Leserbriefe
Hurrikan „Andrew“ Was für ein phantastischer Artikel [„Was der Hurrikan ‚Andrew‘ nicht zerstören konnte“, 8. Januar 1993]! Als jemand, der selbst das Vorrecht hatte, bei der Hilfsaktion mitzumachen, gefielen mir besonders die Zitate von denjenigen, die in dem Gebiet wohnten. Die sieben Tage, die ich dort verbrachte, stärkten mein Vertrauen auf Jehova und spornten mich an, meine Glaubensbrüder und -schwestern noch mehr zu lieben.
M. J., Vereinigte Staaten
Verfolgung durch Nationalsozialisten Vielen Dank für den Artikel „Im nationalsozialistischen Deutschland die Lauterkeit bewahrt“ [8. Februar 1993]. Unsere Glaubensbrüder und -schwestern haben viele Prüfungen durchgemacht und sind treu geblieben. Wenn ich einmal einer schweren Prüfung gegenüberstehen sollte, hoffe ich, die gleiche Stärke und das gleiche Ausharren wie Josef Rehwald und seine Familie zu bekunden.
D. J., Vereinigte Staaten
Heute habe ich den Lebensbericht von Josef Rehwald gelesen. Als ich darüber nachdachte, wie Jehova seine Diener in Zeiten der Not stützt, traten mir Tränen in die Augen. Ich mußte Jehova einfach dafür danken!
V. M., Italien
Unterhaltung Die Serie „Wie beeinflußt die Unterhaltung unser Leben?“ [8. November 1992] war sehr zeitgemäß. Besonders habe ich die Gedanken über die Filme geschätzt. Ich arbeite in einer Videothek, und der Film Basic Instinct, der in einem der Artikel erwähnt wurde, war ein absoluter Renner. Ich kann nicht verstehen, daß so verdorbene Filme ein solcher Verkaufsschlager werden!
D. M., Vereinigte Staaten
Moderne Kunst Beim Lesen des Beitrags „Moderne Kunst in Auflösung“ im Erwachet! vom 8. November 1992 [„Wir beobachten die Welt“] könnte der Eindruck entstehen, daß Acrylfarben nicht viel taugen. Doch dem ist nicht so. Sie besitzen sogar große Vorteile gegenüber anderen Farben. Zum Beispiel oxidieren sie nicht. Handelsübliche Leinwand ist mit Acryl grundiert. Jedoch besteht bei unsachgemäßer Verwendung, zum Beispiel bei der Benutzung eines verschmutzten oder fettigen Malgrunds, die Gefahr der Abblätterung, wie dies bei den Gemälden der genannten Künstler der Fall gewesen sein mag.
J. W., Schweiz
Vielen Dank für die Klarstellung (Red.).
Rebellische Geschwister Vielen Dank für den Artikel „Junge Leute fragen sich: Werde ich wie mein Bruder werden?“ [22. Dezember 1992]. Er hat mir sehr gut gefallen. Meine Schwester war Pionier [Vollzeitprediger], und wir waren uns sehr nahe. Ich hatte vor, zusammen mit ihr im Pionierdienst zu stehen, doch dieses Ziel mußte ich bald aufgeben. Vier Monate nachdem ich als eine Zeugin Jehovas getauft wurde, wurde sie aus der Versammlung ausgeschlossen [exkommuniziert]. Das war für mich wirklich hart, besonders wenn Freunde sich nach ihr erkundigten. Ich war nicht mehr stolz auf sie. Der Artikel machte mir klar, daß ich anders sein kann (und sein werde).
L. S., Vereinigte Staaten
Ich durchlebte eine schwere Zeit, als mein Bruder ausgeschlossen wurde. Doch ich bin nicht wie er geworden. Jetzt habe ich meinen High-School-Abschluß gemacht und diene als Pionier. Außerdem helfe ich beim Bau von Königreichssälen der Zeugen Jehovas mit. Ich möchte gern hart arbeiten und weiterhin das Richtige tun.
K. M., Japan
Ich habe zwei ausgeschlossene Brüder. Manchmal hatte ich Angst vor der Taufe, weil ich dachte, daß ich wie sie werden würde. Jehova hat durch diesen Artikel meine Gebete erhört. Im Januar wurde ich getauft. So konnte ich öffentlich zeigen, daß ich mich Jehova hingegeben hatte; und ich werde aufpassen, nicht die gleichen Fehler wie meine Brüder zu machen.
R. C., Italien