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  • Kann man den Nachrichten Glauben schenken?
    Erwachet! 1990 | 22. August
    • Fernsehnachrichten bringen hauptsächlich Meldungen, die für das Auge ansprechend sind. Der Chef einer bedeutenden Fernsehanstalt erklärte, wie in der Zeitschrift TV Guide nachzulesen war, er wolle „‚Momente‘ in allen Sendungen — den Magen umdrehende, sensationelle Momente, die jedesmal die Zuschauer anlocken“. Ja, gewöhnlich legt man mehr Wert darauf, Zuschauer anzulocken, als darauf, die Öffentlichkeit weiterzubilden.

      Durch die Art und Weise, wie Ereignisse dargestellt werden, geht möglicherweise das Gesamtbild verloren. Beispielsweise meldete die wöchentliche Beilage der französischen Tageszeitung Le Monde, daß in Frankreich „in nur 15 Tagen drei Fernsehgeräte explodiert“ seien. Das wurde als etwas Ungewöhnliches dargestellt, doch in Wirklichkeit war es weniger als sonst im gleichen Zeitraum.

      Manchmal kommt beim Übermitteln wichtiger Nachrichten auch Voreingenommenheit ins Spiel. Gemäß Parade Magazine lancieren Behördenvertreter und Politiker oft „ihre Desinformationen in die Medien und verzerren die Nachrichten, um unser Denken zu beeinflussen. Sie handeln mit selektiven Fakten statt mit der ganzen Wahrheit.“

      Das beunruhigt viele Nachrichtenkommentatoren. In der französischen Encyclopædia Universalis heißt es dazu: „Seit dem Ende der 80er Jahre sind die großen Informationsquellen und besonders das Fernsehen von verschiedenen Seiten — Experten und Laien, einfachen Bürgern und Personen des öffentlichen Lebens — angegriffen worden wegen dem, was sie sagen und was sie nicht sagen, wegen der Art und Weise, wie sie etwas sagen, und wegen der verschiedenen Einflüsterungen.“

  • Kann man den Nachrichten Glauben schenken?
    Erwachet! 1990 | 22. August
    • Einfluß auf die Öffentlichkeit

      Zweifellos spielen die Nachrichtenmedien bei der Umformung gesellschaftlicher Werte eine Rolle. Dies wird dadurch erreicht, daß Sittenmaßstäbe und Lebensweisen als annehmbar dargestellt werden, die noch vor wenigen Jahren abgelehnt worden wären.

      Anfang der 80er Jahre hatte beispielsweise ein Mann im mittleren Alter, ein Zeuge Jehovas, eine Diskussion mit seinem Vater, der damals in der Nähe von San Francisco lebte. In früherer Zeit hatte der Vater seinem Sohn den Gedanken vermittelt, Homosexualität sei etwas Anstößiges. Doch nun, Jahrzehnte später, verteidigte der von den Medien beeinflußte Vater im fortgeschrittenen Alter die Homosexualität als einen akzeptablen alternativen Lebensstil.

      Die Encyclopédie de la sociologie erklärt: „Radio und Fernsehen können leicht ... neue Ideen aufbringen und innovative oder ganz einfach unruhestiftende Trends fördern, indem sie sie wegen der offensichtlichen Vorliebe für das Sensationelle von der Entstehung an herausstellen und ihre Wichtigkeit übertreiben.“

      Was können wir tun, wenn wir unsere Werte nicht von den Medien formen lassen wollen? Wir sollten den guten Rat befolgen, der in der Bibel zu finden ist, denn ihre Maßstäbe und Grundsätze sind in jeder Gesellschaft und in jeder Zeitepoche gültig. Zudem hilft sie uns, zu verstehen, wie wichtig es ist, sich nach Gottes Maßstäben auszurichten und nicht nach den populären Ideen der heutigen Welt (Jesaja 48:17; Römer 12:2; Epheser 4:22-24).

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