Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Der Krieg, der die Welt veränderte
    Der Wachtturm 2014 | 1. Februar
    • Welche Spuren hinterließ der Erste Weltkrieg in der Gesellschaft? Ein Kriegsveteran drückte es laut einem Geschichtswerk so aus: „Der Krieg . . . hat das Denken und Verhalten einer ganzen Generation schwer gezeichnet.“ Ganze Reiche zerfielen. Dieser verheerende Krieg sollte das blutigste Jahrhundert der Weltgeschichte einläuten. Revolutionen und Aufstände gehören seitdem fast zur Tagesordnung.

      Wieso hat dieser Krieg die Welt derart in ihren Grundfesten erschüttert? War er wirklich nur das Resultat einer Reihe von unglückseligen Verkettungen? Sind die Antworten auf diese Fragen irgendwie von Bedeutung für unsere Zukunft?

  • Krieg und Leid: Wer wirklich dahintersteckt
    Der Wachtturm 2014 | 1. Februar
    • DAS ZEICHEN DER LETZTEN TAGE

      Prophezeiungen in der Bibel ermöglichen uns, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und bestimmte historische Ereignisse richtig einzuordnen — gerade was den Ersten Weltkrieg angeht. Jesus Christus sagte eine Zeit voraus, in der sich Nation gegen Nation erheben und die Erde von Hungersnot und Seuchen heimgesucht werden würde (Matthäus 24:3, 7; Lukas 21:10, 11). Und er erklärte, all das sei ein Zeichen für die letzten Tage. Noch mehr Einblick gibt uns die Apokalypse oder Offenbarung. Sie zieht eine Verbindung zwischen den katastrophalen Zuständen auf der Erde und einem Krieg im Himmel. (Siehe Kasten „Krieg auf der Erde und Krieg im Himmel“.)

      In diesem Bibelbuch ist zum Beispiel von den sogenannten vier apokalyptischen Reitern die Rede. Drei von ihnen stehen für die gleichen Merkmale, von denen auch Jesus gesprochen hatte: Krieg, Hunger, Seuchen. (Siehe Kasten „Sind die vier apokalyptischen Reiter tatsächlich unterwegs?“.) Mit dem Ersten Weltkrieg ist eindeutig eine Zeit angebrochen, die von Leid und Elend geprägt ist. Die Bibel verrät, wer damals der eigentliche Drahtzieher war und bis heute die Fäden in der Hand hält: der Teufel (1. Johannes 5:19). Wird ihm je jemand Einhalt gebieten?

      Auch da gibt uns die Apokalypse Einblick. Sie versichert uns, dass der Teufel „nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:12). Das erklärt, warum er vor Wut tobt und hier auf der Erde unsagbares Leid verursacht. Andererseits sind die Probleme auf der Welt ein klares Signal dafür, dass seine Zeit abläuft.

      EIN ENDE DER MACHENSCHAFTEN DES TEUFELS

      Der Erste Weltkrieg war ohne Frage ein Wendepunkt in der Geschichte. Mit ihm begann ein Zeitalter des totalen Kriegs, der Revolutionen und des Misstrauens in führende Persönlichkeiten. Die Geschehnisse liefern auch einen untrüglichen Beweis dafür, dass der Teufel aus dem Himmel vertrieben wurde (Offenbarung 12:9). Der unsichtbare Herrscher der Welt reagierte wie ein grausamer Diktator, der weiß, dass seine Tage gezählt sind. Sobald seine Zeit abgelaufen ist, wird diese schlimme Ära, die mit dem Ersten Weltkrieg begann, endlich vorbei sein.

      Wenn man sieht, wie sich die Prophezeiungen der Bibel erfüllen, hat man guten Grund, darauf zu vertrauen, dass Jesus Christus als König im Himmel bald die Machenschaften des Teufels zunichtemachen wird (1. Johannes 3:8). Millionen Menschen beten bereits darum, wenn sie im Vaterunser sagen: „Dein Reich komme.“ Vielleicht gehören Sie ja auch dazu. Dieses Reich wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich das geschieht, was Gott will — und nicht, was der Teufel will (Matthäus 6:9, 10). Unter Gottes Königreich wird es nie wieder einen Weltkrieg oder überhaupt Krieg geben! (Psalm 46:9). Was ist dieses Königreich genau? Und wie kann man die Zeit miterleben, wenn es auf der ganzen Erde nur noch Frieden gibt? (Jesaja 9:6, 7). Es lohnt sich, mehr darüber zu erfahren.

      Krieg auf der Erde und Krieg im Himmel

      Rund 1 900 Jahre bevor der Erste Weltkrieg ausbrach, wurden Jesus vom Teufel „alle Königreiche der Welt“ angeboten (Matthäus 4:8, 9). Jesus ließ sich auf dieses Angebot nicht ein und machte später deutlich, dass der Teufel „der Herrscher der Welt“ ist (Johannes 14:30). Das bestätigte auch der Apostel Johannes: „Die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist“ (1. Johannes 5:19).

      Wenn Satan, der Teufel, so viel Macht über die Welt hat, ist es eigentlich nur logisch, dass er beim Ersten Weltkrieg und den Entwicklungen danach zumindest ein Stück weit seine Hand im Spiel hatte. Tatsächlich bringt das Bibelbuch Offenbarung den Teufel mit den katastrophalen Zuständen auf der Erde seit 1914 in Verbindung. Hier ein kurzer Abriss der Ereignisse, die in Offenbarung, Kapitel 12 beschrieben werden.

      • Vers 7 Im Himmel kommt es zum Krieg zwischen Michael (Jesus Christus) und dem Drachen (Satan).

      • Vers 9 Der Teufel, „der die ganze bewohnte Erde irreführt“, wird zur Erde geschleudert.

      • Vers 12 „Wehe der Erde und dem Meer, weil der Teufel zu euch hinabgekommen ist und große Wut hat, da er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat.“

      Aus der biblischen Chronologie und der Geschichte wird deutlich: Dieser Krieg im Himmel fand statt, nachdem Gottes Königreich 1914 im Himmel aufgerichtet worden war.a In jenem bedeutsamen Jahr brachen also zwei Kriege aus: einer auf der Erde und einer im Himmel.

Deutsche Publikationen (1950-2025)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2025 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen