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Den Verlust verarbeitenDer Wachtturm 2008 | 1. Juli
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Leonardo, der seinen Vater verlor, erinnert sich an ein Erlebnis, das ihn tröstete und ihm Kraft gab: Er war gerade nach Hause gekommen, als ihm wieder einmal bewusst wurde, dass er allein war. Da fing er an zu weinen und konnte sich nicht mehr beruhigen. Er lief in den Park, setzte sich auf eine Bank und weinte weiter. Tränenüberströmt flehte er Gott um Hilfe an. Plötzlich hielt ein Lieferwagen in seiner Nähe. Leonardo erkannte in dem Fahrer einen seiner Glaubensbrüder. Der Bruder hatte Ware ausgeliefert und war falsch abgebogen. Schon allein durch seine Gegenwart fühlte sich Leonardo getröstet.
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Den Verlust verarbeitenDer Wachtturm 2008 | 1. Juli
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Leonardo beschloss nach dem Tod seines Vaters, die Gebärdensprache zu lernen, um Gehörlosen die tröstende Botschaft der Bibel näherzubringen. Das hat ihm auch selbst viel gegeben. Er erzählt: „Was mir geholfen hat, über meinen großen Kummer hinwegzukommen, war, dass ich Gehörlosen helfen konnte, etwas über Gott zu erfahren. Ich habe viel Zeit und Energie dafür eingesetzt. Als sich der erste Gehörlose, mit dem ich die Bibel studierte, taufen ließ, konnte ich mich auf einmal wieder freuen. Tatsächlich war es das allererste Mal seit dem Tod meines Vaters, dass ich mich wieder richtig glücklich gefühlt habe“ (Apostelgeschichte 20:35).
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Den Verlust verarbeitenDer Wachtturm 2008 | 1. Juli
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Leonardo malt sich aus, wie es sein wird, wenn sein Vater in der von Gott versprochenen neuen Welt wieder am Leben sein wird.
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