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g 12/12 S. 16-18

Junge Leute fragen

Was ist ein richtiger Mann?

„Mein Vater starb, als ich drei war. Manchmal beneide ich die Jungs, die mit einem Vater aufgewachsen sind. Sie wirken irgendwie viel selbstsicherer“ (Alex).a

„Ich habe keinen besonders guten Draht zu meinem Vater. Was echte Männlichkeit ist, musste ich selbst herausfinden“ (Jonathan).

KENNST du die Gefühle, von denen diese beiden jungen Männer reden? Machst du dir vielleicht Sorgen, dass du nie lernst, wie man ein echter Mann wird? Keine Panik!

Hier nur einmal zwei Hindernisse auf dem Weg zum Mannsein und wie du sie aus dem Weg räumen kannst.

HINDERNIS 1: Ein falsches Bild vom Mannsein

Manche glauben:

  • Ein echter Mann ist tough und weint nicht

  • Ein richtiger Mann lässt sich von niemandem etwas vorschreiben

  • Männer sind besser als Frauen

Die bessere Sicht: Hier geht es nicht um männlich oder weiblich, sondern um erwachsen oder eben nicht erwachsen. Ein echter Mann wirst du, indem du dich nicht mehr wie ein Kind benimmst. Genauso sagte es der Apostel Paulus: „Als Kind redete, dachte und urteilte ich wie ein Kind. Jetzt bin ich ein Mann und habe das kindliche Wesen abgelegt“ (1. Korinther 13:11, Hoffnung für alle). Anders ausgedrückt: Je mehr du kindliches Denken, Reden und Handeln durch reifes Denken, Reden und Handeln ersetzt, desto mehr wirst du zu einem richtigen Mann.b

Vorschlag: Denke einmal über diese zwei Fragen nach und schreib die Antworten auf:

  1. Auf welchen Gebieten habe ich das „kindliche Wesen“ schon abgelegt?

  2. Wo könnte ich mich noch verbessern?

Lesetipp: Lukas 7:36-50: Wie zeigte Jesus in dieser Situation, dass er ein echter Mann war? 1. stand er für das ein, was richtig ist, und 2. behandelte er andere respektvoll, auch Frauen. Achte beim Lesen mal ganz genau darauf.

„Meinen Freund Ken kann ich nur bewundern. Er ist kräftig, emotional belastbar und ein Zugpferd in der Versammlung — und trotzdem immer freundlich. Durch ihn wurde mir bewusst, dass ein echter Mann andere nicht klein macht, um selbst größer dazustehen“ (Jonathan).

HINDERNIS 2: Eine positive Vaterfigur fehlt

Manche glauben:

  • Hast du einen Vater, der sich kaum um dich kümmert, wirst du nie ein richtiger Mann

  • Gibt dein Vater ein schlechtes Beispiel ab, wirst du genau dieselben Fehler machen wie er

Die bessere Sicht: Selbst wenn deine Kindheit nicht gerade ideal war: Du hast dein Leben selbst in der Hand! Du musst nicht die gleichen Fehler machen! (Hesekiel 18:14). Du kannst dich dafür entscheiden, das zu tun, was König David seinem Sohn Salomo riet: „Du sollst stark sein und dich als ein Mann erweisen“ (1. Könige 2:2).

Keine Frage: Einen Vater zu haben, für den man Luft ist, oder sogar ganz ohne Vater groß zu werden, ist sicher schwer. „Seinen Vater nie gekannt zu haben, ist echt ein Nachteil“, meint Alex, der schon eingangs zitiert wurde. „Ich bin 25, fühle mich aber, als würde ich jetzt erst lernen, was ich normalerweise schon als Jugendlicher gelernt hätte.“ Was kannst du tun, wenn es dir so ähnlich geht wie Alex?

Vorschlag: Suche dir einen Mentor — jemand, der dir als Mann ein gutes Beispiel gibt.c Frage ihn doch mal, was für ihn einen echten Mann ausmacht. Frage ihn auch, wie du diese Eigenschaften entwickeln kannst (Sprüche 1:5).

Lesetipp: Sprüche, Kapitel 1 bis 9. Achte einmal darauf, wie hier ein Vater seinem Sohn hilft, ein reifer Mann zu werden, der stark im Glauben ist.

„Ich bin stolz darauf, es trotz allem recht gut geschafft zu haben. Mir wäre zwar lieber gewesen, mein Vater hätte mich auf dem Weg zum Mannsein begleitet, aber ich bin optimistisch. Ich werde ganz bestimmt weiter meinen Weg gehen“ (Jonathan).

Nach dieser Ausgabe (Dezember 2012) erscheinen die Artikel „Junge Leute fragen“ nur noch online

a Einige Namen wurden geändert.

b Dazu unten dein Profilcheck „Junge | Mann“.

c Das könnte zum Beispiel ein Ältester aus deiner Versammlung sein.

Ian: Ein Mann zu sein bedeutet mehr, als sich nur männlich zu geben. Du musst auch deine Arbeit gut machen, deine Emotionen beherrschen und für das, was du tust, die Verantwortung übernehmen

PROFIL JUNGE | PROFIL MANN

Kinder . . .

  • sind oft grob

  • denken meist an sich

  • wollen vor allem Spaß haben

  • reagieren emotional

Echte Männer sind . . .

  • respektvoll (Römer 12:10)

  • selbstlos (1. Korinther 10:24)

  • verantwortungsbewusst (Galater 6:5)

  • beherrscht (Sprüche 16:32)

FRAG DOCH MAL DEINE ELTERN

Was gehört für euch zu einem richtigen Mann? Findet ihr, dass ich da schon auf einem guten Weg bin?

EIN WORT AN . . .

. . . DIE VÄTER.

Söhne, die nach ihrer männlichen Identität suchen, orientieren sich stark an ihrem Vater. Behandelt ein Vater seine Frau mit Respekt, lernt sein Sohn, Frauen ebenfalls respektvoll zu behandeln. Sorgt ein Vater gewissenhaft für seine Familie — selbst wenn sein Beruf wenig prestigeträchtig oder sehr anstrengend ist — lehrt er seinen Sohn ebenfalls eine gute Arbeitsmoral und Verantwortungsbewusstsein (1. Timotheus 5:8).

So mancher hatte keine echte Beziehung zum eigenen Vater . . . und dieser oft genug nicht zu seinem Vater. Doch dieser Kreislauf lässt sich durchbrechen! Man muss die Chance unbedingt ergreifen und gezielt eine wirkliche Vater-Sohn-Beziehung aufbauen.d Sieht ein Sohn in seinem Vater ein gutes Beispiel, stehen die Chancen gut, dass er zu einem richtigen Mann heranwächst — auf den sein Vater stolz sein kann (Sprüche 23:24).

. . . DIE MÜTTER.

Wie kann eine Mutter ihrem Sohn helfen, ein richtiger Mann zu werden? Wenig hilfreich sind negative Vergleiche mit dem Ehemann. Angenommen, der Sohn macht einen Fehler, nach dem Motto: „Ganz der Vater“. Als Frau würde man ihn vielleicht anfahren: „Hör auf damit! Du bist genauso wie dein Vater!“ Natürlich darf eine Mutter ihren Sohn maßregeln, wenn er Fehler macht. Gibt sie durch ihre Worte oder ihr Verhalten jedoch zu verstehen, dass ihr Ehemann im Grunde alles falsch macht, kann das die Entwicklung des Sohnes ungewollt beeinträchtigen.

Eine Mutter kann viel zu einer guten Vater-Sohn-Beziehung beitragen. Sie kann beide anregen, Zeit miteinander zu verbringen, und auf Gelegenheiten achten, gute Eigenschaften und andere positive Seiten ihres Mannes ins Licht zu rücken: Strengt er sich an, um für seine Familie zu sorgen? Verbringt er Zeit mit den Kindern? Ist er umgänglich und achtet andere? Wenn ein Sohn von seiner Mutter hört, wie sehr sie das alles schätzt, wird er sich eher an diesen Seiten seines Vaters orientieren.

d Siehe auch den Artikel „Wie schafft man es, einen guten Draht zum Sohn zu behalten?“ (Der Wachtturm, 1. November 2011, herausgegeben von Jehovas Zeugen).

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