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  • „Was du gelobst, bezahle“
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | April
    • 1. (a) Was hatten der Richter Jephtha und Hanna gemeinsam? (Siehe Anfangsbilder.) (b) Welche Fragen werden im vorliegenden Artikel beantwortet?

      ER WAR ein tapferer Führer; sie war eine Frau, die sich ihrem Mann unterordnete. Er war ein mutiger Krieger; sie kümmerte sich demütig um das Wohl ihrer Familie. Was hatten der Richter Jephtha und Elkanas Frau Hanna möglicherweise gemeinsam, außer dass sie demselben Gott dienten? Beide hatten Gott ein Gelübde abgelegt und beide erfüllten es treu. Sie sind ein sehr gutes Beispiel für Männer und Frauen, die Jehova heute ein Gelübde ablegen.

  • „Was du gelobst, bezahle“
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2017 | April
    • SIE HIELTEN TREU AN IHREM GELÜBDE FEST

      5. Was versprach Jephtha Jehova, und was geschah dann?

      5 Als Jephtha gegen die Ammoniter, die Gottes Volk unterdrückten, in den Krieg zog, gab er Jehova ein Versprechen und hielt sich treu daran. Jephtha flehte Jehova an, ihm den Sieg zu schenken (Ri. 10:7-9). Er versprach Jehova: „Wenn du die Söhne Ammons wirklich in meine Hand gibst, soll es auch geschehen, dass der . . ., der aus den Türen meines Hauses herauskommt, mir entgegen, wenn ich in Frieden von den Söhnen Ammons zurückkehre, dann Jehova gehören soll.“ Was geschah dann? Die Ammoniter wurden besiegt, und es war Jephthas geliebte Tochter, die ihm nach seiner Rückkehr entgegenkam. Sie sollte „Jehova gehören“ (Ri. 11:30-34). Was bedeutete das für sie?

      6. (a) Warum war es für Jephtha und seine Tochter nicht leicht, das Gelübde zu bezahlen? (b) Was wird in 5. Mose 23:21, 23 und Psalm 15:4 zum Thema Gelübde deutlich gemacht?

      6 Damit Jephthas Tochter das Gelübde ihres Vaters bezahlen konnte, wurde von ihr erwartet, sich ganz dem Dienst an der Stiftshütte zu widmen. Hatte Jephtha das Gelübde unüberlegt abgelegt? Nein. Er müsste damit gerechnet haben, dass seine Tochter ihm aus seinem Haus entgegenkommen könnte. Und trotzdem war diese Situation für Vater und Tochter belastend — ein echtes Opfer für beide. Als er sie sah, zerriss er seine Kleider und sagte, es würde ihm das Herz brechen. Und seine Tochter „beweinte ihre Jungfrauschaft“. Warum? Jephtha hatte keinen Sohn und seine einzige Tochter könnte nie heiraten und ihm Enkelkinder schenken. Es wäre unmöglich, den Familiennamen und das Erbe weiterzugeben. Doch für Jephtha war das nicht die wichtigste Überlegung. Er sagte: „Ich habe meinen Mund vor Jehova aufgetan, und ich kann nicht zurücktreten.“ Und seine Tochter erwiderte: „Tu mit mir gemäß dem, was aus deinem Mund hervorgegangen ist“ (Ri. 11:35-39). Jephtha und seine Tochter waren loyal. Es wäre ihnen nie in den Sinn gekommen, ein Gelübde zu brechen, das vor dem Allerhöchsten abgelegt worden war — ganz gleich was es sie kosten würde. (Lies 5. Mose 23:21, 23; Psalm 15:4.)

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