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Dank Gottes Kraft sind wir nicht zurückgewichenLebensberichte von Zeugen Jehovas
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Ganz unerwartet unterzeichnete der Präsident des Landes im März 1986 jedoch einen Erlass, in dem unsere Tätigkeit wieder verboten wurde. Der Bau wurde gestoppt und schon bald mussten die meisten Missionare das Land verlassen.
Einige Jahre waren wir im Zweigbüro Zaire
Wir konnten noch eine Weile bleiben und versuchten, so gut wie möglich weiter zu predigen. Natürlich war uns klar, dass wir ständig beobachtet wurden. Doch trotz aller Vorsicht wurde ich eines Tages während eines Bibelstudiums festgenommen. Man steckte mich in eine Art Verlies, das mit Gefangenen schon überfüllt war. In diesem dunklen Raum stank es und es war heiß und stickig. Lediglich durch eine Luke kam etwas Licht hindurch und ein bisschen frische Luft. Einige Gefangene schleppten mich zu ihrem selbst ernannten Boss. „Sing unsere Nationalhymne!“, herrschte er mich an. „Die kenn ich gar nicht“, erwiderte ich. Daraufhin er: „Dann sing die Nationalhymne von deinem Heimatland!“ „Die kenn ich auch nicht“, sagte ich. Dann musste ich mich 45 Minuten lang an eine Wand stellen. Schließlich konnten einheimische Brüder meine Freilassung erwirken.
Kurz nach unserer Ankunft im Zweigbüro Sambia (1987)
Es war offensichtlich, dass sich die Lage im Land nicht verbessern würde. Deshalb wurden wir schon bald nach Sambia geschickt.
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Dank Gottes Kraft sind wir nicht zurückgewichenLebensberichte von Zeugen Jehovas
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Kurz nach unserer Ankunft im Zweigbüro Sambia (1987)
Im Jahr 1993 hob der Oberste Gerichtshof das Verbot von 1986 auf. Heute gibt es mehr als 240 000 Königreichsverkündiger im Kongo.
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