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    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | Juni
    • GEH NICHT INS HAUS DER UNVERNUNFT

      In alter Zeit steht eine Prostituierte am Eingang ihres Hauses und lädt einen Mann ein hereinzukommen.

      Die „dumme Frau“ spricht eine Einladung aus, die tragische Folgen haben kann (Siehe Absatz 7)

      7. Was zieht eine der Einladungen nach sich? (Sprüche 9:13-18). (Siehe auch das Bild.)

      7 Sehen wir uns die Einladung der „dummen Frau“ an. (Lies Sprüche 9:13-18.) Frech ruft sie den Unerfahrenen sozusagen zu: „Kommt rein, esst und trinkt.“ Aber wie wird es mit ihren Gästen ausgehen? In ihrem Haus sind „die im Tod Kraftlosen“. Ein ähnliches Bild finden wir am Anfang der Sprüche. Dort wird vor einer „verdorbenen“ und „unmoralischen“ Frau gewarnt. Von ihr heißt es: „Ihr Haus versinkt … im Tod“ (Spr. 2:11-19). Auch in Sprüche 5:3-10 ist von einer „verdorbenen Frau“ die Rede. Über sie wird gesagt: „Ihre Füße steigen zum Tod hinunter.“

      8. Welche Wahl haben wir?

      8 Jeder, der die Einladung der „dummen Frau“ hört, hat die Wahl: Er kann sie annehmen oder ablehnen. Vor so einer Entscheidung könnten auch wir stehen. Was werden wir tun, wenn wir im Internet oder in anderen Medien auf Unmoral oder Pornografie stoßen?

      9, 10. Was sind einige Gründe, sich nicht auf sexuelle Unmoral einzulassen?

      9 Es gibt gute Gründe, sich nicht auf sexuelle Unmoral einzulassen. Die „dumme Frau“ sagt: „Gestohlenes Wasser ist süß.“ Was ist „gestohlenes Wasser“? Die Bibel vergleicht sexuelle Beziehungen zwischen Verheirateten mit erfrischendem Wasser (Spr. 5:15-18). Mann und Frau können sie innerhalb der Ehe genießen. Das „gestohlene Wasser“ dagegen steht offensichtlich für unmoralischen Sex, den die Bibel verbietet. Unmoral wird ähnlich wie Diebstahl oft im Geheimen begangen. „Gestohlenes Wasser“ kann vor allem dann „süß“ erscheinen, wenn man denkt, man kommt ungestraft davon. Was für ein trauriger Denkfehler! Jehova sieht alles, und seine Anerkennung zu verlieren ist alles andere als „süß“. Nichts könnte bitterer sein als dieser Verlust (1. Kor. 6:9, 10). Und das ist noch nicht alles.

      10 Die Folgen von sexueller Unmoral können Scham, ein Gefühl der Wertlosigkeit, ungewollte Schwangerschaften und zerstörte Familien sein. Es liegt auf der Hand, dass man sich von dem Haus der unmoralischen Frau fernhalten sollte. Unmoral kann nicht nur zum geistigen Tod führen, sondern auch zu einem vorzeitigen buchstäblichen Tod, verursacht durch sexuell übertragbare Krankheiten (Spr. 7:23, 26). Die Gäste der unmoralischen Frau befinden sich laut Sprüche 9:18 „in den Tiefen des Grabes“. Aber warum tappen dann so viele in diese Falle? (Spr. 9:13-18).

      11. Warum ist das Ansehen von Pornografie so schädlich?

      11 Oft spielt Pornografie eine Rolle. Manche halten sie für harmlos, aber das ist sie nicht. Pornografie ist schädlich, entwürdigend und suchterzeugend. Unmoralische Bilder können sich regelrecht ins Gedächtnis einbrennen. Davon abgesehen erstickt Pornografie verkehrte Wünsche nicht, sondern facht sie an (Kol. 3:5; Jak. 1:14, 15). Viele, die sich Pornografie ansehen, begehen letztlich Unmoral.

      12. Wie können wir zeigen, dass wir uns vor sexuell erregenden Bildern in Acht nehmen wollen?

      12 Was, wenn auf unserem Bildschirm plötzlich ein pornografisches Bild erscheint? Wir sollten dann sofort wegsehen. Das wird uns leichter fallen, wenn wir daran denken, was für ein kostbarer Schatz unsere Freundschaft mit Jehova ist. Allerdings können auch Bilder, die nicht unbedingt als pornografisch gelten, sexuell erregend sein. Warum sollten wir auch davon Abstand nehmen? Weil wir alles vermeiden wollen, was zu Ehebruch in unserem Herzen führen könnte (Mat. 5:28, 29). David, ein Ältester in Thailand, sagt: „Ich frage mich immer: Auch wenn das jetzt vielleicht nicht pornografisch ist – würde sich Jehova freuen, wenn ich mir das weiter anschaue? Diese Überlegung hilft mir eine gute Entscheidung zu treffen.“

  • Wie uns Gottesfurcht schützt
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2023 | Juni
    • Eine Israelitin lädt ein Ehepaar in ihr Haus ein. Auf der Festtafel steht gesundes, schön angerichtetes Essen.

      Die Einladung ins Haus der „wahren Weisheit“ anzunehmen kann zu ewigem Leben führen (Siehe Absatz 17, 18)

      17, 18. Worüber können sich alle freuen, die ins Haus der „wahren Weisheit“ gehen, und was erwartet sie in Zukunft? (Siehe auch das Bild.)

      17 Durch die zwei sinnbildlichen Frauen zeigt Jehova uns den Weg in eine glückliche Zukunft. Wer dem Ruf der lauten „dummen Frau“ folgt, lässt sich mit „süßen“, heimlichen Verlockungen ködern. Er lebt für den Moment und blendet die Zukunft aus. Sein Weg endet „in den Tiefen des Grabes“ (Spr. 9:13, 17, 18).

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