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  • Vulkane — Eine Gefahr für uns?
    Erwachet! 1996 | 8. Mai
    • Man hat herausgefunden, daß diese Vulkane entlang der Grenzen von riesigen, sich bewegenden Krustenschollen oder Platten vorkommen, und zwar besonders dort, wo eine ozeanische Platte unter eine kontinentale Platte abtaucht. Diesen Vorgang nennt man Subduktion. Durch die dabei entstehende Hitze wird Magma (geschmolzenes Gestein) gebildet, das zur Erdoberfläche aufsteigt. Plötzliche Verschiebungen der Platten verursachen in vielen Gebieten, in denen vulkanische Eruptionen stattfinden, außerdem schwere Erdbeben.

      Auch wenn ozeanische Platten auseinanderdriften, können sich Vulkane bilden. Viele ihrer Eruptionen finden auf dem Meeresboden statt und werden nicht gesehen. Wer allerdings in dem Inselstaat Island lebt, der befindet sich hoch oben auf dem Reykjanesrücken, der mit dem Mittelatlantischen Rücken verbunden ist, wo die Platten auseinanderdriften, zu denen Nord- und Südamerika beziehungsweise Europa und Afrika gehören. Vereinzelt haben Hot spots (heiße Flecken) unter Krustenplatten große Vulkane geschaffen, wie beispielsweise auf Hawaii und auf dem afrikanischen Kontinent.

  • Vulkane — Eine Gefahr für uns?
    Erwachet! 1996 | 8. Mai
    • Im allgemeinen bewirkt kieselsäurereiches Magma die gefährlicheren, explosiven Eruptionen. Dieser Magmatyp ist zähflüssig und kann vorübergehend den Vulkan mit einem Pfropfen verschließen, bis die Gase genügend Druck erzeugen, um den Vulkan aufzusprengen. Kieselsäurereiches Magma erstarrt zu hellem Gestein, und man findet es gewöhnlich bei Vulkanen, die an Plattenrändern liegen. Es kann auch zu Explosionen kommen, wenn aufsteigendes Magma auf Wasser trifft, das dann zischend verdampft. Durch explosive Eruptionen herausgeschleuderte heiße Asche kann tödlich sein — im karibischen Raum fanden 1902 in einem Zeitraum von sechs Monaten bei drei Vulkanausbrüchen über 36 000 Menschen den Tod.

      Ozeanische Hot-spot-Vulkane und Riftvulkane sowie viele andere Vulkane bestehen dagegen größtenteils aus dunklem Basalt, der arm an Kieselsäure, aber reich an Eisen und Magnesium ist. Basaltmagma ist flüssig und hat im allgemeinen schwach explosive oder gar nicht explosive Eruptionen zur Folge, und Menschen können den nur langsam fließenden Lavaströmen relativ einfach aus dem Weg gehen. Doch diese Eruptionen können sehr langlebig sein — die Ausbrüche des Vulkans Kilauea auf der Insel Hawaii halten seit dem Januar 1983 an. Zwar ist durch solche Eruptionen großer Sachschaden entstanden, aber nur selten werden dabei Menschen getötet oder verletzt.

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