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  • Jesus Christus
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • Aus Johannes 1:1, 2 geht hervor, welchen Namen derjenige, der dann Jesus Christus wurde, im Himmel trug. Es heißt dort: „Im Anfang war das WORT [gr. Lógos], und das WORT war bei GOTT, und das WORT war ein Gott [„göttlicher Art“, J. Schneider, Das Evangelium nach Johannes, Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament, Berlin 1978; oder „göttlichen Wesens“, R. Böhmer; C. Stage]. Dieser war im Anfang bei GOTT.“ Da Jehova ewig ist und keinen Anfang hat (Ps 90:2; Off 15:3), in dem erwähnten Text aber gesagt wird, das WORT sei im Anfang bei Gott gewesen, muss sich dieser „Anfang“ auf den Anfang der Schöpfungswerke Gottes beziehen. Das wird durch andere Bibeltexte bestätigt, in denen Jesus als „der Erstgeborene aller Schöpfung“ oder „der Anfang der Schöpfung Gottes“ bezeichnet wird (Kol 1:15; Off 1:1; 3:14). Die Bibel setzt also das WORT (Jesus in seinem vormenschlichen Dasein) mit der ersten Schöpfung Gottes, seinem erstgeborenen Sohn, gleich.

  • Jesus Christus
    Einsichten über die Heilige Schrift, Band 1
    • Warum „das WORT“ genannt. Der Name (oder vielleicht der Titel) „das WORT“ (Joh 1:1) lässt offensichtlich erkennen, welche Rolle Gottes erstgeborener Sohn innehatte, nachdem andere intelligente Geschöpfe erschaffen worden waren. In 2. Mose 4:16 wird ein ähnlicher Ausdruck gebraucht. Jehova sagte zu Moses bezüglich seines Bruders Aaron: „Er soll für dich zum Volk reden; und es soll geschehen, dass er dir als Mund dienen wird, und du wirst ihm als Gott dienen.“ Aaron diente Moses insofern als „Mund“, dass er der Wortführer des obersten Vertreters Gottes hier auf der Erde war. Mit dem WORT oder dem Logos, der Jesus Christus wurde, verhielt es sich ähnlich. Jehova gebrauchte offensichtlich seinen Sohn, um denen, die zur Familie seiner Geistsöhne gehören, Informationen und Anweisungen zu geben. Ebenso ließ er seine Botschaft an die Menschen durch seinen Sohn überbringen. Um zu zeigen, dass er Gottes WORT oder Wortführer war, sagte Jesus zu seinen jüdischen Zuhörern: „Was ich lehre, ist nicht mein, sondern gehört dem, der mich gesandt hat. Wenn jemand SEINEN Willen zu tun begehrt, wird er erkennen, ob die Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede“ (Joh 7:16, 17; vgl. Joh 12:50; 18:37).

      Jesus war in seinem vormenschlichen Dasein zweifellos bei vielen Gelegenheiten Jehovas Wortführer, wenn dieser mit Menschen auf der Erde sprechen wollte. Während einige Bibelstellen den Eindruck vermitteln, Jehova hätte mit Menschen direkt gesprochen, geben andere Texte deutlich zu verstehen, dass er dies durch einen Vertreter, einen Engel, tat. (Vgl. 2Mo 3:2-4 mit Apg 7:30, 35; siehe auch 1Mo 16:7-11, 13; 22:1, 11, 12, 15-18.) Es ist vernünftig anzunehmen, dass Gott in den meisten Fällen durch das WORT redete. Das war wahrscheinlich auch in Eden der Fall, denn bei zwei der drei Begebenheiten, wo davon die Rede ist, dass Gott sprach, geht aus dem Bibelbericht ganz deutlich hervor, dass jemand – ohne Zweifel sein Sohn – bei ihm war (1Mo 1:26-30; 2:16, 17; 3:8-19, 22). Bei dem Engel, der die Israeliten durch die Wildnis führte und dessen Stimme sie genau gehorchen sollten, weil ‘Jehovas Name in ihm war’, kann es sich um Gottes Sohn, das WORT gehandelt haben (2Mo 23:20-23; vgl. Jos 5:13-15).

      Das bedeutet aber nicht, dass das WORT der einzige Engel ist, durch den Jehova gesprochen hat. Die inspirierten Worte in Apostelgeschichte 7:53, Galater 3:19 und Hebräer 2:2, 3 lassen deutlich erkennen, dass der Gesetzesbund nicht durch den Erstgeborenen, sondern durch andere Engelsöhne Gottes dem Moses übermittelt wurde.

      Auch nach seiner Rückkehr zu himmlischer Herrlichkeit trägt Jesus den Namen „Das Wort Gottes“ (Off 19:13, 16).

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