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Setze dein Vertrauen auf JehovaDer Wachtturm 1988 | 15. April
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4. Was ist gemäß den Worten Jesu der Maßstab für die wahre Religion, und warum war das ein „neues Gebot“?
4 Jesus legte einen eindeutigen Maßstab für die wahre Religion fest, als er zu seinen Nachfolgern sagte: „Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe, daß auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, daß ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt“ (Johannes 13:34, 35). Somit müssen diejenigen, die die wahre Religion ausüben, einander lieben. Das war insofern ein „neues Gebot“, als Jesus sagte: „... daß ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe.“ Er war bereit, sein Leben für seine Nachfolger niederzulegen. Sie sollten willens sein, ebenso zu handeln — sie sollten also ihren Glaubensbrüdern nicht das Leben nehmen, sondern bereit sein, ihr Leben nötigenfalls für ihre Brüder niederzulegen. Darin bestand das Neue dieses Gebots, denn so etwas wurde unter dem mosaischen Gesetz nicht gefordert.
5. Inwiefern wird in Gottes Wort nachdrücklich die Notwendigkeit der Liebe und Einheit unter Gottes wahren Anbetern betont?
5 In Gottes Wort heißt es: „Wenn jemand erklärt: ‚Ich liebe Gott‘ und doch seinen Bruder haßt, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott nicht lieben, den er nicht gesehen hat. Und wir haben dieses Gebot von ihm, daß der, der Gott liebt, auch seinen Bruder liebe“ (1. Johannes 4:20, 21). Aufgrund dieser Liebe bewahren diejenigen, die auf Gott vertrauen, echte internationale Einheit. Der Apostel Paulus sagte gemäß 1. Korinther 1:10: „Nun ermahne ich euch, Brüder, durch den Namen unseres Herrn Jesus Christus, daß ihr alle übereinstimmend redet und daß keine Spaltungen unter euch seien, sondern daß ihr in demselben Sinn und in demselben Gedankengang fest vereint sein mögt.“ (Siehe auch 1. Johannes 3:10-12.)
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Setze dein Vertrauen auf JehovaDer Wachtturm 1988 | 15. April
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Viele Zeugen starben zwar wegen ihrer neutralen Haltung den Märtyrertod, doch konnten sie wie der Apostel Paulus von sich sagen: „Ich ... bin [rein] vom Blut aller Menschen“ (Apostelgeschichte 20:26).
7, 8. Inwiefern gestehen einige Kirchenmänner ihre Blutschuld ein?
7 Der katholische Armeegeistliche, der für die Männer der amerikanischen Luftwaffe zuständig war, die 1945 die Atombomben auf Japan abwarfen, sagte kürzlich: „In den vergangenen 1 700 Jahren hat die Kirche den Krieg zu etwas Ehrbarem gemacht. Sie hat das Volk zu dem Gedanken verleitet, es handle sich dabei um einen ehrbaren christlichen Beruf. Das stimmt nicht. Man hat uns einer Gehirnwäsche unterzogen. ... Das Evangelium vom gerechten Krieg ist ein Evangelium, das Christus nie lehrte. ... Das Leben und die Lehren Jesu stützen auf keinen Fall die Ansicht, daß man Menschen zwar nicht mittels nuklearer Sprengköpfe bei lebendigem Leibe verbrennen dürfe, daß aber nichts dagegen einzuwenden sei, sie mittels Napalm oder Flammenwerfern zu verbrennen.“
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