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Junge Leute fragen
ijwyp Artikel 117
Eine Jugendliche sieht auf ihr Handy. Um sie herum sind verschiedene Emojis zu sehen.

JUNGE LEUTE FRAGEN

Wie wirken sich soziale Medien auf mich aus?

Erlauben dir deine Eltern, soziale Medien zu benutzen? Wenn ja, findest du in diesem Artikel drei wichtige Überlegungen.

In diesem Artikel

  • Soziale Medien und meine Zeit

  • Soziale Medien und mein Schlaf

  • Soziale Medien und mein Gefühlsleben

  • Was andere sagen

Soziale Medien und meine Zeit

Soziale Medien zu nutzen ist wie ein temperamentvolles Pferd zu reiten – wenn du es nicht im Griff hast, hat es dich im Griff.

„Ich will eigentlich ‚nur ein paar Minuten‘ reinschauen – und dann merk ich plötzlich, dass Stunden vergangen sind! Soziale Medien sind Zeitfresser und können süchtig machen“ (Joanna).

Gut zu wissen: Soziale Medien sind darauf ausgelegt, abhängig zu machen. Die Entwickler wissen: Je beliebter eine Seite ist und je mehr Zeit die Nutzer darauf verbringen, desto höher sind die Werbeeinnahmen.

Zum Nachdenken: Vergesse ich oft völlig die Zeit, während ich durch soziale Medien scrolle? Könnte ich einen Teil dieser Zeit sinnvoller nutzen?

Was du tun kannst: Setz dir ein Zeitlimit und halt dich daran.

Gegensätzliche Szenen aus dem Leben eines Teenagers: 1. Ein Junge liegt mittags mit Kopfhörern im Bett und sieht auf sein Handy. 2. Er spielt fröhlich mit Freunden draußen Basketball.

Setz dir ein Zeitlimit für soziale Medien

„Ich hatte auf meinem Handy einen Timer so eingestellt, dass sich bestimmte Apps nach einer festgelegten Zeit geschlossen haben. Das habe ich eine Weile streng durchgezogen. Mit der Zeit habe ich ein gesundes Mittelmaß gefunden und konnte soziale Medien nutzen, ohne dabei den ganzen Tag zu verschwenden“ (Tina).

Tipp aus der Bibel: „Macht das Beste aus eurer Zeit“ (Epheser 5:16).

Soziale Medien und mein Schlaf

Die meisten Experten sagen, dass Teenager mindestens acht Stunden Schlaf pro Nacht brauchen, viele jedoch weniger schlafen. Die Nutzung sozialer Medien trägt oft zu diesem Problem bei.

„Vor dem Schlafengehen werfe ich oft noch einen Blick auf mein Handy, und am Ende scrolle ich stundenlang durch irgendwelche Posts. Das ist eine schlechte Angewohnheit, die ich gerne loswerden will“ (Maria).

Gut zu wissen: Zu wenig Schlaf kann zu Ängsten und Depressionen beitragen. Wie die Psychologie­professorin Jean Twenge erklärt, ist Schlafmangel ein Hauptgrund für Stimmungstiefs. Sie fügt hinzu, dass Schlafentzug „über einen längeren Zeitraum“ zu „ernsten psychischen Problemen“ führen kann.a

Zum Nachdenken: Wie viele Stunden schlafe ich jede Nacht? Scrolle ich abends durch soziale Medien, obwohl es besser wäre, zur Ruhe zu kommen und schlafen zu gehen?

Was du tun kannst: Mach dein Schlafzimmer zur handyfreien Zone. Beende möglichst zwei Stunden vor dem Schlafengehen alle Aktivitäten am Bildschirm. Wenn du auf einen Wecker angewiesen bist, nutze eine Alternative zum Handy oder Tablet.

Gegensätzliche Szenen aus dem Leben eines Teenagers: 1. Ein Mädchen sitzt morgens übermüdet auf der Bettkante. 2. Sie setzt sich fröhlich im Bett auf und streckt sich.

Nutze soziale Medien nicht mehr vor dem Schlafengehen

„Manchmal hänge ich bis spät in die Nacht an meinem Handy, aber das versuche ich gerade zu ändern. Ich muss erwachsen, also verantwortungs­bewusster, werden. Das heißt, früher ins Bett zu gehen, damit ich am nächsten Tag 100 Prozent geben kann“ (Jeremy).

Tipp aus der Bibel: „Prüft, worauf es wirklich ankommt“ (Philipper 1:10).

Soziale Medien und mein Gefühlsleben

In einer Studie sagten knapp die Hälfte der befragten Schülerinnen, dass sie sich „oft traurig oder hoffnungslos“ fühlten. Soziale Medien könnten zum Teil dafür verantwortlich sein. „Je mehr Zeit man auf sozialen Medien verbringt und sich mit anderen vergleicht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, depressiv zu werden”, sagt Dr. Leonard Sax.b

„Jugendliche vergleichen sich oft mit anderen und die sozialen Medien verstärken diese Neigung. Man kann sich stundenlang die Posts anderer Leute ansehen und das eigene Leben damit vergleichen. Oder man sieht, was Freunde alles unternehmen, und hat das Gefühl, etwas zu verpassen“ (Phoebe).

Gut zu wissen: Über soziale Medien kann man zwar mit Freunden in Kontakt bleiben, aber sie sind kein Ersatz für reale, persönliche Gespräche. „Digitale Kommunikation scheint unser tiefes Bedürfnis nach echtem zwischen­menschlichen Kontakt nicht zu erfüllen“, schreibt Dr. Nicholas Kardaras. „Sie wird unserem grundlegenden Bedürfnis, sich mit anderen wirklich verbunden zu fühlen, nicht gerecht.“c

Zum Nachdenken: Fühle ich mich einsam, nachdem ich mir angesehen habe, was meine Freunde gerade machen? Habe ich das Gefühl, dass mein Leben langweilig ist, wenn ich es mit dem vergleiche, was meine Freunde in sozialen Medien posten? Fühle ich mich schlecht, wenn meine Posts nur wenige oder keine „Likes“ bekommen?

Was du tun kannst: Wie wäre es mit einem „Social Media Detox“? Das ist eine Auszeit von sozialen Medien für einige Tage, eine Woche oder sogar einen Monat. Triff dich öfter persönlich mit deinen Freunden oder telefoniere mit ihnen. Achte darauf, ob du dich während dieser Auszeit glücklicher und weniger gestresst fühlst.

Gegensätzliche Szenen aus dem Leben eines Teenagers: 1. Ein Mädchen sieht sich traurig Bilder auf ihrem Handy an. 2. Sie sitzt glücklich mit Freundinnen draußen in einem Eiscafé und unterhält sich.

Kannst du deine Freunde öfter persönlich treffen?

„Ich habe festgestellt, dass sich meine Gedanken zu sehr darum gedreht haben, was andere gerade machen. Nachdem ich meine Accounts in den sozialen Medien gelöscht hatte, fühlte ich mich von einer schweren Last befreit. Und plötzlich hatte ich Zeit, sinnvollere Dinge zu tun” (Briana).

Tipp aus der Bibel: „Jeder soll sein eigenes Tun überprüfen, dann kann er sich über sich allein freuen, ohne sich mit jemand anders zu vergleichen“ (Galater 6:4).

a Aus dem Buch iGen

b Aus dem Buch Why Gender Matters

c Aus dem Buch Glow Kids

Was andere sagen

Phoebe.

„Soziale Medien haben mich so viel Zeit gekostet, aber mich nicht glücklicher gemacht. Also habe ich entschieden, sie nicht mehr zu nutzen. Da habe ich gemerkt, dass ich sie gar nicht vermisse. Ich bin zufriedener, kreativer und weniger abgelenkt“ (Phoebe).

Jacob.

„Ich nehme mir ab und zu Auszeiten von sozialen Medien und lösche vorübergehend die App. Das hilft mir, ausgeglichen zu sein und mich auf Dinge zu konzentrieren, die mir wichtig sind. Ich habe so viel Besseres zu tun, als immer nur am Handy zu hängen“ (Jacob).

Sienna.

„Vielleicht aktiviere ich meinen Account irgendwann wieder, aber jetzt bin ich erstmal raus aus den sozialen Medien. Ich will sichergehen, dass ich mein Leben lebe, und mich nicht zu sehr mit dem Leben anderer Leute beschäftige. Durch soziale Medien können eigene Ziele und sogar echte Freunde leicht in Vergessenheit geraten“ (Sienna).

Zusammengefasst: Wie wirken sich soziale Medien auf mich aus?

  • Rauben sie mir Zeit? Setz dir ein Zeitlimit für soziale Medien und halt dich daran.

  • Rauben sie mir Schlaf? Beende zwei Stunden vor dem Schlafengehen alle Aktivitäten am Bildschirm.

  • Beeinflussen sie meine Stimmung? Nimm dir eine Auszeit von sozialen Medien und triff dich öfter mit deinen Freunden.

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