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Warum Gott, nicht aber Menschen fürchten?Der Wachtturm 1989 | 1. Juni
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Wen fürchtest du?
Wie hilft uns die Gottesfurcht, Menschenfurcht zu überwinden? Menschen mögen uns verspotten oder sogar verfolgen, weil wir das tun, was richtig ist, und wir werden auf diese Weise unter Druck gesetzt. Eine respektvolle Gottesfurcht wird uns dagegen dazu drängen, den rechten Lauf einzuschlagen, da wir Gott nicht mißfallen möchten. Die Liebe zu Gott wird uns auch antreiben, das zu tun, was sein Herz erfreut. Außerdem denken wir daran, daß Gott uns reich belohnt, wenn wir das tun, was richtig ist, was uns wiederum veranlaßt, ihn noch mehr zu lieben und seinen Willen tun zu wollen. Somit hilft uns eine ausgeglichene Ansicht über Gott, jegliche Menschenfurcht zu überwinden.
Viele werden beispielsweise von der Furcht, was andere Leute denken könnten, zum Unrechttun angetrieben. Junge Leute in der Schule rauchen, sprechen eine unflätige Sprache, prahlen mit ihrer (tatsächlichen oder eingebildeten) sexuellen Erfahrung, betrinken sich oder experimentieren sogar mit Drogen. Warum? Nicht unbedingt, weil ihnen viel daran liegt, sondern weil sie sich davor fürchten, was andere Jugendliche sagen würden, wenn sie anders handelten. Für einen Jugendlichen können Hohn und Spott so schwer zu ertragen sein wie buchstäbliche Verfolgung.
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Warum Gott, nicht aber Menschen fürchten?Der Wachtturm 1989 | 1. Juni
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In beiden Fällen würde eine gesunde Gottesfurcht und Achtung vor Gottes Geboten einen Christen davor bewahren, sich von Menschenfurcht lähmen zu lassen. Und die Liebe zu Gott würde ihn davon zurückhalten, sich an Dingen zu beteiligen, die Jehova verbietet (Sprüche 8:13). Außerdem sollte er aufgrund seines Glaubens an Gott sicher sein, daß dieser ihm ungeachtet des Ausgangs helfen wird, wenn er in Übereinstimmung mit seinem biblisch geschulten Gewissen handelt. Der Apostel Paulus brachte seinen Glauben mit den Worten zum Ausdruck: „Für alles bin ich stark durch den, der mir Kraft verleiht“ (Philipper 4:13).
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