-
GefühleFragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
TEIL 7
Gefühle
Mit welcher dieser Aussagen kannst du dich am ehesten identifizieren?
□ Ich verlier schnell die Beherrschung.
□ Ich bin ein Versager. Alles mach ich falsch.
□ Ich bin immer nur traurig. Ich kann mich über nichts freuen.
□ Ich muss ständig an Jungs/Mädchen denken.
□ Manchmal fühl ich mich zum selben Geschlecht hingezogen.
Falls etwas davon auf dich zutrifft, verzweifle nicht! Die Kapitel 26–29 werden dir helfen, deine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen, damit sie nicht die Kontrolle über dich haben.
[Ganzseitiges Bild auf Seite 216, 217]
-
-
Wie krieg ich meine Gefühle in den Griff?Fragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
KAPITEL 26
Wie krieg ich meine Gefühle in den Griff?
EINE Frage: Ist Feuer etwas Gutes oder etwas Schlechtes? Wahrscheinlich würdest du sagen, das kommt ganz drauf an. An einem kalten Winterabend verströmen brennende Holzscheite in einem Kamin kuschelige Wärme. Das ist etwas Schönes. Dieselben Flammen können aber, wenn sie außer Kontrolle geraten, das ganze Haus zerstören.
Mit den Gefühlen ist es ähnlich. Hast du sie unter Kontrolle, sind sie etwas Schönes, weil sie dir die Tür zu tiefen Freundschaften öffnen. Unkontrolliert dagegen können sie sich auf dich und dein Umfeld zerstörerisch auswirken.
Bei Jugendlichen können Gefühle wie Wut oder Traurigkeit übermächtig werden. Wie bekommt man solche Gefühle in den Griff?
Wie man Aggressionen abbaut
Wenn man angegriffen wird, fühlt man sich verletzt, und es ist nicht leicht, damit umzugehen. Manche sehen in solchen Situationen rot. Die Bibel spricht von Menschen, die „dem Zorn ergeben“ sind oder „zur Wut neigen“ (Sprüche 22:24; 29:22). Das ist eine ernste Sache. Aus unkontrollierter Wut tut man leicht etwas, was man hinterher bereut. Wie kannst du also deine Gefühle in den Griff bekommen, wenn jemand gemein zu dir war?
Lass dir das Ganze erst mal in Ruhe durch den Kopf gehen, um zu sehen, ob du selber damit fertig werden kannst (Psalm 4:4).a „Böses mit Bösem“ zu vergelten macht jedenfalls alles nur noch schlimmer (1. Thessalonicher 5:15). Nachdem du gut nachgedacht und gebetet hast, legen sich die Aggressionen vielleicht. Hast du diesen Punkt erreicht, werden dich deine Gefühle nicht mehr so fest im Griff haben (Psalm 37:8).
Was aber, wenn du einfach nicht über die Sache hinwegkommst? Wie die Bibel sagt, gibt es „eine Zeit zum Schweigen und eine Zeit zum Reden“ (Prediger 3:7). Siehst du eine Möglichkeit, mit demjenigen, der dich verletzt hat, zu reden? Falls nicht, könntest du dich bei deinen Eltern oder einem ausgeglichenen Freund aussprechen. Provoziert dich jemand ganz bewusst, gib dir besonders viel Mühe, freundlich zu bleiben. Auf Seite 221 bekommst du Denkanstöße, wie du eine impulsive Reaktion vermeiden kannst.
Bitte auf jeden Fall Jehova, dir zu helfen, dass sich bei dir keine Aggressionen aufstauen. Auf das, was passiert, hat man oft keinen großen Einfluss, aber seine Reaktion hat man selbst in der Hand. Wenn du dich von deinem Ärger auffressen lässt, bist du so hilflos wie ein Fisch an einem Angelhaken. Jemand anders bestimmt dann deine Gefühle und Gedanken. Möchtest du nicht lieber selber die Kontrolle darüber haben? (Römer 12:19).
Wie man mit Traurigkeit umgehen kann
„In letzter Zeit hab ich Stimmungsschwankungen und seh mich selbst zu kritisch“, sagt Laura (16). „Ich kann mich über nichts mehr freuen und heul mir nachts die Augen aus dem Kopf.“ Viele Jugendliche fühlen sich ähnlich wie Laura total überfordert. Geht es dir auch so? Druck von den Eltern, Freunden und Lehrern; die körperlichen und seelischen Veränderungen in der Pubertät; das Gefühl, ein Versager zu sein, weil du einen Fehler gemacht hast – all das kann dazu führen, dass es dir elend geht.
Es gibt sogar Jugendliche, die sich selbst verletzen, um sich von ihren seelischen Qualen zu befreien.b Falls du so ein Verhalten übernommen hast, geh den Gründen nach. Selbstverletzungen sind oft ein Versuch, Stress abzubauen. Gibt es in deiner Familie oder im Freundeskreis etwas, was dich stark belastet?
Bei quälenden Gefühlen ist es gut, sich einem Elternteil oder einem reifen Christen anzuvertrauen – jemandem, der „für die Zeit der Bedrängnis geboren ist“, einem Helfer in der Not (Sprüche 17:17). Liliana (16) hat einigen erwachsenen Glaubensschwestern ihr Herz ausgeschüttet. Sie erzählt: „Sie sind älter als ich und können mir deswegen gute Tipps geben. Wir haben uns richtig angefreundet.“ c Dana (15) hat festgestellt, dass sie sich besser fühlt, seit sie mehr mit anderen über ihren Glauben redet. „Das ist das Beste, was ich tun konnte“, sagt sie. „So gut ging es mir noch nie.“
Hör vor allem nie auf zu beten. Der Bibelschreiber David, der selbst viel Leid erlebt hat, schrieb: „Wirf deine Bürde auf Jehova, und er selbst wird dich stützen“ (Psalm 55:22). Jehova weiß, was du durchmachst, und kümmert sich um dich (1. Petrus 5:7). Falls du dir selber Vorwürfe machst, vergiss nicht, wie groß Gott ist und dass er „alles weiß“ (1. Johannes 3:20). Er weiß sogar besser als du selbst, warum du so traurig bist, und kann es dir leichter machen.
Hält deine Traurigkeit an, können Depressionen oder ein anderes seelisches Leiden die Ursache sein.d Bei einem solchen Verdacht wäre es gut, zu einem Arzt zu gehen. Die Symptome zu ignorieren wäre so, als würde man einfach das Autoradio aufdrehen, um ein Klopfen des Motors zu übertönen. Es gibt keinen Grund, dich für deine Krankheit zu schämen. Jugendlichen mit Depressionen oder ähnlichen Leiden kann durch eine Therapie oft geholfen werden.
Wie schon gesagt: Gefühle sind wie Feuer. Hat man sie unter Kontrolle, sind sie etwas Schönes. Doch unkontrolliert können sie großen Schaden anrichten. Tu also dein Bestes, die Ruhe zu bewahren. Ab und zu wirst du zwar etwas sagen oder tun, was du hinterher bereust, aber hab Geduld. Mit der Zeit wirst du lernen, deine Gefühle unter Kontrolle zu bekommen.
Bist du ein Perfektionist? Wie kannst du dann mit deinen Fehlern zurechtkommen?
[Fußnoten]
a Geht es um Mobbing, findest du in Kapitel 14 gute Tipps, wie du dich verhalten kannst; ärgerst du dich über einen Freund, kann dir Kapitel 10 weiterhelfen.
b Mit Selbstverletzungen ist gemeint, dass sich jemand mit Absicht Verletzungen zufügt wie Schnitt-, Brand-, Ritzwunden oder blaue Flecke.
c Falls dir der Gedanke unerträglich ist, deinem Gegenüber in die Augen zu schauen, könntest du versuchen, einen Brief zu schreiben oder am Telefon zu reden. Sich jemandem anzuvertrauen ist oft der erste Schritt, damit es einem besser geht.
d Mehr zum Thema Depressionen findest du in Band 1, Kapitel 13.
BIBELTEXT
„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern besiege das Böse stets mit dem Guten“ (Römer 12:21)
TIPP
Erzähl deinem Vater oder deiner Mutter jeden Tag irgendetwas Schönes, das du erlebt hast, auch wenn es etwas ganz Unwichtiges ist. Bei einem größeren Problem fällt es dir dann leichter, mit deinen Eltern zu reden, und sie werden dir eher zuhören.
HAST DU GEWUSST ...?
Wenn du dir nicht genug Ruhe gönnst und dich nicht richtig ernährst, gehen deine Gefühle eher mit dir durch.
DAS HABE ICH FEST VOR!
Dieses Gefühl macht mir am meisten Probleme: ․․․․․
So werde ich es angehen: ․․․․․
Meinen Vater oder meine Mutter möchte ich dazu fragen: ․․․․․
WAS DENKST DU?
● Warum warnt uns Gott vor unkontrollierter Wut?
● Warum schadest du dir selbst, wenn du leicht die Beherrschung verlierst?
● Was kannst du gegen Traurigkeit machen?
[Herausgestellter Text auf Seite 223]
„Am wichtigsten war es für mich, jemand zu haben, dem ich etwas bedeute, jemand, mit dem ich reden konnte, wenn ich mich elend gefühlt hab.” Jennifer
[Übersicht/Bilder auf Seite 221]
Arbeitsblatt
Wie du deine Aggressionen steuern kannst
Zum Ausfüllen
Anlass
Jemand aus meiner Klasse ärgert mich
Impulsive Reaktion
Ihm eine Beleidigung an den Kopf werfen
Bessere Reaktion
Die Bemerkung überhören und zeigen, dass ich mich nicht provozieren lasse
Anlass
Meine Schwester trägt, ohne zu fragen, meine Lieblingsschuhe
Impulsive Reaktion
Ihr auch etwas wegnehmen, um es ihr heimzuzahlen
Bessere Reaktion
․․․․․
Anlass
Meine Eltern verdonnern mich zu Hausarrest
Impulsive Reaktion
․․․․․
Bessere Reaktion
․․․․․
[Bild auf Seite 220]
Wer sich von seinem Ärger auffressen lässt, ist wie ein Fisch am Angelhaken – beide hat jemand anders im Griff
-
-
Warum will ich immer so perfekt sein?Fragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
KAPITEL 27
Warum will ich immer so perfekt sein?
Ärgerst du dich jedes Mal, wenn du keine Eins bekommen hast?
□ Ja
□ Nein
Fühlst du dich bei jeder Kritik gleich als Versager?
□ Ja
□ Nein
Findest du es schwierig, Freunde zu finden oder zu behalten, weil keiner deinen Ansprüchen gerecht wird?
□ Ja
□ Nein
FALLS du eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantwortet hast, könnte es sein, dass du zum Perfektionismus neigst. „Was ist denn verkehrt daran, dass man alles richtig machen will?“, denkst du jetzt? Eigentlich nichts. Die Bibel spricht positiv darüber, „geschickt in seiner Arbeit“ zu sein (Sprüche 22:29). Das Problem ist nur, dass der Perfektionist ins Extrem verfällt.
Jason (19) erzählt: „Im letzten Schuljahr dachte ich jedes Mal, wenn ich keine Eins bekam, ich wäre kein guter Schüler. Und beim Klavierspielen hatte ich immer das Gefühl, ich müsste genauso gut spielen wie ein Konzertpianist.“
Perfektionismus kann auch bei den Aufgaben als Christ zum Problem werden. Wie geht es zum Beispiel einem Jugendlichen, der anderen als leuchtendes Vorbild hingestellt wird? Er fühlt sich vielleicht wie ein Seiltänzer, der ständig im Rampenlicht steht und von allen Seiten beobachtet wird. Natürlich ist ein vorbildlicher Christ für Jung und Alt etwas sehr Erfreuliches. Doch unter dem Druck, einem Idealbild zu entsprechen, kann er die Freude im Dienst für Gott verlieren. So ein Jugendlicher braucht eigentlich Hilfe. Er wird aber wahrscheinlich nicht darum bitten, weil er die anderen nicht enttäuschen möchte. Es kann sogar so weit kommen, dass er am liebsten aufgeben würde, weil er denkt: „Ich krieg es eh nicht perfekt hin. Warum soll ich mir dann überhaupt Mühe geben?“
Was kann man dagegen tun?
Perfektionisten denken, ihnen dürften keine Fehler unterlaufen, und machen sich dadurch das Leben schwer. Die Bibel sagt aber ganz offen: „Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes“ (Römer 3:23). Keiner kann also absolut perfekt sein. Der Gedanke, alles perfekt machen zu wollen, ist genauso unsinnig wie die Vorstellung, man könnte einfach vom Boden abheben und fliegen. Wenn man auch noch so fest daran glauben würde: Es geht einfach nicht.
Wie kannst du dich dagegen wehren, dass dein Leben von Perfektionismus beherrscht wird? Hier ein paar Tipps.
„Leistung“ neu definieren. Machst du dich selbst kaputt, weil du alle anderen übertrumpfen willst? Die Bibel beschreibt so ein Verhalten als „Jagd nach Wind“ (Prediger 4:4, Gute Nachricht Bibel). Fakt ist, dass nur die wenigsten jemals „die Besten“ sind. Und wenn doch, dann ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis jemand kommt, der sie noch übertrifft. Leistung bedeutet, dass man selber sein Bestes gibt, und nicht, dass man andere in den Schatten stellt (Galater 6:4).
Realistisch sein. Bei den Erwartungen, die du an dich selber stellst, solltest du sowohl deine Fähigkeiten als auch deine Grenzen berücksichtigen. Die Latte zu hoch zu hängen kann ein Zeichen dafür sein, dass man sich zu wichtig nimmt oder sogar egoistisch ist. Der Apostel Paulus gibt den guten Rat, „nicht höher von sich zu denken, als zu denken nötig ist“ (Römer 12:3). Bleib also auf dem Boden. Schraub deine Erwartungen zurück. Versuch, dein Bestes zu geben, aber nicht, Perfektion zu erreichen.
Lockerer werden. Wag dich doch mal an etwas heran, das dir nicht so besonders liegt, zum Beispiel ein Instrument zu spielen. Da werden dir zwar eine Menge Patzer unterlaufen, aber vielleicht kannst du sie mal in einem anderen Licht sehen. Die Bibel sagt, dass es „eine Zeit zum Lachen“ gibt (Prediger 3:4). Geh also mit Humor an die Sache heran. Du wirst dann merken, dass Fehler einfach Teil des Lernprozesses sind. Kann sein, dass du dich innerlich dagegen sträubst, etwas anzupacken, das du nicht perfekt hinkriegst. Streng dich aber an, solche negativen, selbstkritischen Gedanken zu vertreiben.
Jehova jedenfalls verlangt keine Perfektion, sondern möchte einfach nur, dass wir ihm treu sind (1. Korinther 4:2). Wenn du das schaffst, kannst du ein gutes Gefühl haben – auch ohne perfekt zu sein.
Homosexualität wird heute von den meisten akzeptiert. Was, wenn man diese Neigung hat? Wie kann man homosexuelle Handlungen vermeiden?
BIBELTEXT
„Da ist kein Mensch gerecht auf der Erde, der ständig Gutes tut und nicht sündigt“ (Prediger 7:20)
TIPP
Denk an etwas, das du immer vor dir herschiebst, weil du Angst hast, es nicht perfekt hinzukriegen. Bestimme dann einen Termin, wann du damit fertig sein willst.
HAST DU GEWUSST ...?
Jehova ist perfekt, erwartet aber keine Perfektion. Er hat weder unvernünftige noch unrealistische Erwartungen an uns Menschen.
DAS HABE ICH FEST VOR!
Wenn ich mich selbst zu kritisch sehe, werde ich ․․․․․
Wenn ich andere zu kritisch sehe, werde ich ․․․․․
Meinen Vater oder meine Mutter möchte ich dazu fragen: ․․․․․
WAS DENKST DU?
● Gibt es Bereiche, in denen du dir unrealistische Ziele gesteckt hast?
● An welchen Bibelpassagen kann man erkennen, dass Jehova keine Perfektion verlangt?
● Warum musst du damit rechnen, dass sich andere von dir zurückziehen, wenn du ein Perfektionist bist?
● Wie wirst du in Zukunft mit deinen Schwächen und Fehlern umgehen?
[Herausgestellter Text auf Seite 226]
„Sein Bestes zu geben und perfektionistisch zu sein ist nicht das Gleiche – in dem einen Fall ist man ausgeglichen, in dem anderen nicht.” Megan
[Kasten auf Seite 228]
Perfektionismus und Freundschaften
Kommt es vor, dass du dich von Leuten distanzierst, weil sie dir nicht gut genug sind? Oder haben sich nette Menschen von dir zurückgezogen, weil ihnen deine Ansprüche an eine Freundschaft zu hoch sind? Die Bibel rät: „Werde nicht allzu gerecht, noch zeige dich übermäßig weise. Warum solltest du Verwüstung über dich bringen?“ (Prediger 7:16). Der Perfektionist bringt zum Beispiel dadurch „Verwüstung“ über sich, dass er Leute, die eigentlich seine Freunde sein möchten, in die Flucht treibt. „Man ist einfach nicht gern mit jemandem zusammen, der einem das Gefühl gibt, ein schlechter Mensch zu sein“, sagt Amber. „Ich hab schon beobachtet, wie Perfektionisten wegen irgendwelcher Kleinigkeiten gute Freunde verloren haben.“
[Bild auf Seite 229]
Perfekt sein zu wollen ist genauso unsinnig wie der Versuch zu fliegen
-
-
Leitbild: PaulusFragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
Leitbild: Paulus
Der Apostel Paulus sagt ganz realistisch: „Wenn ich das Rechte zu tun wünsche, [ist] das Schlechte bei mir vorhanden.“ Eigentlich ist Paulus ein guter Mensch. „Ich habe wirklich Lust an dem Gesetz Gottes“, sagt er. Wo liegt dann das Problem? „Ich sehe ... ein anderes Gesetz, das ... mich gefangen nimmt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.“ Paulus ist über seine Schwächen und Fehler nicht sehr glücklich. „Ich elender Mensch!“, stöhnt er (Römer 7:21-24).
Leidest du unter deinen Fehlern? Dann denk daran, dass es auch Paulus so ging. Ihm war aber bewusst, dass Jesus für Menschen wie ihn gestorben war. Erleichtert sagt er: „Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ (Römer 7:25). Für Paulus war das wie ein persönliches Geschenk. Er schrieb, dass der Sohn Gottes ihn geliebt und sein Leben für ihn gegeben hatte (Galater 2:20). Bist du niedergeschlagen, dann denk daran, warum Jesus für uns starb. Und verlässt dich wegen deiner Fehler der Mut, dann vergiss nicht, dass Jesus für Sünder gestorben ist – nicht für perfekte Menschen.
-
-
Was, wenn ich homosexuelle Gefühle habe?Fragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
KAPITEL 28
Was, wenn ich homosexuelle Gefühle habe?
„Als Jugendlicher hab ich mich zu anderen Jungs hingezogen gefühlt. Das hat mir ganz schön zu schaffen gemacht. Tief im Innern wusste ich, dass das nicht normal war“ (Olef).
„Meine Freundin und ich haben uns ein, zwei Mal geküsst. Ich mochte aber auch Jungs. Deswegen hab ich mich gefragt, ob ich vielleicht bisexuell bin“ (Sarah).
KAUM jemand würde bezweifeln, dass heute viel offener über dieses Thema gesprochen wird als noch vor einigen Jahrzehnten. Und wenn es jemand wagt, etwas gegen Homosexualität zu sagen, wird er heftig kritisiert. Amy (16) erzählt: „Ein Mädchen warf mir vor, ich würde Homosexuelle diskriminieren. Also wäre ich wahrscheinlich auch gegen Ausländer.“
Beeinflusst von der heutigen lockeren Moral wollen Jugendliche oft wissen, wie es ist, gleichgeschlechtliche Beziehungen zu haben. „Viele meiner Mitschülerinnen behaupten, lesbisch oder bisexuell zu sein – oder sich zumindest dafür zu interessieren“, sagt Becky (15). Christa (18) geht es da nicht anders. „Zwei aus meiner Klasse haben mir sogar ein eindeutiges Angebot gemacht“, sagt sie. „Eine hat mir geschrieben, ob ich nicht mal wissen möchte, wie Sex mit einem Mädchen ist.“
Da gleichgeschlechtliche Beziehungen so offen diskutiert werden, fragst du dich vielleicht: Ist Homosexualität wirklich so schlecht? Und was, wenn ich mich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühle? Bin ich dann automatisch schwul oder lesbisch?
Wie denkt Gott über Homosexualität?
Homosexualität wird heute von vielen verharmlost – sogar von einigen Geistlichen. Gottes Wort, die Bibel, drückt sich dagegen klar und deutlich aus: Jehova hat Mann und Frau geschaffen, und er hat vorgesehen, dass die Sexualität nur zwischen Ehemann und Ehefrau ausgelebt wird (1. Mose 1:27, 28; 2:24). Daher ist es nur logisch, dass die Bibel homosexuelle Handlungen verurteilt (Römer 1:26, 27).
Doch viele bezeichnen Gottes Wort als überholt. Warum denkst du, sind sie so schnell dabei, das zu behaupten? Könnte es daran liegen, dass sie ihre Ansichten in der Bibel nicht bestätigt finden? Etliche lehnen Gottes Wort ab, weil es nicht das lehrt, was sie glauben möchten. Das ist allerdings pure Voreingenommenheit.
Was ist aber, wenn du dich zu jemandem vom eigenen Geschlecht hingezogen fühlst? Bist du deswegen automatisch homosexuell? Nein. Vergiss nicht, dass du in der „Blüte der Jugend“ bist, einem Lebensabschnitt, in dem man öfter ungewollt sexuell erregt ist (1. Korinther 7:36). Wenn du dich ab und zu für das eigene Geschlecht interessierst, bedeutet das noch lange nicht, dass du schwul oder lesbisch bist. Solche Neigungen geben sich gewöhnlich mit der Zeit. Jetzt ist erst mal wichtig, dass du dich nicht in homosexuelle Handlungen hineinziehen lässt. Wie kannst du das schaffen?
Rede mit Jehova. Flehe ihn wie David an: „Durchforsche mich, o Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich, und erkenne meine beunruhigenden Gedanken, und sieh, ob in mir irgendein Weg des Schmerzes ist, und führe mich auf dem Weg der unabsehbaren Zeit“ (Psalm 139:23, 24). Jehova kann dir einen unerschütterlichen Frieden geben, „der alles Denken übertrifft“ und dein Herz und deine Denkkraft behütet. Dadurch bekommst du „Kraft, die über das Normale hinausgeht“, und das bewahrt dich davor, schlechten Wünschen nachzugeben (Philipper 4:6, 7; 2. Korinther 4:7).
Denk viel über Positives nach (Philipper 4:8). Lies täglich in der Bibel. Unterschätze nie, wie sehr sie deine Gefühle und Gedanken zum Guten lenken kann (Hebräer 4:12). Jason sagt: „Bibelstellen wie 1. Korinther 6:9, 10 und Epheser 5:3 haben mir viel Kraft gegeben. Ich lese solche Texte immer, wenn verkehrte Wünsche in mir aufkommen.“
Meide Pornografie und homosexuelle Propaganda (Kolosser 3:5). Mach um alles, was unmoralische Wünsche in dir wecken könnte, einen großen Bogen, wie Pornografie, bestimmte Fernsehsendungen oder Spielfilme. Dazu können sogar Mode- oder Bodybuilding-Zeitschriften gehören, in denen die Models kaum etwas anhaben. Kommen trotzdem negative Gedanken in dir auf, versuch sofort an etwas Positives zu denken. Ein Jugendlicher sagt: „Immer wenn homosexuelle Gefühle in mir hochkommen, denke ich über meinen Lieblingsbibeltext nach.“
Einige behaupten natürlich, das hätte alles sowieso keinen Sinn und man sollte lieber seine sexuelle Orientierung hinnehmen und dazu stehen. Die Bibel versichert uns aber, dass man sich ändern kann. Sie berichtet von Personen, die Homosexualität praktiziert haben, sich dann aber änderten und Christen wurden (1. Korinther 6:9-11). Daran siehst du, dass auch du deinen inneren Kampf gewinnen kannst.
Was, wenn deine homosexuellen Gefühle einfach nicht weggehen? Gib ihnen nicht nach! Das ist für dich ein erreichbares Ziel. Denn das, was Jehova verurteilt, sind homosexuelle Handlungen.
Stell dir zum Vergleich jemanden vor, der „zur Wut neigt“ (Sprüche 29:22). Bevor er die Bibel kennengelernt hat, ließ er sich öfter zu Wutausbrüchen hinreißen. Jetzt ist ihm aber bewusst, wie wichtig es ist, sich zu beherrschen. Heißt das, dass er nie wieder zornig wird? Nein. Doch da er weiß, was die Bibel zu unkontrollierter Wut sagt, bemüht er sich, seine Gefühle in den Griff zu bekommen.
So ähnlich ist es auch mit jemandem, der sich zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt, jetzt aber akzeptiert, was die Bibel zu homosexuellen Praktiken sagt. Ab und zu kommt in ihm vielleicht immer noch ein verkehrtes Verlangen auf. Doch wenn er über Homosexualität so denkt wie Jehova, wird er die Kraft haben, diesem Verlangen zu widerstehen.
Gib nicht auf!
Wenn du gegen homosexuelle Gefühle ankämpfst, fühlst du dich vielleicht wie der junge Mann, der sagte: „Ich hab versucht, etwas gegen meine Gefühle zu tun. Ich hab zu Jehova gebetet. Ich hab in der Bibel gelesen. Ich hab mir Vorträge zu dem Thema angehört. Was soll ich denn noch machen?“
Falls es dir ähnlich geht, hast du einen echten Kampf. Leider gibt es kein Patentrezept. Jeder, der Gott gefallen möchte, muss sich an seine Gebote halten und darf nichts Unmoralisches tun – auch wenn das eine große Härte bedeutet. Vergiss aber nicht, dass Gott versteht, was du durchmachst, und dass er mit jedem mitfühlt, der ihm dienen möchte (1. Johannes 3:19, 20).a Wenn du dich an seine Gebote hältst, wird er dich sehr segnen. Dir steht dann eine „große Belohnung“ in Aussicht (Psalm 19:11). Und schon heute, in diesen schwierigen Zeiten, gibt es keinen besseren Lebensweg für dich.
Vertrau also auf Gott und kämpfe gegen verkehrte Wünsche an (Galater 6:9). Bemüh dich, das Böse zu „verabscheuen“ und am Guten „festzuhalten“ (Römer 12:9). Mit der Zeit werden die verkehrten Wünsche wahrscheinlich weniger. Und das Beste: Wenn du zu homosexuellen Handlungen Nein sagst, hast du die Aussicht, ewig in einer gerechten neuen Welt zu leben.
Wie bekommt man sexuelle Gefühle fürs andere Geschlecht in den Griff?
[Fußnote]
a Ein Christ, der sich eines sexuellen Fehlverhaltens schuldig gemacht hat, sollte sich von Ältesten helfen lassen (Jakobus 5:14, 15).
BIBELTEXT
„Prüfe mich, und erkenne meine beunruhigenden Gedanken, und sieh, ob in mir irgendein Weg des Schmerzes ist“ (Psalm 139:23, 24)
TIPP
Wenn du dich viel mit Jesus beschäftigst, gewinnst du eine ausgeglichene Ansicht über Männlichkeit (1. Petrus 2:21). Er verkörperte die perfekte Mischung aus männlichem Durchsetzungsvermögen und Freundlichkeit.
HAST DU GEWUSST ...?
Deine Wünsche kannst du nicht völlig unter Kontrolle halten, deine Handlungen schon. Du kannst dir fest vornehmen, deinen Wünschen nicht nachzugeben.
DAS HABE ICH FEST VOR!
Wenn mich jemand fragt, warum die Bibel Homosexualität verurteilt, werde ich sagen: ․․․․․
Wenn jemand den biblischen Standpunkt extrem findet, kann ich so argumentieren: ․․․․․
Meinen Vater oder meine Mutter möchte ich dazu fragen: ․․․․․
WAS DENKST DU?
● Warum verurteilt Gott Homosexualität?
● Was kannst du tun, damit du keine homosexuellen Handlungen begehst?
● Läuft der biblische Standpunkt zu Homosexualität darauf hinaus, dass man Homosexuelle hasst?
[Herausgestellter Text auf Seite 236]
„Die heutigen verdrehten Ansichten haben mich beeinflusst und total verwirrt. Jetzt mache ich um alles, was mit Homosexualität zu tun hat, einen großen Bogen.” Anna
[Bild auf Seite 233]
Jugendliche stehen vor einer Wahl – entweder sie übernehmen die heutige verdrehte Ansicht über Sexualität oder sie orientieren sich an der hohen biblischen Moral
-
-
Warum muss ich ständig an Sex denken?Fragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
KAPITEL 29
Warum muss ich ständig an Sex denken?
„STÄNDIG muss ich an Mädchen denken – egal ob welche in der Nähe sind oder nicht“, sagt Michael. „Es ist verrückt. Manchmal kann ich mich überhaupt nicht konzentrieren.“
Musst auch du wie Michael den ganzen Tag an das andere Geschlecht denken? Dann kommt es dir vielleicht so vor, als würde ein Krieg in deinem Kopf stattfinden, weil Gedanken über Sex wie feindliche Soldaten auf dich einstürmen. „Diese Gedanken lassen einen nicht mehr los“, sagt Michael. „Da kann es passieren, dass man einen Umweg zu seinem Auto macht, um einem hübschen Mädchen zu begegnen. Oder man stellt sich in einem Geschäft an ein bestimmtes Regal, nur weil man jemanden genauer beobachten möchte.“
An sexuellen Gefühlen ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Schließlich hat Gott Mann und Frau so geschaffen, dass sie sich stark zueinander hingezogen fühlen, und es ist völlig in Ordnung, sexuelle Bedürfnisse in der Ehe zu befriedigen. Als Unverheirateter bist du vielleicht manchmal stark erregt. Du brauchst dich deswegen aber nicht schlecht zu fühlen oder zu denken, du könntest einfach nicht mit Sex warten. Du kannst es schaffen, wenn du dir das fest vornimmst! Dazu musst du aber deine Gedanken über das andere Geschlecht in den Griff bekommen. Wie gelingt dir das?
Achte auf deinen Umgang. Wenn andere in der Schule Gespräche über Sex anfangen, würdest du vielleicht am liebsten mitreden, um nicht als Außenseiter zu gelten. Das macht es dir allerdings nur noch schwerer, deine Gedanken unter Kontrolle zu halten. Aber kann man denn einfach weggehen? Sicher. Und du brauchst dir dabei auch nichts zu denken. Oft findet man eine Möglichkeit, das zu tun, ohne überheblich zu wirken oder Spott zu provozieren.
Meide unmoralische Unterhaltung. Natürlich ist nicht jeder Film oder jede CD schlecht. Doch vieles, was heute als Unterhaltung angeboten wird, zielt darauf ab, verkehrte Gefühle zu wecken. Was rät die Bibel? Wir sollten uns „von jeder Sünde trennen, die unseren Körper oder unseren Geist verunreinigt. In Ehrfurcht vor Gott wollen wir so leben, wie es ihm gefällt“ (2. Korinther 7:1, Hoffnung für alle). Lass deswegen die Finger von jeder Unterhaltung, die unmoralische Wünsche in dir weckt.a
Das Problem der Selbstbefriedigung
Es gibt Jugendliche, die sich selbst befriedigen, wenn sie sexuell erregt sind. Das kann aber zu großen Problemen führen. Die Bibel fordert uns eindringlich auf: „Trennt euch ganz entschieden von allen selbstsüchtigen Wünschen, wie sie für diese Welt kennzeichnend sind! Trennt euch von Sittenlosigkeit und Unmoral, von Leidenschaften und Lastern, aber auch von der Habgier“ (Kolosser 3:5, Hoffnung für alle). Wer sich selbst befriedigt, trennt sich bestimmt nicht „ganz entschieden“ von Leidenschaften, sondern weckt sie und heizt sie noch an.
Wenn man sich selbst befriedigt, kann es passieren, dass man von seinen Leidenschaften beherrscht wird (Titus 3:3). Der erste Schritt, um damit zu brechen, wäre, mit jemandem zu reden. Ein Christ, der einige Jahre gegen Selbstbefriedigung zu kämpfen hatte, sagte: „Ich wünschte, ich hätte schon als Jugendlicher den Mut gehabt, darüber zu reden. Jahrelang haben mich Schuldgefühle geplagt. Mein Verhältnis zu anderen und vor allem zu Jehova hat sehr darunter gelitten.“
Mit wem könntest du reden? Im Idealfall mit deinen Eltern. Du könntest dich aber auch einem reifen Glaubensbruder (oder einer Schwester) anvertrauen. Vielleicht kannst du so beginnen: „Ich hab da ein echtes Problem. Kann ich mal mit dir reden?“
André ist froh, dass er mit einem Ältesten gesprochen hat. „Als ich ihm mein Herz ausgeschüttet hab, hatte er Tränen in den Augen“, erzählt er. „Danach hat er mir versichert, dass mich Jehova liebt und dass viele mit diesem Problem zu tun haben. Er hat mir gesagt, er wird immer mal wieder nachfragen, wie es mir geht, und mir biblisches Material zu dem Thema besorgen. Nach dem Gespräch gab es zwar noch ein paar Rückschläge, aber ich war entschlossen weiterzukämpfen.“
Mário fasste sich ein Herz und redete mit seinem Vater, der sehr mitfühlend und verständnisvoll reagierte. Er erzählte Mário sogar, dass er als Jugendlicher dasselbe Problem gehabt hatte. „Dass mein Vater so ehrlich war, hat mir echt Mut gemacht“, sagt Mário. „Ich dachte mir, wenn er das geschafft hat, schaff ich das auch. Die Reaktion meines Vaters hat mich so berührt, dass ich weinen musste.“
Wie André und Mário kannst auch du dir helfen lassen, mit dieser Gewohnheit zu brechen. Gib bei Rückschlägen nicht auf. Du kannst den Kampf gewinnen!b
Achte auf deine Gedanken
Der Apostel Paulus sagte: „Ich übe mich und bin hart gegen mich“ (1. Korinther 9:27, Pfäfflin). Auch du musst hart gegen dich sein, wenn dich verkehrte Gedanken überfallen. Manchmal hilft auch ein bisschen Sport. In der Bibel heißt es, dass körperliches Training einen gewissen Wert hat (1. Timotheus 4:8). Vielleicht bringt dich Walken oder ein paar Minuten Fitnesstraining auf andere Gedanken.
Unterschätze vor allem nicht die Hilfe, die von deinem himmlischen Vater kommt. Ein junger Mann sagt: „Wenn ich erotische Fantasien habe, zwinge ich mich dazu, zu beten.“ Gott wird zwar dein Interesse am anderen Geschlecht nicht wegnehmen. Doch mit seiner Hilfe wirst du entdecken, dass es viele andere Dinge gibt, über die du nachdenken kannst.
[Fußnoten]
b Mehr zum Thema Selbstbefriedigung findest du in Band 1, Kapitel 25.
BIBELTEXT
„Wo immer ihr etwas Gutes entdeckt, das Lob verdient, darüber denkt nach“ (Philipper 4:8, Hoffnung für alle)
TIPP
Gib den Kampf nicht auf, falls du wieder einmal dem Drang nachgegeben hast, dich selbst zu befriedigen. Überlege dir, wie es zu dem Rückschlag kam, und versuche, eine solche Situation zu meiden.
HAST DU GEWUSST ...?
Worüber du nachdenkst, kann deine Persönlichkeit formen und beeinflussen, was du tust (Jakobus 1:14, 15).
DAS HABE ICH FEST VOR!
Wenn ich erotische Gedanken habe, werde ich ․․․․․
Wenn die anderen zweideutige oder unanständige Bemerkungen machen, werde ich ․․․․․
Meinen Vater oder meine Mutter möchte ich dazu fragen: ․․․․․
WAS DENKST DU?
● Warum musst du sexuelle Gefühle nicht als deinen persönlichen Feind sehen?
● Warum ist es so wichtig, die sexuellen Gefühle unter Kontrolle zu haben?
● Bei welcher Art Unterhaltung könntest du erotische Gedanken bekommen?
● Warum solltest du weggehen, wenn zweideutige oder unanständige Bemerkungen fallen?
[Herausgestellter Text auf Seite 240]
„Ich versuch umzuschalten und die erotischen Fantasien zu vertreiben. Ich sage mir, die Gefühle oder Wünsche werden mit der Zeit weggehen.” Scott
[Bild auf Seite 239]
Bestimmt schützt du deinen Computer vor Viren. Wie schützt du dich vor unmoralischen Gedanken?
-
-
Mein Tagebuch: GefühleFragen junger Leute — Praktische Antworten, Band 2
-
-
TEIL 7
Mein Tagebuch: Gefühle
Welches Gefühl macht dir am meisten Probleme, und wie wirkt sich das aus?
․․․․․
Wie wirst du damit umgehen, nachdem du jetzt Teil 7 gelesen hast?
․․․․․
-