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Kongo (Kinshasa)Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2004
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Die Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung — ein Segen für die Predigttätigkeit
Im Jahr 1995 fand in Kinshasa zum ersten Mal die Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung statt. Bis April 2003 ist der Kurs 16-mal abgehalten und von mehr als 400 Brüdern besucht worden. Fünf von ihnen wurden Bezirksaufseher, über sechzig sind Kreisaufseher. Fünfzig Studenten kamen in den Sonderpionierdienst. Diese Brüder sind ein echter Gewinn und ihre Begeisterung für den Predigtdienst wirkt ansteckend.
Für einige war es nicht leicht, die Schule in Kinshasa zu besuchen. Zu ihnen gehörte zum Beispiel Georges Mutombo, der in einer von regierungsfeindlichen Truppen kontrollierten Gegend lebte. Zunächst musste er mit dem Rad 400 Kilometer bis nach Kamina fahren, wo das Flugzeug nach Kinshasa abgehen sollte. Unterwegs regnete es drei Tage lang und er musste 16 Militärkontrollen passieren. Außerdem ging seine Fahrt streckenweise durch eine Verbrechergegend. Einmal setzten ihm ein paar Straßenräuber auf dem Fahrrad nach. Die Verfolgungsjagd endete, als der Anführer der Gruppe plötzlich einen Platten hatte. Offensichtlich hatten die Banditen Georges jedoch angesehen, dass er ein Zeuge Jehovas war. Sie riefen ihm nämlich nach, sie würden ihn jetzt in Ruhe lassen, denn sie könnten sehen, dass sein Gott, Jehova, mit ihm war.
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Kongo (Kinshasa)Jahrbuch der Zeugen Jehovas 2004
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[Bild auf Seite 238]
Die allerersten Studenten der Schule zur dienstamtlichen Weiterbildung in Kongo (Kinshasa) (1995)
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