können eine große Hilfe sein, Jung und Alt zu geistigen Zielen hinzulenken. In einem großen Zweigbüro der Watch Tower Society ergab eine informelle Umfrage, daß fast 20 Prozent der freiwilligen Mitarbeiter durch Kreisaufseher ermuntert worden waren, den Vollzeitdienst aufzunehmen. Auch die Frau eines reisenden Aufsehers trägt auf Grund ihres vorzüglichen Beispiels als Vollzeitverkündigerin des Königreiches wesentlich zur Ermunterung bei.
17. Wie denkt ein älterer Kreisaufseher über sein Vorrecht, anderen zu helfen?
17 Ältere und bedrückte Personen bedürfen besonderer Ermunterung. Ein älterer Kreisaufseher schrieb: „Ein Bereich meiner Tätigkeit, der bei mir eine unbeschreibliche innere Freude auslöst, ist das Vorrecht, den Untätigen und Schwachen in Gottes Herde Beistand zu leisten. Für mich haben die Worte aus Römer 1:11, 12 eine spezielle Bedeutung, weil ich wirklich sehr ermuntert und gestärkt werde, während ich den Betreffenden ‘eine geistige Gabe mitteile, damit sie befestigt werden’.“
-
-
Wie reisende Aufseher als treue Verwalter dienenDer Wachtturm 1996 | 15. November
-
-
18. Welche biblisch begründeten Ziele verfolgen reisende Aufseher?
18 Reisende Aufseher sind an ihren Glaubensbrüdern und -schwestern wirklich interessiert. Sie möchten die Versammlungen stärken und sie in geistiger Hinsicht erbauen (Apostelgeschichte 15:41). Ein reisender Aufseher bemüht sich angestrengt, „zu ermuntern, zu erfrischen sowie den Wunsch zu fördern, den Predigtdienst durchzuführen und die Wahrheit auszuleben“ (3. Johannes 3). Ein anderer ist darauf bedacht, Mitchristen in der Wahrheit zu befestigen (Kolosser 2:6, 7). Denken wir daran, daß der reisende Aufseher ein „echter Jochgenosse“ ist, nicht ein Herr über den Glauben anderer (Philipper 4:3; 2. Korinther 1:24). Sein Besuch bietet die Möglichkeit der Ermunterung und vermehrter Tätigkeit, und die Ältestenschaft hat Gelegenheit, sich über erzielte Fortschritte und künftige Ziele Gedanken zu machen. Versammlungsverkündiger, Pioniere, Dienstamtgehilfen und Älteste können erwarten, durch die Worte und das Beispiel des reisenden Aufsehers erbaut und für das vor ihnen liegende Werk angespornt zu werden. (Vergleiche 1. Thessalonicher 5:11.) Unterstützen wir daher rückhaltlos die Besuche des Kreisaufsehers, und ziehen wir vollen Nutzen aus dem Dienst des Bezirksaufsehers.
-