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  • „Ihr seid meine Zeugen“!
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • Die Götter vor Gericht

      10. Vor welche Herausforderung stellt Jehova die Nationen und ihre Götter?

      10 Seine Verheißung, Israel zu befreien, macht Jehova jetzt zum Gegenstand einer Gerichtsverhandlung von universeller Tragweite und er lädt die Götter der Nationen vor. Wir lesen: „Mögen die Nationen alle an e i n e n Ort zusammengebracht werden, und mögen Völkerschaften versammelt werden. Wer [von ihren Göttern] ist unter ihnen, der dies mitteilen kann? Oder können sie uns gar die ersten Dinge hören lassen? Lasst sie [das heißt ihre Götter] ihre Zeugen stellen, damit sie gerechtgesprochen werden mögen, oder lasst sie hören und sagen: ‚Es ist die Wahrheit!‘ “ (Jesaja 43:9). Jehova stellt die Nationen der Welt vor eine gewaltige Herausforderung. Er sagt gewissermaßen: „Lasst eure Götter beweisen, dass sie Götter sind, indem sie die Zukunft genau vorhersagen.“ Da nur der wahre Gott prophezeien kann, ohne sich zu irren, werden durch diese Prüfung alle Schwindler entlarvt (Jesaja 48:5). Doch der Allmächtige nennt noch eine rechtliche Bedingung: Alle, die behaupten, wahre Götter zu sein, sollen Zeugen stellen, und zwar sowohl für ihre Vorhersagen als auch für deren Erfüllung. Natürlich schließt sich Jehova bei diesem rechtlichen Erfordernis selbst nicht aus.

      11. Welchen Auftrag erteilt Jehova seinem Knecht, und was offenbart Jehova über seine Göttlichkeit?

      11 Falsche Götter können, weil sie machtlos sind, keine Zeugen stellen. Der Zeugenstand bleibt daher peinlicherweise unbesetzt. Jetzt ist Jehova an der Reihe, seine Göttlichkeit zu bestätigen. Mit Blick auf sein Volk sagt er: „Ihr seid meine Zeugen ..., ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, dass ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner. Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter. Ich selbst habe es verkündet und habe gerettet und habe es hören lassen, als kein fremder Gott unter euch war. Und ihr seid meine Zeugen ..., und ich bin Gott. Auch bin ich die ganze Zeit derselbe; und es gibt keinen, der Befreiung aus meiner eigenen Hand bewirkt. Ich werde handeln, und wer kann sie [meine Hand] abwenden?“ (Jesaja 43:10-13).

      12, 13. (a) Was kann Jehovas Volk auf überwältigende Weise bezeugen? (b) Wie ist Jehovas Name in der Neuzeit in den Vordergrund gerückt worden?

      12 Als Reaktion auf die Worte Jehovas drängt sich schon nach kurzer Zeit eine freudige Schar Menschen in den Zeugenstand. Ihr Zeugnis ist eindeutig und unwiderlegbar. Wie Josua bestätigen sie, dass ‘alles, was Jehova geredet hat, eingetroffen ist. Kein einziges Wort ist dahingefallen’ (Josua 23:14). Dem Volk Jehovas klingen noch die Worte Jesajas, Jeremias, Hesekiels und anderer Propheten im Ohr, die wie aus einem Munde Judas Exil und die wunderbare Befreiung daraus vorhersagten (Jeremia 25:11, 12). Judas Befreier, Cyrus, wurde lange vor seiner Geburt namentlich genannt! (Jesaja 44:26 bis 45:1).

      13 Wer kann angesichts dieser Fülle von Beweisen leugnen, dass Jehova der allein wahre Gott ist? Im Gegensatz zu allen heidnischen Göttern ist Jehova unerschaffen; nur er ist der wahre Gott.a Das Volk, das Jehovas Namen trägt, hat daher das einzigartige und begeisternde Vorrecht, Gottes wunderbare Taten künftigen Generationen und anderen zu erzählen, die etwas über ihn wissen möchten (Psalm 78:5-7). Vergleichbar damit haben Jehovas neuzeitliche Zeugen das Vorrecht, den Namen Jehovas auf der ganzen Erde zu verkünden. In den 1920er-Jahren wurden sich die Bibelforscher immer mehr der tiefen Bedeutung des Gottesnamens Jehova bewusst. Schließlich brachte Joseph F. Rutherford, der Präsident der Gesellschaft, am 26. Juli 1931 auf einem Kongress in Columbus (Ohio, USA) eine Resolution ein, betitelt „Ein neuer Name“. Die Worte „[Wir] wünschen, unter folgendem Namen bekannt zu sein und also genannt zu werden: Jehovas Zeugen“ begeisterten die Anwesenden, und sie stimmten der Resolution mit einem lauten „Ja!“ zu. Von da an ist der Name Jehovas weltweit bekannt geworden (Psalm 83:18).

      14. Woran erinnert Jehova die Israeliten, und wieso ist diese Erinnerung zeitgemäß?

      14 Jehova ist an denen interessiert, die seinen Namen auf ehrbare Weise tragen, und er betrachtet sie „wie die Pupille seines Auges“. Daran erinnert er die Israeliten und erzählt ihnen, wie er sie aus Ägypten befreite und sicher durch die Wildnis führte (5. Mose 32:10, 12). Damals gab es keinen fremden Gott unter ihnen, denn sie sahen mit eigenen Augen die völlige Demütigung aller Götter Ägyptens. Ja, sämtliche ägyptischen Götter konnten weder Ägypten schützen noch den Auszug Israels verhindern (2. Mose 12:12). Ebenso wenig wird das mächtige Babylon, dessen Stadtbild von mindestens 50 Tempeln falscher Götter geprägt wird, in der Lage sein, der Hand des Allmächtigen zu wehren, wenn er sein Volk befreit. Außer Jehova „gibt es keinen Retter“, das steht fest.

  • „Ihr seid meine Zeugen“!
    Die Prophezeiung Jesajas — Licht für alle Menschen II
    • [Bilder auf Seite 52]

      Jehova fordert die Nationen heraus, Zeugen für ihre Götter zu stellen

      (1) Bronzestatue des Baal, (2) Tonfiguren Aschtorets, (3) die ägyptische Triade: Horos, Osiris und Isis, (4) die griechischen Göttinnen Athene (links) und Aphrodite

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