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  • Jehova gibt dir Freiheit
    Der Wachtturm (Studienausgabe) 2019 | Dezember
    • 2 Auch in Israel gab es alle 50 Jahre einen besonderen Grund zur Freude – das Jubeljahr, das den Israeliten Freiheit brachte. Warum ist es für uns heute von Interesse? Es erinnert uns an etwas noch Besseres, für das Jehova gesorgt hat, damit wir für immer frei sein können. Von dieser Freiheit sprach auch Jesus. (Lies Lukas 4:16-18.)

      Was war das Jubeljahr?

      Jehova wies die Israeliten an, alle 50 Jahre ein Jubeljahr zu feiern. Vom Einzug ins Land der Verheißung an, sollten sie jeweils sechs Jahre das Land besäen, bearbeiten und abernten. Jedes siebte Jahr war ein Sabbatjahr, an dem man nichts aussäen und keine Pflanzen beschneiden durfte. Nach sieben solcher Siebenjahrperioden (7 × 7 = 49), also im 50. Jahr, war ein Jubeljahr. Das erste Jubeljahr nach dem Einzug ins Land der Verheißung begann im Tischri 1424 v. u. Z. (3. Mo. 25:2-4, 8-10).

      Männer, die im Jubeljahr aus der Sklaverei freigelassen wurden, kommen nach Hause und ihre Familien laufen ihnen mit ausgebreiteten Armen entgegen

      Im Jubeljahr herrschte in Israel große Freude, weil Sklaven zu ihren Familien und ihrem Land zurückkehren konnten (Siehe Absatz 3)b

      3. Wie kam den Israeliten gemäß 3. Mose 25:8-12 das Jubeljahr zugute?

      3 Was für eine Freiheit Jesus genau meinte, verstehen wir besser, wenn wir uns zunächst mit dem Jubeljahr im alten Israel befassen. Jehova ordnete an: „Heiligt das 50. Jahr und ruft für alle Bewohner im Land Freiheit aus. Es soll ein Jubeljahr für euch werden. Jeder von euch soll zu seinem Besitz zurückkehren und jeder soll zu seiner Familie zurückkehren.“ (Lies 3. Mose 25:8-12.) Im vorigen Artikel ging es darum, wie der wöchentliche Sabbat den Israeliten zugutekam. Wie war das beim Jubeljahr? Angenommen, ein Israelit hatte sich verschuldet und musste sein Land verkaufen, um seine Schulden zurückzuzahlen. Im Jubeljahr bekam er sein Land wieder. Er konnte „zu seinem Besitz zurückkehren“ und das Erbe seiner Kinder war gesichert. Ein anderer Fall: Jemand geriet in Not und musste eines seiner Kinder oder sogar sich selbst in die Sklaverei verkaufen, um seine Schulden zu begleichen. Im Jubeljahr durfte der Sklave „zu seiner Familie zurückkehren“. So würde niemand in Sklaverei leben ohne die Aussicht, je wieder freizukommen. Wie fürsorglich Jehova doch ist!

      4, 5. Warum ist das Jubeljahr für uns von Interesse?

      4 Welchen Nutzen hatte das Jubeljahr noch? Jehova erklärte: „Es sollte . . . niemand unter dir verarmen. Denn Jehova wird dich in dem Land, das Jehova, dein Gott, dir als Erbbesitz gibt, ganz bestimmt segnen“ (5. Mo. 15:4). Was für ein Gegensatz zur Welt von heute, wo die Reichen oft immer reicher werden und die Armen immer ärmer.

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