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Teil 7: 1960—1969 Die 60er Jahre — eine Epoche wilder ProtesteErwachet! 1987 | 8. Juni
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Jeder macht, was er will
Die Jugend zeigte ihre Ablehnung des Systems, indem sie sich von der herkömmlichen Kleider- und Haarmode trennte. „Die Moderevolution, die 1957 in Londons Carnaby Street ausbrach“, erklärt The New Encyclopædia Britannica, „führte zu der permissiven, jugendorientierten und establishmentfeindlichen Mode der 60er Jahre.“ Für viele Frauen war es die Zeit der Miniröcke und der „heißen Höschen“, für Männer die Zeit der Bärte und der langen Haare und für beide Geschlechter die Zeit der Unisex-Mode und der ungepflegten Erscheinung, die später als Hippie-Look bekannt wurde.
Auch gewisse Musikrichtungen jener Tage förderten den Protestgeist, indem sie zum Drogengenuß ermunterten und eine laxe Moral und die Homosexualität verharmlosten. Rockstars und Popsänger wurden vergöttert und bestimmten sowohl die Mode als auch die Umgangsformen. Das Leben in Kommunen wurde populär. Früher unvorstellbare Lebensformen galten jetzt als akzeptable Alternativen. All dies sollte in den 70er und 80er Jahren traurige Früchte zeitigen.
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Teil 7: 1960—1969 Die 60er Jahre — eine Epoche wilder ProtesteErwachet! 1987 | 8. Juni
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[Bild auf Seite 23]
Hippie-Bewegung der 60er Jahre
[Bildnachweis]
UPI/Bettmann Newsphotos
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