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  • Das veränderte Gesicht des Krieges
    Der Wachtturm 2004 | 1. Januar
    • Das veränderte Gesicht des Krieges

      KRIEG war schon immer brutal. Er hat stets verheerende Auswirkungen auf das Leben der Soldaten und bringt Leid und Elend über die Zivilbevölkerung. Doch in jüngerer Zeit hat der Krieg sein Gesicht verändert. In welcher Hinsicht?

      Heutige Kriege sind vor allem Bürgerkriege — Kriege zwischen verfeindeten Gruppen der Einwohner eines Landes. Und Bürgerkriege dauern häufig länger, traumatisieren die Bevölkerung noch stärker und zerstören Länder gründlicher als zwischenstaatliche Kriege. „Bürgerkriege sind grausame, blutige Operationen, die Tausende von Todesopfern fordern sowie sexuelle Übergriffe und Zwangsumsiedlungen mit sich bringen und im Extremfall zum Völkermord führen“, stellte der spanische Historiker Julián Casanova fest. Wunden, die sich Nachbarn durch Gräueltaten gegenseitig zufügen, brauchen womöglich Jahrhunderte, bis sie verheilt sind.

      Seit dem Ende des Kalten Krieges wurden verhältnismäßig wenige Kriege geführt, bei denen sich nationale Streitkräfte gegenüberstanden. „Von den größeren bewaffneten Konflikten, die zwischen 1990 und 2000 registriert wurden, waren außer dreien alle intern“, berichtet das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI).

      Es stimmt zwar, dass interne Konflikte womöglich weniger bedrohlich erscheinen und von den internationalen Medien manchmal kaum beachtet werden, aber das Leid und die Zerstörung, die solche Feindseligkeiten verursachen, sind trotzdem verheerend. Die Zahl der bei internen Konflikten Umgekommenen geht in die Millionen. Tatsächlich haben in den beiden vergangenen Jahrzehnten in nur drei kriegsgeschundenen Ländern — Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo und dem Sudan — annähernd 5 Millionen Menschen das Leben verloren. Auf dem Balkan kosteten die brutalen Kämpfe zwischen den verschiedenen Volksgruppen beinahe 250 000 Menschen das Leben und der lange Guerillakrieg in Kolumbien forderte 100 000 Tote.

      Die Brutalität des Bürgerkriegs zeigt sich am deutlichsten in den Auswirkungen auf die Kinder. Gemäß dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen kamen in den letzten zehn Jahren über 2 Millionen Kinder bei inneren Unruhen um. Weitere 6 Millionen wurden verwundet. Und immer mehr Kinder werden für den Kriegsdienst rekrutiert. Ein Kindersoldat sagte: „Man hat mich ausgebildet. Man gab mir ein Gewehr. Ich nahm Drogen. Ich tötete Zivilisten. Sehr viele. Es war eben Krieg . . . Ich führte nur Befehle aus. Ich wusste, dass es nicht richtig war. Ich wollte es nicht.“

      In den Ländern, wo Bürgerkrieg schon zum Alltag gehört, wachsen viele Kinder auf, die noch nie erlebt haben, was Frieden bedeutet. Sie leben in einer Welt, wo die Schulen zerstört sind und in der es keinen Dialog gibt, außer wenn die Gewehre sprechen. Die 14-jährige Dunja sagt: „So viele Menschen sind umgekommen . . . Man hört keine Vögel mehr singen, nur noch das Klagen der Kinder, die um jemand weinen, den sie verloren haben — Mutter oder Vater, einen Bruder oder eine Schwester.“

      Was sind die Ursachen?

      Was nährt die Flammen grausamer Bürgerkriege? Hass auf andere Völker oder Stämme, unterschiedliche Religionszugehörigkeit, Ungerechtigkeit und politischer Aufruhr — das sind alles wesentliche Faktoren. Eine weitere Grundursache ist Gier — Machtgier und Geldgier. Nicht selten stacheln politische Führer aus Gier zu dem Hass auf, der die Konflikte schürt. In einem von SIPRI veröffentlichten Bericht heißt es, dass viele der an bewaffneten Konflikten Beteiligten „von persönlichem Gewinnstreben angetrieben werden“. Weiter wird darin erklärt: „Die Gier offenbart sich in vielerlei Form, vom groß angelegten Diamantenhandel des Militärs und der politischen Führung bis hin zur Plünderung von Dörfern durch bewaffnete Jugendliche.“

      Die allgemeine Verfügbarkeit billiger, aber nicht minder tödlicher Waffen trägt ebenfalls zu dem Gemetzel bei. Über 500 000 Todesfälle pro Jahr — hauptsächlich Frauen und Kinder — sollen auf das Konto so genannter Kleinwaffen gehen. In einem afrikanischen Land kostet ein AK-47-Sturmgewehr so viel wie ein Huhn. Leider sind mancherorts Gewehre schon fast genauso verbreitet wie diese Haustiere. Weltweit gibt es gegenwärtig schätzungsweise 500 Millionen Kleinwaffen und leichte Waffen — 1 Waffe auf je 12 Personen.

      Werden erbitterte innere Unruhen zum Kennzeichen des 21. Jahrhunderts werden? Können Bürgerkriege unter Kontrolle gebracht werden? Werden die Menschen jemals aufhören zu töten? Mit diesen Fragen befasst sich der folgende Artikel.

      [Kasten auf Seite 4]

      Der erschütternde Blutzoll der Bürgerkriege

      In den zwar ohne Hightechwaffen, aber mit äußerster Brutalität geführten Bürgerkriegen sind 90 Prozent der Opfer keine Kämpfer, sondern Zivilisten. „Ganz offensichtlich sind Kinder zunehmend die Ziele und nicht nur zufällige Opfer bewaffneter Konflikte“, erklärt Graça Machel, die im Auftrag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen die Auswirkungen bewaffneter Konflikte auf Kinder untersuchte.

      Vergewaltigungen werden heute als militärische Taktik eingesetzt. In einigen von Krieg betroffenen Regionen vergewaltigen Aufständische in den von ihnen überfallenen Dörfern praktisch jedes jugendliche Mädchen, das sie darin vorfinden. Die Vergewaltiger zielen darauf ab, Panik zu verbreiten oder die Familienbande zu zerstören.

      Ein Krieg bringt auch mit sich, dass Hungersnot und Krankheiten grassieren. Bürgerkrieg bedeutet, dass weniger Feldfrüchte angebaut und geerntet werden, weniger medizinische Dienste vorhanden sind — wenn überhaupt — und kaum internationale Hilfe die Bedürftigen erreicht. Wie die Untersuchung eines afrikanischen Bürgerkriegs ergab, starben 20 Prozent der Opfer an Krankheiten und 78 Prozent an Hunger. Nur 2 Prozent fanden infolge von Kampfhandlungen den Tod.

      Durchschnittlich alle 22 Minuten verliert jemand Gliedmaßen oder sein Leben durch eine Landmine. Mehr als 60 Länder sind mit schätzungsweise 60 bis 70 Millionen Landminen überzogen.

      So mancher muss aus seiner Heimat fliehen. Gegenwärtig gibt es weltweit 50 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene — die Hälfte davon sind Kinder.

  • Das Ende aller Kriege
    Der Wachtturm 2004 | 1. Januar
    • Das Ende aller Kriege

      „Wir sind erst 12 Jahre alt. Die Politik und den Krieg können wir zwar nicht beeinflussen, aber wir wollen leben! Wir hoffen auf Frieden. Werden wir ihn noch erleben?“ (Die Schüler einer 5. Klasse).

      „Wir möchten zur Schule gehen, unsere Freunde und Verwandten besuchen können, ohne befürchten zu müssen, entführt zu werden. Ich hoffe, dass sich die Regierung darum kümmert. Wir wollen ein besseres Leben. Wir brauchen Frieden“ (Alhaji, 14 Jahre).

      DIESE ergreifenden Worte vermitteln die von Herzen kommende Hoffnung junger Leute, die schon jahrelang unter den Folgen eines Bürgerkriegs leiden. Sie wollen lediglich ein ganz normales Leben führen. Es ist jedoch alles andere als leicht, die Hoffnung wahr werden zu lassen. Werden wir wohl jemals eine Welt ohne Krieg erleben?

      In den letzten Jahren wurden internationale Anstrengungen unternommen, den einen oder anderen Bürgerkrieg beizulegen, indem man die gegnerischen Seiten dazu drängte, eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Einige Länder haben Friedenstruppen gestellt, damit die Vereinbarungen eingehalten wurden. Doch die wenigsten Nationen können oder wollen es sich leisten, ferne Länder zu überwachen, wo sich wegen tief sitzender Hassgefühle und Verdächtigungen bestenfalls brüchige Abkommen zwischen den Kriegsparteien schließen lassen. Nicht selten flammen die Konflikte bereits wenige Wochen oder Monate nach Unterzeichnung einer Waffenruhe wieder auf. Wie das Stockholmer Internationale Friedensforschungsinstitut ausführt, „ist Frieden schwer erreichbar, solange die Kämpfer den Kampf fortsetzen wollen und können“.

      Christen erinnern diese hartnäckigen Konflikte, unter denen so viele Gebiete der Erde leiden, an eine biblische Prophezeiung. Das Bibelbuch Offenbarung spricht von einer kritischen Zeit in der Geschichte, in der ein symbolischer Reiter ‘den Frieden von der Erde wegnimmt’ (Offenbarung 6:4). Diese anschauliche Darstellung von ständigem Krieg ist Teil eines kombinierten Zeichens, das anzeigt, dass wir in der Zeit leben, die in der Bibel als die „letzten Tage“ bezeichnet wird (2. Timotheus 3:1).a Doch wie uns Gottes Wort versichert, bahnen diese letzten Tage tatsächlich den Weg zum Frieden.

      Wie die Bibel in Psalm 46:9 erklärt, setzt echter Frieden das Ende von Krieg voraus, und zwar nicht nur in einer Region des Planeten, sondern weltweit. Außerdem wird in diesem Psalm ausdrücklich die Vernichtung der in biblischen Zeiten verwendeten Waffen erwähnt — der Speere und der Bogen. Die weit verbreiteten Waffen unserer Tage müssen ebenfalls zerstört werden, wenn die Menschen jemals in Frieden leben sollen.

      Eigentlich sind es jedoch nicht Kugeln und Gewehre, sondern Hass und Habgier, die die Fackel des Krieges weiterbrennen lassen. Gier oder Habgier ist eine der Hauptursachen für Krieg, und Hass führt oft zu Gewalt. Diese verheerenden Gefühle sind nur dadurch auszurotten, dass die Menschen ihre Denkweise ändern. Sie müssen über die Wege des Friedens belehrt werden. Es wird erst dann keinen Krieg mehr geben, wenn die Menschen „den Krieg nicht mehr lernen“, wie der Prophet Jesaja in alter Zeit ganz realistisch erklärte (Jesaja 2:4).

      Doch noch leben wir in einer Welt, die den Krieg verherrlicht, statt Erwachsenen und Kindern den Wert des Friedens zu lehren. Bedauerlicherweise werden sogar Kinder zum Töten ausgebildet.

      Sie lernten zu töten

      Alhaji war im Alter von 14 Jahren bereits Soldat außer Dienst. Gerade 10-jährig wurde er von Rebellentruppen gefangen genommen und an einem AK-47-Sturmgewehr für den Kampf ausgebildet. Als Zwangsrekrut beteiligte er sich an Überfällen zur Nahrungsbeschaffung und brannte Häuser nieder. Auch tötete und verstümmelte er Menschen. Heute fällt es Alhaji schwer, den Krieg zu vergessen und sich an das Zivilleben zu gewöhnen. Abraham, ein anderer Kindersoldat, lernte ebenfalls zu töten, und es widerstrebte ihm, seine Waffe abzugeben. Er meinte: „Wenn sie mir sagen, ich müsse ohne mein Gewehr weggehen, weiß ich nicht, was ich tun oder wie ich mich ernähren soll.“

      Mehr als 300 000 Kindersoldaten — Jungen und Mädchen — kämpfen und sterben weiterhin in den endlosen Bürgerkriegen, die unseren Planeten heimsuchen. Ein Rebellenführer sagte über Kindersoldaten: „Sie gehorchen Befehlen. Sie kennen nicht die Sehnsucht, zu Frau oder Familie zurückzukehren. Und sie haben keine Angst.“ Doch diese Kinder brauchen und verdienen ein besseres Leben.

      In den Industrieländern scheint die erschreckende Situation der Kindersoldaten zu einer anderen Welt zu gehören. Doch auch in den westlichen Ländern lernen viele Kinder, Krieg zu führen, und zwar in den eigenen vier Wänden. Wie das?

      Nehmen wir zum Beispiel José, einen Jugendlichen aus Südostspanien, der für sein Leben gern Kampfsport trieb. Sein kostbarster Besitz war ein Samuraischwert, ein Weihnachtsgeschenk seines Vaters. Und ihm gefielen Videospiele — je brutaler, desto besser. Am 1. April 2000 ahmte er im wirklichen Leben die Aggressionen seiner Bildschirmhelden nach. In einer Orgie der Gewalt tötete er seinen Vater, seine Mutter und seine Schwester mit genau dem Schwert, das ihm sein Vater geschenkt hatte. „Ich wollte allein sein auf der Welt; ich war es leid, dass meine Eltern ständig wissen wollten, wohin ich ging“, erklärte er der Polizei.

      Der Autor und Offizier Dave Grossman äußerte sich wie folgt über die Auswirkungen gewalttätiger Unterhaltung: „Die Abstumpfung ist so weit fortgeschritten, dass man es unterhaltsam findet, wenn anderen Schmerz und Leid zugefügt wird. Statt angewidert zu sein, empfindet man Vergnügen. Man lernt das Töten, und man lernt, es zu lieben.“

      Alhaji und José lernten beide zu töten. Keiner von ihnen hatte eigentlich vor, andere umzubringen, aber das, was ihnen auf die eine oder andere Weise beigebracht wurde, verdrehte ihr Denken. Durch das Training — ob bei Kindern oder Erwachsenen — wird der Keim zu Gewalttätigkeit und Krieg gelegt.

      Nicht Krieg, sondern Frieden lernen

      Solange Menschen das Töten lernen, kann kein dauerhafter Frieden geschaffen werden. Vor vielen Jahrhunderten schrieb der Prophet Jesaja: „Wenn du doch nur . . . [Gottes] Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom“ (Jesaja 48:17, 18). Menschen, die eine genaue Erkenntnis des Wortes Gottes erwerben und es lernen, Gottes Gesetze zu lieben, fühlen sich von Gewalttätigkeit und Krieg abgestoßen. Für Eltern wäre es heute besonders angebracht, sich zu vergewissern, dass ihre Kinder durch Spiele nicht zu Gewalttätigkeit angeregt werden. Erwachsene können es lernen, Hassgefühle und Habgier zu überwinden. Jehovas Zeugen stellen immer wieder fest, dass Gottes Wort die Macht hat, die Persönlichkeit zu ändern (Hebräer 4:12).

      Ein Beispiel dafür ist Hortêncio. Er wurde als junger Mann gegen seinen Willen als Soldat eingezogen. Die militärische Ausbildung sollte „bei uns das Verlangen wecken, andere Menschen zu töten, und uns die Angst vor dem Töten nehmen“, erklärt er. Er kämpfte in einem lang anhaltenden Bürgerkrieg in Afrika. „Der Krieg veränderte meine Persönlichkeit“, räumt er ein. „Ich kann mich heute noch an alles erinnern, was ich getan habe. Mir tut es sehr Leid, dass ich das tun musste.“

      Als ein Mitkämpfer mit Hortêncio über die Bibel sprach, berührte dies sein Herz. Ihn beeindruckte Gottes Verheißung, allen Formen von Krieg ein Ende zu machen, was zum Beispiel aus Psalm 46:9 hervorgeht. Je intensiver er die Bibel studierte, desto weniger war er bereit zu kämpfen. Er und zwei seiner Kameraden wurden dann unehrenhaft aus der Armee entlassen. Sie gaben sich bald darauf Jehova Gott hin. „Die biblische Wahrheit hat mir geholfen, meine Feinde zu lieben“, erklärt Hortêncio. „Mir wurde bewusst, dass ich tatsächlich gegen Jehova sündige, solange ich im Krieg kämpfe, denn er sagt, dass wir unsere Mitmenschen nicht töten sollen. Um diese Liebe zu zeigen, musste ich meine Denkweise dahin gehend ändern, dass ich niemand als meinen Feind betrachtete.“

      Solche aus dem wirklichen Leben gegriffenen Erfahrungsberichte machen deutlich, dass die biblische Belehrung tatsächlich den Frieden fördert. Das überrascht nicht. Wie der Prophet Jesaja erklärte, besteht eine direkte Verbindung zwischen göttlicher Belehrung und Frieden. Er sagte voraus: „Alle deine Söhne werden von Jehova Belehrte sein, und der Frieden deiner Söhne wird überströmend sein“ (Jesaja 54:13). Der Prophet sah außerdem eine Zeit voraus, in der Menschen aus allen Nationen zur reinen Anbetung Jehovas strömen würden, um seine Wege kennen zu lernen. Wozu würde das führen? „Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden müssen und ihre Speere zu Winzermessern. Nation wird nicht gegen Nation das Schwert erheben, auch werden sie den Krieg nicht mehr lernen“ (Jesaja 2:2-4).

      Im Einklang mit dieser Prophezeiung führen Jehovas Zeugen ein weltweites Bildungswerk durch, das bereits Millionen Menschen geholfen hat, Hassgefühle zu überwinden, die die Ursache für Kriege sind.

      Eine Garantie für Weltfrieden

      Doch Gott vermittelt nicht nur Belehrung, sondern er hat auch eine Regierung oder ein „Königreich“ eingesetzt, das weltweiten Frieden gewährleisten kann. Bedeutsamerweise wird Gottes auserwählter Herrscher, Jesus Christus, in der Bibel als der „Fürst des Friedens“ bezeichnet. Dadurch wird uns zusätzlich zugesichert, dass es für „die Fülle der fürstlichen Herrschaft und den Frieden . . . kein Ende geben“ wird (Jesaja 9:6, 7).

      Welche Garantie haben wir dafür, dass Christi Herrschaft Kriege aller Art erfolgreich beseitigen wird? Der Prophet Jesaja fügte an: „Der Eifer Jehovas der Heerscharen wird dieses tun“ (Jesaja 9:7). Gott hat nicht nur den Wunsch, dauerhaften Frieden zu wahren, sondern er ist auch dazu in der Lage. Jesus hatte absolutes Vertrauen in diese Verheißung. Deshalb lehrte er seine Nachfolger, darum zu beten, dass Gottes Königreich komme und Gottes Wille auf der Erde geschehe (Matthäus 6:9, 10). Wenn diese aufrichtige Bitte eines Tages erhört wird, wird Krieg nie wieder die Oberfläche der Erde verunstalten.

      [Fußnote]

      a Was die Beweise dafür betrifft, dass wir in den letzten Tagen leben, siehe Kapitel 11 des Buches Erkenntnis, die zu ewigem Leben führt, herausgegeben von Jehovas Zeugen.

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