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Kongo (Kinshasa)Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2004
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Es kam zu heftigen Krawallen. Eine Gruppe Brüder suchte Schutz in einem Haus, wo gerade der Kreisaufseher untergebracht war. Er sprach für alle ein Gebet und las ihnen Jesaja 28:16 vor. In diesem Vers heißt es: „Keiner, der Glauben übt, wird in Panik geraten.“ Er redete allen gut zu, die Ruhe zu bewahren und auf Jehovas Führung zu vertrauen.
Manche schlugen vor, aus Ndjili zu flüchten und den Weg über die Brücke zu nehmen, andere wollten den Weg entlang der Eisenbahn gehen. Zu guter Letzt beschlossen die Brüder, einfach zu bleiben, wo sie waren. Drei Tage später brachten Regierungstruppen die Gegend wieder in ihre Gewalt. Die Brüder erfuhren, dass sie in jedem Fall genau in die Kampfzone geraten wären, egal welchen Weg sie genommen hätten.
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Kongo (Kinshasa)Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2004
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[Bilder auf Seite 246]
Reisende Aufseher wie Ilunga Kanama (unten links) und Mazela Mitelezi (kleines Bild: links) stehen in den Kriegsgebieten vor vielen schwierigen Situationen
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