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  • Jugendliche, die das Herz Jehovas erfreuen
    Der Wachtturm 2003 | 15. April
    • Jugendliche, die das Herz Jehovas erfreuen

      Die Studienartikel in dieser Ausgabe wurden besonders für die Jugendlichen unter Jehovas Zeugen vorbereitet. Ihnen möchten wir daher ans Herz legen, den Stoff besonders sorgfältig zu studieren und freimütig Kommentare zu geben, wenn er beim Wachtturm-Studium in der Versammlung betrachtet wird.

      „Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich dem, der mich höhnt, eine Antwort geben kann“ (SPRÜCHE 27:11).

      1, 2. (a) Erkläre, ob man allein schon dadurch als Christ ungeeignet ist, weil man sich von dem angezogen fühlt, was die Welt bietet (Römer 7:21). (b) Was lehrt dich das Beispiel Asaphs? (Siehe Kasten auf Seite 13.)

      STELL dir vor, du bummelst durch die Geschäfte und suchst etwas Neues zum Anziehen. Plötzlich fällt dir ein Kleidungsstück ins Auge, das dir sofort gefällt. Von der Farbe und dem Stil her scheint es wie für dich gemacht zu sein, und das Preisschild weist es als echtes Sonderangebot aus. Doch dann schaust du etwas genauer hin. Unglaublich! Das Gewebe ist ja an den Kanten schon durchgescheuert, und die Nähte sind schlecht verarbeitet. Das Kleidungsstück sieht zwar ansprechend aus, ist aber billig gemacht. Würdest du dein Geld für solch ein minderwertiges Produkt ausgeben?

      2 Vergleiche dies mit einer Situation, in der du dich als christlicher Jugendlicher durchaus befinden kannst: Auf den ersten Blick scheint das, was die heutige Welt bietet — genau wie das Kleidungsstück —, recht ansprechend zu sein. Vielleicht gehen deine Mitschüler zu tollen Partys, nehmen Drogen, trinken Alkohol, gehen ungezwungen mit dem einen oder anderen aus und haben Sex. Fühlst du dich manchmal zu solch einem Lebensstil hingezogen? Würdest du diese so genannte Freiheit gern auch einmal kosten? Wenn ja, musst du nicht voreilig schlussfolgern, du hättest ein böses Herz und seist als Christ ungeeignet. Tatsächlich räumt die Bibel ein, dass die Welt durchaus sehr verlockend sein kann — selbst für jemand, der Gott gefallen möchte (2. Timotheus 4:10).

      3. (a) Warum bringt es nichts, nach den Dingen der Welt zu streben? (b) Wie beschreibt eine Christin die Nutzlosigkeit, das mitzumachen, was die Welt bietet?

      3 Schau nun bitte einmal genauer hin — genauso wie bei dem Kleidungsstück, das du kaufen möchtest. Frage dich: Von welcher Qualität sind das „Gewebe“ und die „Nähte“ des gegenwärtigen Systems der Dinge? In der Bibel heißt es, dass „die Welt vergeht“ (1. Johannes 2:17). Jedes Vergnügen, das sie bietet, ist daher bestenfalls vorübergehend. Außerdem hat ein gottloser Lebenswandel einen hohen Preis. Er ist ganz bestimmt nicht im „Sonderangebot“ zu haben. Eine Christin, die mit dem Schmerz fertig werden musste, den sie als „die Folge einer vergeudeten Jugend“ bezeichnete, sagte dazu: „Die Welt mag einem verlockend und glanzvoll erscheinen. Und sie will einen glauben machen, dass man ohne schmerzhafte Folgen auf ihre Art und Weise seinen Spaß haben kann. Das ist aber schlichtweg unmöglich. Die Welt nutzt dich aus, und wenn sie mit dir fertig ist, wirft sie dich weg.“a Warum solltest du deine Jugend mit solch einem nutzlosen Lebensstil vergeuden?

      Schutz vor dem, „der böse ist“

      4, 5. (a) Welche Bitte richtete Jesus kurz vor seinem Tod an Jehova? (b) Warum war diese Bitte angebracht?

      4 Junge Leute unter Jehovas Zeugen, die sich bewusst sind, dass das gegenwärtige System der Dinge nichts von echtem Wert zu bieten hat, suchen keine Freundschaft mit der Welt (Jakobus 4:4). Gehörst du zu diesen treuen Jugendlichen? Wenn ja, bist du zu loben. Es stimmt zwar, dass es nicht leicht ist, dem Gruppenzwang zu widerstehen und aufzufallen, weil man anders ist, aber du bist dabei nicht auf dich allein gestellt.

      5 Jesus richtete kurz vor seinem Tod an Jehova die Bitte, „um dessentwillen, der böse ist“, über seine Jünger „zu wachen“ (Johannes 17:15). Jesus bat aus gutem Grund darum. Ihm war klar, dass es für seine Nachfolger, ungeachtet ihres Alters, nicht leicht sein würde, ein tadelloses Leben zu führen. Warum nicht? Jesus war sich unter anderem bewusst, dass seine Jünger mit einem mächtigen, unsichtbaren Feind zu tun bekommen würden, mit dem, „der böse ist“ — Satan, der Teufel. Dieses böse Geistgeschöpf „geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht jemand zu verschlingen“, wie wir aus der Bibel erfahren (1. Petrus 5:8).

      6. Wieso wissen wir, dass Satan kein Mitleid mit jungen Menschen kennt?

      6 Zu allen Zeiten hat es Satan sadistisches Vergnügen bereitet, die Menschen mit entsetzlichen Grausamkeiten zu quälen. Denke nur einmal an das schreckliche Leid, das Satan Hiob und seiner Familie antat (Hiob 1:13-19; 2:7). Wahrscheinlich erinnerst du dich an Geschehnisse, die in jüngerer Zeit durch die Medien gingen und Satans brutalen Geist erkennen ließen. Der Teufel ist auf Beute aus; und auf der Suche nach jemand, den er verschlingen kann, kennt er auch bei Jugendlichen kein Erbarmen. Zu Beginn des ersten Jahrhunderts u. Z. ersann Herodes beispielsweise den Plan, in Bethlehem alle Jungen im Alter von zwei Jahren und darunter umbringen zu lassen (Matthäus 2:16). Womöglich wurde Herodes von Satan dazu angetrieben — es ging darum, das Kind zu töten, das eines Tages der von Gott verheißene Messias werden und Gottes Strafgericht über Satan bringen würde (1. Mose 3:15). Satan hat ganz sicher kein Herz für junge Leute. Seine Absicht besteht einzig und allein darin, so viele Menschen wie möglich zu verschlingen. Und das heute umso mehr, weil er aus dem Himmel zur Erde hinabgeworfen wurde und „große Wut hat, da er weiß, dass er nur eine kurze Frist hat“ (Offenbarung 12:9, 12).

      7. (a) Welcher extreme Gegensatz besteht zwischen Jehova und Satan? (b) Wie denkt Jehova darüber, dass du das Leben genießen möchtest?

      7 Im Gegensatz zu Satan, der „große Wut“ hat, ist Jehova voll „innigen Erbarmens“ (Lukas 1:78). Er ist der Inbegriff der Liebe. Die Bibel spricht sogar davon, dass „Gott Liebe ist“, weil diese erhabene Eigenschaft unseren Schöpfer charakterisiert (1. Johannes 4:8). Welch ein Unterschied zwischen dem Gott des gegenwärtigen Systems der Dinge und dem Gott, den du anbeten darfst! Während Satan die Menschen verschlingen möchte, wünscht Jehova nicht, dass „irgendjemand vernichtet werde“ (2. Petrus 3:9). Für ihn ist jedes Menschenleben kostbar — auch deines. Wenn Jehova dich in seinem Wort ermahnt, kein Teil der Welt zu sein, möchte er dir weder die Freude am Leben rauben noch deine Freiheit einschränken (Johannes 15:19). Im Gegenteil, um dessentwillen, der böse ist, wacht er über dich. Dein himmlischer Vater gönnt dir etwas weit Besseres als die vergänglichen Vergnügungen der heutigen Welt. Er möchte, dass du „das wirkliche Leben“ ergreifst — ewiges Leben auf einer paradiesischen Erde (1. Timotheus 6:17-19). Jehova wünscht, dass du es erlangst, und er legt dir eindringlich nahe, dieses Ziel anzustreben (1. Timotheus 2:4). Außerdem lässt Jehova eine besondere Einladung an dich ergehen. Welche?

      „Erfreue mein Herz“

      8, 9. (a) Welches Geschenk kannst du Jehova machen? (b) Inwiefern höhnt Satan Jehova, wie es sich bei Hiob zeigte?

      8 Hast du schon einmal ein Geschenk für einen guten Freund gekauft und dann beobachtet, wie sein Gesicht beim Überreichen vor Überraschung und Dankbarkeit zu strahlen begann? Wahrscheinlich hast du gründlich überlegt, welches Geschenk zu dem Betreffenden passt. Und nun denke einmal über folgende Frage nach: Was kannst du deinem Schöpfer, Jehova Gott, schenken? Im ersten Moment klingt das womöglich widersinnig. Was benötigt der Allmächtige von Menschen? Was könntest du ihm geben, das er nicht schon besitzt? Die biblische Antwort steht in Sprüche 27:11: „Sei weise, mein Sohn, und erfreue mein Herz, damit ich dem, der mich höhnt, eine Antwort geben kann.“

      9 Wie du aus deinem Bibelstudium bestimmt weißt, ist es Satan, der Teufel, der Jehova höhnt. Er behauptet, kein Mensch diene Gott aus Liebe, sondern allein aus selbstsüchtigen Beweggründen. Satan unterstellt uns, wir würden bei Härten schnell den wahren Glauben aufgeben. Das ist beispielsweise aus dem zu erkennen, was Satan über den gerechten Hiob zu Jehova sagte: „Hast nicht du selbst um ihn und um sein Haus und um alles, was er hat, ringsum eine Hecke aufgerichtet? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Viehbestand, er hat sich ausgebreitet auf der Erde. Aber zur Abwechslung strecke bitte deine Hand aus, und taste alles an, was er hat, und sieh, ob er dir nicht direkt ins Angesicht fluchen wird“ (Hiob 1:10, 11).

      10. (a) Was lässt erkennen, dass Satan nicht nur Hiobs Lauterkeit infrage stellte? (b) Welche Rolle spielst du in der Streitfrage der Souveränität?

      10 Gemäß dem Bibelbericht stellte Satan nicht nur Hiobs Treue infrage, sondern die Treue aller Diener Gottes — auch deine. In Bezug auf die Menschen ganz allgemein behauptete Satan gegenüber Jehova sogar: „Alles, was ein Mensch [also nicht nur Hiob, sondern jeder] hat, wird er für seine Seele geben“ (Hiob 2:4). Erkennst du deine Rolle in dieser höchst wichtigen Streitfrage? Wie aus Sprüche 27:11 hervorgeht, sagt Jehova, dass es etwas gibt, was du ihm geben kannst — du kannst ihm einen Grund liefern, Satan, der ihn höhnt, eine Antwort zu geben. Stell dir das einmal vor! Der universelle Souverän fordert dich auf, in der größten Streitfrage aller Zeiten für ihn Stellung zu beziehen. Welche große Verantwortung du damit hast und welche einzigartige Gelegenheit sich dir dadurch bietet! Kannst du der Bitte Jehovas nachkommen? Hiob konnte es (Hiob 2:9, 10). Auch Jesus gelang es sowie zahllosen weiteren Personen zu allen Zeiten, darunter vielen jungen Menschen (Philipper 2:8; Offenbarung 6:9). Dir ist es ebenfalls möglich. Über eines musst du dir allerdings im Klaren sein: In dieser Angelegenheit gibt es keine neutrale Haltung. Durch deine Handlungsweise zeigst du, ob du das Höhnen Satans oder die Antwort Jehovas unterstützt. Auf wessen Seite möchtest du stehen?

      Jehova ist an dir interessiert!

      11, 12. Spielt es für Jehova eine Rolle, ob du ihm dienen möchtest oder nicht? Erkläre es.

      11 Ist es für Jehova wirklich von Belang, wofür du dich entscheidest? Sind nicht schon genug Menschen treu geblieben, wodurch Satan eine deutliche Antwort gegeben wurde? Es stimmt, die Behauptung des Teufels, niemand würde Jehova aus Liebe dienen, ist bereits widerlegt worden. Jehova wünscht trotzdem, dass du dich in der Streitfrage der Souveränität auf seine Seite stellst, weil er nämlich an dir persönlich interessiert ist. Jesus sagte: „Es [ist] bei meinem Vater, der im Himmel ist, nicht erwünscht, dass eines von diesen Kleinen zugrunde geht“ (Matthäus 18:14).

      12 Zweifellos interessiert sich Jehova dafür, welchen Weg du einschlägst. Mehr noch, es berührt ihn. Wie die Bibel deutlich zeigt, hat Jehova tiefe Gefühle, die von den guten oder den bösen Taten der Menschen berührt werden. Als die Israeliten beispielsweise fortgesetzt rebellierten, „bereiteten sie [Jehova] Schmerz“ (Psalm 78:40, 41). Vor der Flut der Tage Noahs war ‘die Schlechtigkeit des Menschen ausnehmend groß und dies schmerzte Jehova in seinem Herzen’ (1. Mose 6:5, 6). Überlege einmal, was das bedeutet: Wenn du einen verkehrten Weg einschlägst, wirst du deinem Schöpfer Schmerzen bereiten. Das bedeutet keineswegs, dass Gott schwach ist oder sich von Gefühlen beherrschen lässt. Vielmehr liebt er dich und möchte dein Bestes. Tust du daher das Rechte, freut sich Jehova von Herzen. Er ist nicht nur glücklich, weil er wieder eine Antwort für Satan hat, sondern weil er jetzt auch dein Belohner werden kann. Und daran liegt ihm wirklich viel (Hebräer 11:6). Welch liebevollen Vater du doch in Jehova Gott hast!

      Heute schon reich gesegnet

      13. Wieso trägt es heute schon Segen ein, Jehova zu dienen?

      13 Die Segnungen, die sich daraus ergeben, Jehova zu dienen, beschränken sich nicht auf die Zukunft. Viele jugendliche Zeugen Jehovas werden heute schon mit Freude und Zufriedenheit gesegnet, und das aus gutem Grund. „Die Befehle Jehovas sind recht, erfreuen das Herz“, schrieb der Psalmist (Psalm 19:8). Jehova weiß besser als jeder Mensch, was gut für uns ist. Er ließ durch den Propheten Jesaja erklären: „Ich, Jehova, bin dein Gott, der dir zum Nutzen dich lehrt, der dich auf den Weg treten lässt, auf dem du wandeln solltest. O wenn du doch nur meinen Geboten Aufmerksamkeit schenktest! Dann würde dein Frieden so werden wie ein Strom und deine Gerechtigkeit wie die Meereswellen“ (Jesaja 48:17, 18).

      14. Wie können dir biblische Grundsätze helfen, Schulden zu vermeiden, die dir „Schmerzen“ bereiten würden?

      14 Wenn du dich an biblische Grundsätze hältst, bleibt dir viel Kummer und Leid erspart. Die Bibel sagt beispielsweise von denjenigen, die das Geld lieben, dass sie „sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt [haben]“ (1. Timotheus 6:9, 10). Wurden einige deiner gleichaltrigen Bekannten bereits mit der harten Realität konfrontiert, von der diese Bibelstelle spricht? Manche junge Leute sind nur deshalb hoch verschuldet, weil sie bei modischer Markenkleidung und der Technik immer up to date sein müssen. Langfristige, mit hohen Zinsen belastete Ratenzahlungen für Dinge, die man sich eigentlich gar nicht leisten kann, sind eine schmerzliche Art von Sklaverei (Sprüche 22:7).

      15. Inwiefern bewahren biblische Grundsätze dich vor dem Schmerz, den die Unsittlichkeit mit sich bringt?

      15 Auch die Unsittlichkeit mit ihren Folgen darf nicht vergessen werden. Weltweit werden jedes Jahr zahllose unverheiratete Jugendliche schwanger. Einige bringen ein Kind zur Welt, das sie weder großziehen wollen noch können. Andere lassen eine Abtreibung vornehmen und bezahlen dafür mit Gewissensbissen. Oder denken wir auch an die jungen Männer und Frauen, die sich mit einer Geschlechtskrankheit wie zum Beispiel Aids anstecken. Für jemand, der Jehova kennt, wäre natürlich die schlimmste Folge überhaupt das gestörte Verhältnis zu ihm (Galater 5:19-21).b Aus gutem Grund sagt die Bibel: „Flieht vor der Hurerei“ (1. Korinther 6:18).

      Dem ‘glücklichen Gott’ dienen

      16. (a) Was lässt Jehovas Wunsch erkennen, dass du dich deiner Jugend erfreuen sollst? (b) Warum hat Jehova verbindliche Richtlinien festgelegt?

      16 Jehova wird in der Bibel als der ‘glückliche Gott’ bezeichnet (1. Timotheus 1:11). Er möchte auch dich glücklich sehen. Tatsächlich heißt es in seinem Wort: „Freu dich, junger Mensch! Sei glücklich, solange du noch jung bist!“ (Prediger 11:9, Die Gute Nachricht). Jehova schaut allerdings über den Augenblick hinaus und kann die langfristigen Folgen von gutem und schlechtem Verhalten sehen. Deshalb fordert er dich auf: „Gedenke nun deines großen Schöpfers in den Tagen deines Jünglingsalters, bevor die unglücklichen Tage herankommen oder die Jahre sich eingestellt haben, da du sagen wirst: ‚Ich habe kein Gefallen daran‘ “ (Prediger 12:1).

      17, 18. Wie beschreibt eine junge Christin ihre Freude darüber, Jehova zu dienen, und wie kannst du dieselbe Freude verspüren?

      17 Für viele Jugendliche ist es heute wirklich eine Freude, Jehova zu dienen. Die 15-jährige Lina sagt zum Beispiel: „Ich habe Selbstvertrauen und Selbstachtung. Mein Körper ist gesund, weil ich weder rauche noch Drogen nehme. Durch die Versammlung erhalte ich wertvolle Anleitung, die mir hilft, gegen den enormen Druck von Satan anzukämpfen. Die erbauende Gemeinschaft im Königreichssaal lässt mich vor Freude strahlen. Und das Beste ist: Ich habe die einmalige Aussicht, ewig auf der Erde zu leben.“

      18 Wie Lina führen viele christliche Jugendliche einen harten Kampf für den Glauben, aber sie tun es gern. Sie sind sich bewusst, dass ihr Leben — obwohl nicht immer leicht — tatsächlich einen Sinn und eine echte Zukunft hat. Diene daher weiterhin dem Gott, dem dein Wohl am Herzen liegt. Erfreue sein Herz und er wird dich nicht nur heute, sondern bis auf unabsehbare Zeit erfreuen! (Psalm 5:11).

      [Fußnoten]

      a Siehe den Artikel „Die Wahrheit rettete mein Leben“ im Erwachet! vom 22. Oktober 1996.

      b Es ist tröstlich, zu wissen, dass Jehova jemandem, der bereut, nicht mehr verkehrt handelt und seine Sünden bekennt, „in großem Maße vergeben [wird]“ (Jesaja 55:7).

  • Ihr Jugendlichen — Jehova wird eure Arbeit nicht vergessen!
    Der Wachtturm 2003 | 15. April
    • Ihr Jugendlichen — Jehova wird eure Arbeit nicht vergessen!

      „Gott ist nicht ungerecht, dass er eure Arbeit und die Liebe vergessen würde, die ihr seinem Namen gegenüber erzeigt habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient“ (HEBRÄER 6:10).

      1. Wie geht aus den Bibelbüchern Hebräer und Maleachi hervor, dass Jehova deinen Dienst schätzt?

      HAST du schon einmal einem Freund einen Gefallen getan, ohne ein Wort des Dankes dafür zu erhalten? Es kann einen sehr kränken, wenn eine Gefälligkeit für selbstverständlich genommen oder — schlimmer noch — völlig vergessen wird. Ganz anders sieht es jedoch aus, wenn man Jehova mit ungeteiltem Herzen dient. Die Bibel sagt: „Gott ist nicht ungerecht, dass er eure Arbeit und die Liebe vergessen würde, die ihr seinem Namen gegenüber erzeigt habt, indem ihr den Heiligen dientet und noch dient“ (Hebräer 6:10). Überlege einmal, was das bedeutet: Jehova würde es tatsächlich als eine Ungerechtigkeit seinerseits — als eine Sünde — betrachten, wenn er das vergessen würde, was du im Dienst für ihn getan hast und weiterhin tust. Welch ein dankbarer Gott! (Maleachi 3:10).

      2. Warum ist es etwas ganz Besonderes, Jehova zu dienen?

      2 Du kannst es durchaus als eine besondere, ja seltene Ehre betrachten, diesen dankbaren Gott anzubeten und ihm zu dienen. Denn obwohl du ungefähr sechs Millionen Glaubensbrüder und -schwestern hast, ist diese Zahl im Vergleich zu den etwa sechs Milliarden Erdbewohnern doch verhältnismäßig klein. Außerdem beweist Jehova dadurch, dass du auf die gute Botschaft hörst und sie annimmst, sein persönliches Interesse an dir. Jesus sagte nämlich: „Niemand kann zu mir kommen, es sei denn, der Vater, der mich gesandt hat, ziehe ihn“ (Johannes 6:44). Jehova hilft tatsächlich Einzelpersonen, aus Christi Opfer Nutzen zu ziehen.

      Die große Ehre schätzen

      3. Wie brachten die Söhne Korahs ihre Dankbarkeit für die Ehre, Jehova zu dienen, zum Ausdruck?

      3 Wie im vorhergehenden Artikel besprochen wurde, bietet sich dir eine einzigartige Gelegenheit, das Herz Jehovas zu erfreuen (Sprüche 27:11). Nimm das niemals für selbstverständlich. Die Söhne Korahs brachten in einem ihrer inspirierten Psalmen zum Ausdruck, wie dankbar sie für die Ehre waren, Jehova zu dienen. Wir lesen: „Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als tausend anderswo. Ich habe es mir eher erwählt, im Haus meines Gottes an der Schwelle zu stehen, als umherzugehen in den Zelten der Bosheit“ (Psalm 84:10).

      4. (a) Wieso könnte jemand meinen, die Anbetung Jehovas schränke ihn ein? (b) Wie zeigt Jehova, dass er bewusst auf seine Diener achtet und sie belohnen möchte?

      4 Denkst du genauso über die Ehre, deinem himmlischen Vater zu dienen? Zugegeben, manchmal kann der Eindruck entstehen, deine Freiheit würde durch die Anbetung Jehovas eingeschränkt. Gemäß biblischen Grundsätzen zu leben erfordert gewiss ein Maß an Selbstaufopferung. Letztlich ist aber alles, worum Jehova dich bittet, nur zu deinem Nutzen (Psalm 1:1-3). Außerdem sieht Jehova dein Bemühen und beweist, wie sehr er deine Treue schätzt. Paulus schrieb sogar, dass Jehova „denen, die ihn ernstlich suchen, ein Belohner wird“ (Hebräer 11:6). Jehova sucht tatsächlich nach Gelegenheiten dafür. Ein gerechter Prophet in der Nation Israel erklärte: „Was Jehova betrifft, seine Augen durchschweifen die ganze Erde, damit er sich stark erweist zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist“ (2. Chronika 16:9).

      5. (a) Wie kannst du besonders gut zeigen, dass dein Herz Jehova gegenüber ungeteilt ist? (b) Warum könnte es dir schwer fallen, mit anderen über deinen Glauben zu sprechen?

      5 Wie kannst du Jehova zeigen, dass dein Herz ihm gegenüber ungeteilt ist? Mit anderen über ihn zu sprechen bietet eine besonders gute Möglichkeit dafür. Hattest du schon Gelegenheit, mit einigen deiner Mitschüler über deinen Glauben zu sprechen? Dabei mag dir zunächst nicht ganz wohl sein, ja allein schon bei dem Gedanken könnte dir angst und bange werden. „Was mache ich, wenn sie mich auslachen?“, fragst du dich vielleicht. „Was mache ich, wenn sie meinen Glauben seltsam finden?“ Jesus war sich bewusst, dass nicht jeder auf die Königreichsbotschaft hören würde (Johannes 15:20). Das bedeutet jedoch nicht, dass du unweigerlich mit Spott und Ablehnung leben musst. Im Gegenteil, viele jugendliche Zeugen Jehovas sind auf Interesse gestoßen und bei anderen Jugendlichen sogar in der Achtung gestiegen, weil sie zu ihrer Überzeugung standen.

      „Jehova wird dir helfen“

      6, 7. (a) Wie konnte eine 17-Jährige ihren Mitschülerinnen Zeugnis geben? (b) Was hat dir Jennifers Erfahrung gezeigt?

      6 Doch wie kannst du den Mut aufbringen, freiheraus über deinen Glauben zu sprechen? Nimm dir einfach vor, offen und ehrlich zu sein, wenn andere dich nach deiner Religion fragen. Folgendes erlebte die 17-jährige Jennifer: „Es war beim Mittagessen in der Schule. Die Mädchen an meinem Tisch kamen irgendwie auf das Thema Religion zu sprechen und eines der Mädchen fragte mich, welcher Gemeinschaft ich angehöre.“ Fiel es Jennifer leicht, darauf zu antworten? „Nein“, gibt sie zu, „weil ich mir nicht sicher war, wie sie reagieren würden.“ Was tat Jennifer? „Ich sagte den Mädchen, dass ich eine Zeugin Jehovas bin“, fährt sie fort. „Zunächst schienen sie überrascht. Sie hielten Zeugen Jehovas wohl für ganz seltsame Leute. Deshalb stellten sie mir Fragen und ich konnte gewisse Irrtümer ausräumen. Einige der Mädchen kamen auch später noch hin und wieder mit einer Frage zu mir.“

      7 Hat Jennifer es bereut, die Gelegenheit genutzt zu haben, über ihren Glauben zu sprechen? Keineswegs! „Nach der Mittagspause fühlte ich mich blendend“, sagt sie. „Die Mädchen haben jetzt eine bessere Vorstellung davon, wie Jehovas Zeugen wirklich sind.“ Jennifers einfacher Rat lautet daher: „Wenn es dir schwer fällt, Mitschülern oder Lehrern Zeugnis zu geben, sprich schnell ein Gebet. Jehova wird dir helfen. Hinterher freust du dich, dass du eine Gelegenheit zum Zeugnisgeben genutzt hast“ (1. Petrus 3:15).

      8. (a) Wie half das Gebet Nehemia in einer unerwarteten Situation? (b) Bei welchen Gelegenheiten in der Schule könntest du ein kurzes stilles Gebet an Jehova richten?

      8 Beachte, dass Jennifer empfiehlt, schnell zu Jehova zu beten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, über seinen Glauben zu sprechen. Genau das tat Nehemia, der Mundschenk des persischen Königs Artaxerxes, als er sich in einer unerwarteten Situation befand. Nehemia war sichtlich beunruhigt, weil er über die schlechte Lage der Juden informiert worden war und erfahren hatte, dass die Mauer und die Tore Jerusalems immer noch zerstört waren. Der König bemerkte, dass Nehemia offenkundig besorgt war, und fragte ihn daher, was vorgefallen sei. Bevor Nehemia antwortete, betete er um Anleitung. Dann bat er mutig darum, nach Jerusalem zurückkehren und dabei mithelfen zu dürfen, die verfallene Stadt wieder aufzubauen. Artaxerxes gewährte Nehemia diese Bitte (Nehemia 2:1-8). Welche Lehre kannst du daraus ziehen? Solltest du nervös sein, wenn sich die Gelegenheit ergibt, über deinen Glauben zu sprechen, vergiss nicht, dass du ein stilles Gebet sprechen kannst. ‘Wirf all deine Sorge auf Jehova, denn er sorgt für dich’, schrieb Petrus (1. Petrus 5:7; Psalm 55:22).

      „Stets bereit zu einer Verteidigung“

      9. Wie kam es dazu, dass die 13-jährige Leah 23 Junge-Leute-Bücher abgeben konnte?

      9 Es folgt ein weiterer Erfahrungsbericht.a Leah (13) las in der Schule während der Mittagspause das Buch Fragen junger Leute — Praktische Antwortenb. „Andere beobachteten mich“, erzählt sie, „und bald schauten mir eine Menge Leute über die Schulter. Sie fragten schließlich, wovon das Buch handelt.“ Bis zum Ende des Schultags baten vier Mädchen Leah um ein Exemplar des Junge-Leute-Buches. Sie zeigten das Buch wieder anderen, die dann ebenfalls eines haben wollten. In wenigen Wochen gab Leah 23 Junge-Leute-Bücher bei ihren Mitschülern und deren Freunden ab. Fiel es Leah leicht, etwas zu sagen, als sich ihre Schulkameraden nach dem Buch erkundigten, das sie las? Ganz und gar nicht! „Zuerst war ich ziemlich nervös“, räumt sie ein. „Doch ich betete und wusste dann, dass Jehova mir beisteht.“

      10, 11. Wie konnte ein kleines israelitisches Mädchen einem syrischen Heerführer helfen, etwas über Jehova zu erfahren, und welche Änderungen nahm er schließlich vor?

      10 Leahs Erlebnis erinnert dich vielleicht an die Situation, in der sich ein kleines israelitisches Mädchen befand, das man gefangen nach Syrien fortgeführt hatte, wo es zu Naaman, einem aussätzigen syrischen Heerführer, kam. Es ist durchaus möglich, dass Naamans Frau die Unterhaltung begann, in deren Verlauf sich das Mädchen veranlasst fühlte, über seinen Glauben zu sprechen. „Wäre nur mein Herr vor dem Propheten, der in Samaria ist!“, sagte es. „In diesem Fall würde er ihn von seinem Aussatz befreien“ (2. Könige 5:1-3).

      11 Weil das kleine Mädchen so freimütig war, erfuhr Naaman, dass „es keinen Gott irgendwo auf der Erde gibt außer in Israel“. Er war sogar entschlossen, „nicht mehr irgendwelchen anderen Göttern als Jehova Brandopfer oder Schlachtopfer dar[zu]bieten“ (2. Könige 5:15, 17). Jehova segnete damals offensichtlich den Mut des kleinen Mädchens und genauso kann und wird er auch heute Kinder segnen. Leah hat genau das erlebt. Nach einiger Zeit sagten Mitschüler zu ihr, das Junge-Leute-Buch würde bei ihnen eine Verhaltensänderung bewirken. „Ich war richtig froh“, erklärt Leah, „weil ich anderen so geholfen hatte, mehr über Jehova zu erfahren und sich zu ändern.“

      12. Was kann dich darin bestärken, deinen Glauben zu verteidigen?

      12 Du kannst Ähnliches erleben wie Jennifer und Leah. Tu das, wozu Petrus Christen aufforderte. Er schrieb: „[Seid] stets bereit zu einer Verteidigung vor jedermann, der von euch einen Grund für die Hoffnung verlangt, die in euch ist, doch tut es mit Milde und tiefem Respekt“ (1. Petrus 3:15). Wie kannst du das schaffen? Verhalte dich wie die Christen des ersten Jahrhunderts, die zu Jehova beteten, er möge ihnen helfen, „mit allem Freimut“ zu predigen (Apostelgeschichte 4:29). Dann sprich mutig mit anderen über deinen Glauben. Die Ergebnisse werden dich wahrscheinlich überraschen. Außerdem erfreust du dadurch das Herz Jehovas.

      Videofilme und besondere Projekte

      13. Welche Gelegenheiten zum Zeugnisgeben haben einige Jugendliche genutzt? (Siehe Kästen auf Seite 20 und 21.)

      13 Viele Jugendliche konnten mithilfe von Videofilmen Mitschülern oder Lehrern Auskunft über ihren Glauben geben. Manchmal boten auch Unterrichtsprojekte die Gelegenheit, Jehova zu ehren. Ein Beispiel: Zwei 15-jährige Zeugen Jehovas sollten im Unterrichtsfach Weltgeschichte einen Aufsatz über eine der Weltreligionen schreiben. Die beiden taten sich zusammen und verfassten einen Bericht über Jehovas Zeugen, gestützt auf das Buch Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottesc. Zusätzlich mussten sie eine 5-minütige Zusammenfassung vortragen. Anschließend hatten der Lehrer und die Schüler so viele Fragen, dass sich die Jungen weitere 20 Minuten vor der Klasse äußern konnten. Noch Wochen später stellten ihnen Mitschüler Fragen über Jehovas Zeugen.

      14, 15. (a) Warum ist Menschenfurcht eine Schlinge? (b) Weshalb solltest du zuversichtlich mit anderen über deinen Glauben sprechen?

      14 Wie die obigen Erfahrungsberichte zeigen, kann es sich sehr günstig auswirken, wenn du mit anderen darüber sprichst, was du als Zeuge Jehovas glaubst. Lass dir nicht durch Menschenfurcht die Ehre und die Freude nehmen, anderen zu helfen, Jehova kennen zu lernen! In der Bibel heißt es: „Vor Menschen zu zittern ist das, was eine Schlinge legt, wer aber auf Jehova vertraut, wird beschützt werden“ (Sprüche 29:25).

      15 Bedenke Folgendes: Als christlicher Jugendlicher weißt du etwas, was deine Altersgenossen auch wissen sollten, nämlich wie die bestmögliche Lebensweise in der heutigen Zeit aussieht und dass ewiges Leben in der Zukunft verheißen ist (1. Timotheus 4:8). In den Vereinigten Staaten — von deren Bürgern man annehmen würde, dass sie im Allgemeinen eher gleichgültig oder weltlich ausgerichtet sind — ergab eine Umfrage interessanterweise, dass mindestens die Hälfte der Jugendlichen Religion sehr ernst nimmt und ein Drittel den Glauben als „wichtigsten Einfluss“ in ihrem Leben bezeichnet. Wahrscheinlich herrscht in anderen Teilen der Welt eine ähnliche Situation. Es kann daher gut sein, dass deine Mitschüler dem gern zuhören würden, was du über die Bibel zu sagen hast.

      Als junger Mensch Jehova näher kommen

      16. Was gehört noch dazu, Jehova zu gefallen, außer mit anderen über ihn zu sprechen?

      16 Über Jehova zu sprechen wäre allein natürlich noch nicht ausreichend, um sein Herz zu erfreuen. Dein Lebenswandel muss ebenfalls mit seinen Maßstäben übereinstimmen. Der Apostel Johannes schrieb: „Darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer“ (1. Johannes 5:3). Das wirst auch du feststellen, wenn du Jehova näher kommst. Wie kann dir das gelingen?

      17. Wie kannst du Jehova näher kommen?

      17 Nimm dir die Zeit, um die Bibel und biblische Veröffentlichungen zu lesen. Je mehr du über Jehova erfährst, desto leichter wird es dir fallen, ihm zu gehorchen und mit anderen über ihn zu sprechen. „Ein guter Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens Gutes hervor“, sagte Jesus, „denn aus der Fülle des Herzens redet sein Mund“ (Lukas 6:45). Fülle dein Herz daher mit Gutem. Bestimmt wäre es sinnvoll, dir entsprechende Ziele zu stecken. Vielleicht kannst du dich noch gründlicher auf die Versammlungszusammenkünfte der kommenden Woche vorbereiten. Als Nächstes könntest du anstreben, einen kurzen, aber von Herzen kommenden Kommentar zu geben. Natürlich ist es auch wichtig, Gelerntes in die Tat umzusetzen (Philipper 4:9).

      18. Wovon kannst du überzeugt sein, selbst wenn du auf gewissen Widerstand stößt?

      18 Der Segen, der sich daraus ergibt, Jehova zu dienen, ist dauerhaft — ja sogar ewig während. Gelegentlich musst du zwar mit gewissem Widerstand oder mit Spott rechnen, weil du ein Zeuge Jehovas bist, aber denke dabei an Moses. Die Bibel sagt, dass er „seinen Blick auf die Belohnung gerichtet [hielt]“ (Hebräer 11:24-26). Du kannst ebenfalls überzeugt sein, dass Jehova dich für dein Bemühen, ihn kennen zu lernen und über ihn zu sprechen, belohnen wird. Tatsächlich wird er nie ‘die Arbeit und die Liebe vergessen, die du seinem Namen gegenüber erzeigt hast’ (Hebräer 6:10).

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