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  • Venezuela
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1996
    • Damals bestand die Missionargruppe aus ledigen Brüdern. Als jedoch 1958 Leila Proctor, eine aus Australien gebürtige Missionarin, eintraf, gab es in Maracay nur e i n e n getauften Bruder, obwohl zwischen 12 und 20 Personen die Zusammenkünfte besuchten. Das war Keith Glessing, der 1955 zusammen mit seiner Frau Joyce die Gileadschule absolviert hatte. Die Schwestern mußten in verschiedener Hinsicht aushelfen, weil Brüder fehlten. Schwester Proctor berichtet: „Wir Schwestern hatten Programmpunkte in den Dienstzusammenkünften und halfen bei der Kontenführung, der Literatur und den Zeitschriften. Nachdem ich fünf Monate in dieser Zuteilung gewesen war, wurde ich gebeten, ein Buchstudium zu leiten. Anfangs bestand es nur aus einem untätigen Verkündiger und mir. Die Zusammenkunft wurde bei Kerzenlicht in einer Wohnung durchgeführt, deren Fußboden aus Erde bestand. Mit der Zeit stieg die Zahl der Besucher, so daß das Wohnzimmer, die Küche und der Patio voll besetzt waren — und das trotz meines entsetzlichen Spanisch. Das konnte nur mit der Hilfe des heiligen Geistes Jehovas geschehen.

  • Venezuela
    Jahrbuch der Zeugen Jehovas 1996
    • Vorsicht, Karnevalszeit!

      In Venezuela ist die Karnevalszeit eine Zeit für Partys und phantasievolle Kleidung — und eine Zeit zum Wasserwerfen! Besonders Kinder finden große Freude daran, nichtsahnende Passanten völlig zu durchnässen. Es ist im allgemeinen nicht ratsam, in der Karnevalswoche am Montag und Dienstag auf die Straße zu gehen.

      „Ich hörte nicht auf die Warnungen“, gibt Leila Proctor zu. „Im ersten Jahr in Maracay beschloß ich, meine Bibelstudien durchzuführen, ganz gleich, was geschieht. Nun ja, ich tat es auch, doch beim ersten Studium kam ich durchnäßt an, da ich das Ziel von einem Eimer Wasser geworden war, der über mich ausgeschüttet wurde. Wieder halbwegs trocken, ging ich zu meinem zweiten Studium, nur um unterwegs das Ziel von zwei Eimern Wasser zu werden. Dort kam ich bis auf die Haut durchnäßt an.“ Andere Missionare können ähnliche Geschichten erzählen.

      Leila, die im Missionarheim Quinta Luz in Caracas lebt, gestaltet jetzt ihren Zeitplan zur Karnevalszeit etwas anders.

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